SJB-Bennewirtz-Fonds-Anleger-Frage-Fußball: Sind Fußballaktien gut für mein Depot?

30. August 2011 von um 20:52 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! SJB-Fonds-Verkaufen-Fußball-Aktien. Was Investoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die FondsFrage zu Fonds heute: Sind Fußballaktien gut für mein Depot? Antworten von SJB FondsSkyline, FondsVerwalter Bennewirtz aus Korschenbroich. Der einzige börsennotierte deutsche Fußballclub hat das letzte Geschäftsjahr mit einem Rekordgewinn abgeschlossen. Aktionäre von Borussia Dortmund brauchten bisher allerdings starke Nerven, die BVB-Aktie liegt tief in den roten Zahlen. Versuche, Anleger am Milliardengeschäft Fußball zu beteiligen, gibt es auch im Bereich der offenen und geschlossenen Fonds, zum Beispiel durch die Organisation von Spielertransfers. Deren Erfolgsaussichten beurteilt der unabhängige FondsVerwalter Gerd Bennewirtz, Gründer und Geschäftsführer der SJB.

Bayern München, Schalke 04 und Werder Bremen belegen nach vier Bundesliga-Spieltagen in der Saison 2011/2012 die vordersten Tabellenplätze. Gladbach-Fan Bennewirtz freut sich über einen gelungenen Saisonstart der Borussia auf Rang 5, einen Platz vor dem amtierenden deutschen Meister Borussia Dortmund. Nicht nur Fans des BVB, auch Aktienanleger schauen hochzufrieden auf die abgelaufene Spielzeit zurück. Der einzige börsennotierte Fußballverein Deutschlands (ISIN: DE0005493092, WKN: 549309) beendete das letzte Geschäftsjahr mit einem Rekordgewinn von 9,5 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor hatte die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA noch einen Verlust von 2,8 Millionen Euro eingefahren. Für die laufende Saison ist Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ebenfalls zuversichtlich, vor allem wegen der Auftritte des deutschen Meisters in der Champions League: „Allein für die Teilnahme in der Königklasse sind den Borussen rund 20 Millionen Euro sicher. In der ersten Gruppenphase trifft der Champions-League-Sieger von 1997 auf Arsenal London, Olympiakos Piräus und Olympique Marseille“, berichtet das Internetportal „boerse-online.de“. Eine Dividende wurde den BVB-Aktionären trotz guter Zahlen nicht in Aussicht gestellt, auch sonst besteht wenig Grund für frenetischen Jubel: Seit dem Börsengang 2001 steht das Borussen-Papier mit 76,41 Prozent im Minus. Gibt es andere Möglichkeiten für Anleger, in den deutschen Volkssport Nummer 1 zu investieren?

Fußball ist ein Milliardengeschäft. Vor allem mit dem Transfer erfolgreicher bzw. vielversprechender Spieler erzielen Vereine hohe Umsätze. 2001 kamen erstmals die Initiatoren eines geschlossenen Investmentfonds in Deutschland auf die Idee, an weltweiten Transfergeschäften zu verdienen. Das Konzept des „1. Fußballfonds“ war einfach: Mit dem von Anlegern eingesammelten Kapital wollte die Sport-Concept GmbH finanzschwachen Vereinen die Transferrechte ihrer Kicker abkaufen, für diese Sportler lukrative Wechsel abschließen und die Ablösesumme kassieren. Trotz prominenter Unterstützung, unter anderem durch die Ex-Fußballprofis Rainer Bonhof, Guido Buchwald und Wolfgang Overath, ging das FondsKonzept nicht auf. Das Ziel, 5 Millionen Euro Eigenkapital einzusammeln, wurde verfehlt, die geplanten Projekte konnten nicht umgesetzt werden und der Fonds wurde liquidiert.

In diesem Jahr versucht das Hanseatische Fußball-Kontor mit einer ähnlichen Anlageidee sein Glück: In der unternehmerischen Beteiligung „Transferrechte-Fonds FTR 1“ sollen private und institutionelle Investoren mit einer Mindestzeichnungssumme von 10.000 Euro an zukünftigen Transfererlösen von Fußballtalenten teilhaben. 10 Millionen Euro an Kommanditkapital will das Hamburger Emissionshaus bis Ende 2011 anhäufen. Die Resonanz ist bisher verhalten. Ähnlich wie beim Permiras Sporteventfonds, für den unter anderem Lothar Matthäus wirbt und dessen Zulassung als Fonds für Privatanleger noch von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) geprüft werden muss, scheuen Anleger offenbar die Risiken: Wie bei allen geschlossenen Fonds gehen Investoren unternehmerische Risiken ein, die bis zum Totalverlust des investierten Kapitals reichen können. Die globalen Transfermärkte gelten darüber hinaus als besonders intransparent. Der FondsProspekt des FTR 1 räumt ein, dass sich etwa öffentlich zugängliche Transferdaten nicht überprüfen lassen. Viel hängt zudem von sportlichen Erfolgen von Vereinen und einzelnen Spielern ab – keine kaufmännisch kalkulierbare Größe. Als unabhängiger FondsVerwalter, der seit 20 Jahren auf Wunsch auch unternehmerische Beteiligungen in die FondsDepots seiner Kunden integriert, legt die SJB FondsSkyline größten Wert auf die Auswahl seriöser, erfahrener und transparenter Partner unter den Emissionshäusern. Die genannten FondsAnbieter gehören bisher nicht dazu.

Auch ein offener Publikumsfonds wagte sich 2005 auf den Rasen: Die FondsGesellschaft Frankfurt Trust legte den Fonds Frankfurt Trust Big Sports auf (ISIN: DE000A0D95Z1, WKN: A0D95Z). Im Fokus des Aktienfonds standen laut FondsGesellschaft „Werte von Unternehmen, die ihren Sitz im Inland oder im Ausland haben können und die sich anlässlich von sportlichen Großveranstaltungen oder bei Sportlern, Sportmannschaften, -vereinen oder -stätten in besonderer Art und Weise werblich, beispielsweise als Sponsor, engagieren“. Ende 2008 lag der Fonds mit einer kumulierten Wertentwicklung von -34,6 Prozent im Minus, Anfang 2010 wurde er auch aufgrund eines zu geringen FondsVolumens aufgelöst.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Der hochvolatile Kursverlauf der BVB-Aktie zeigt es deutlich: Fußball-Aktionäre brauchen als Investoren starke Nerven. Zu eng ist der geschäftliche Erfolg eines Fußballvereins an die unkalkulierbaren sportlichen Leistungen der Spieler geknüpft. In einem höchst intransparenten und daher besonders riskanten Markt agieren unternehmerische Beteiligungen, die vom weltweiten Spieler-Transfer profitieren wollen. Anders als bei offenen Publikumsfonds, deren FondsKapital für Anleger und Sparer ein insolvenzgeschütztes Sondervermögen ist, besteht bei den geschlossenen Fonds für Anleger das Risiko eines Totalverlusts. Aus SJB-Sicht sollten Fußballfans die sportliche Hochspannung am besten im Stadion oder vor dem Fernseher genießen – und ihren langfristigen Vermögensaufbau als Anleger, Sparer und Investoren mit Hilfe unabhängiger FondsVerwalter auf eine transparentere und solidere Basis stellen.

 

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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