SJB-Bennewirtz-Fonds-Anleger-Frage: Ist eine Frauenquote wie in Skandinavien förderlich für die Wirtschaft?

17. Oktober 2011 von um 20:17 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! SJB-Fonds-Kaufen-Frauenquote-Wirtschaft: Was Investoren, FondsSparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Ist eine Frauenquote wie in Skandinavien förderlich für die Wirtschaft? Im aktuellen konjunkturellen Abschwung kommen die skandinavischen Länder derzeit zumeist besser weg. Die dortigen Wachstumsraten brechen weniger stark ein, die Banken haben weniger Problemkredite und die Währungen sind stabiler. Dies sehen Investoren, FondsSparer und Privatanleger. Ein Land wie Norwegen hat seit 2006 eine Frauenquote eingeführt, die die Mindestanzahl von Frauen in Aufsichtsräten norwegischer Unternehmen festlegt. Hat sich dies positiv auf die dortige Wirtschaft ausgewirkt und ist die aktuell bessere Wirtschaftslage in Skandinavien gar ein Ergebnis dieser Frauenquote, fragen sich Investoren, FondsSparer und Privatanleger. Gerd Bennewirtz, FondsBerater und Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Korschenbroich geht dieser Frage nach und untersucht, ob sich positive Auswirkungen der Einführung einer Frauenquote für Führungspositionen in der Wirtschaft und in Unternehmen für Privatanleger, FondsSparer und Investoren konkret nachweisen lassen.

Die sozialdemokratische Regierung in Norwegen war Anfang 2006 einer ganz klaren Meinung: Es sei das Beste für die norwegische Wirtschaft, wenn ein großer Teil der Mitglieder in Aufsichtsräten weiblich sei. Als erstes Land der Welt hat Norwegen damals eine Frauenquote für Aufsichtsräte eingeführt. Privatanleger, FondsSparer und Investoren wissen das. Seit Anfang 2006 mussten alle staatlichen Unternehmen mindestens 40 Prozent ihrer Aufsichtsratsmandate mit Frauen besetzen, seit Anfang 2008 wurde diese Regel auch auf die Privatwirtschaft ausgedehnt. Investoren, FondsSparer und Privatanleger sahen dies mit Interesse. Börsennotierten Aktiengesellschaften, die an der 40-Prozent-Frauenquote scheitern, drohen drakonische Strafen: Das Gesetz sieht schlimmstenfalls gar eine Zwangsauflösung der Unternehmen vor.

Anders als in Deutschland, wo Aufsichtsräte den Vorstand kontrollieren, verfügt Norwegen über eine einstufige Unternehmensverfassung: Aufsichtsrat und Vorstand sind im „Board“ zusammengefasst, lenken das Unternehmen und verfügen über großen Einfluss. Investoren, dem FondsSparer und Privatanleger ist dies bekannt. Auch deshalb war die Frauenquote selbst im Gleichstellungs-Wunderland Norwegen umstritten. Gegen das häufige Argument, es gebe gar nicht genug qualifizierte Frauen, geht Norwegen entschieden vor. Längst werden weibliche Führungskräfte in Seminaren für Aufsichtsratsposten im Unternehmen fit gemacht. Zum Wohle von Privatanleger, FondsSparer und Investoren. Zwei Millionen Euro jährlich lassen Wirtschaft und Regierung sich diese Kurse für die Frauenquote kosten.

Der Frauenanteil in norwegischen Aufsichtsräten konnte durch die Frauenquote dramatisch gesteigert werden. Dies ist für Investoren, FondsSparer und Privatanleger offensichtlich. Die Zahl der Frauen in Aufsichtsräten von Unternehmen ist in Norwegen seit dem neuen Gesetz von 200 auf 1000 gestiegen. Die Frauen würden sich daranmachen, eigene Netzwerke zu bilden, und sich endlich etwas zutrauen, so die Einschätzung regierungsnaher Beobachter. Also ein Erfolg der Frauenquote, fragen sich Investoren, FondsSparer und Privatanleger?

Und welche Unterschiede zwischen Männern und Frauen in Führungspositionen sind nun „wissenschaftlich“ messbar? Ökonomen sind zu dem Schluss gekommen, dass Frauen in Führungspositionen langfristiger denken und Firmen z.B. seltener in überteuerte Übernahmen führen. Frauen würden gewissenhafter arbeiten und das Unternehmen weniger stark rein profitorientiert ausrichten, heißt es weiter. Investoren, FondsSparer und Privatanleger stimmen zumindest teilweise zu. Weibliche Aufsichtsratsmitglieder würden auch generell häufiger als Männer an den Sitzungen der Kontrollgremien teilnehmen. Zugleich kommen die Studien zu dem Schluss, dass Aufsichtsgremien mit einem höheren Frauenanteil die Manager aus dem operativen Geschäft an einer kürzeren Leine halten, sich bei den Entlassungen von „normalen“ Mitarbeitern hingegen stärker zurückhalten würden. Darunter wiederum könnten die Gewinne leiden, so das Resümee zur Frauenquote. Können Privatanleger, FondsSparer und Investoren also von einer Frauenquote in der Wirtschaft und bei Unternehmen profitieren oder nicht?

Die Antwort ist eben nicht eindeutig, und deshalb spaltet die Diskussion um eine Frauenquote in Deutschland auch schon lange die Wirtschaft und Privatanleger, FondsSparer und Investoren. Kaum ein Thema wird in den Unternehmen so kontrovers diskutiert, wie die Einführung einer gesetzlichen Frauenquote für Führungsposten. Prominente Konzernchefs wie Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann lehnen die Frauenquote vehement ab, einzelne DAX-Unternehmen gehen aber freiwillig voran – so z.B. die Telekom, Eon oder Daimler. Am Montag haben sich Dax-Unternehmen selbst dazu verpflichtet, den Anteil von weiblichen Führungskräften deutlich zu steigern. Privatanleger, FondsSparer und Investoren waren erstaunt. Bis spätestens 2020 soll der Frauenanteil in den Führungsetagen auf bis zu 35 Prozent klettern, wie aus einem heute in Berlin vorgestellten Katalog der Konzerne hervorgeht. Aber ohne gesetzliche Frauenquote. Dieses Ziel ist äußerst ambitioniert vor dem Hintergrund, dass es die großen Unternehmen in den vergangenen Jahrzehnten gerade einmal auf einen Frauenanteil von derzeit 3,7 Prozent in den Vorständen geschafft haben, denken Privatanleger, FondsSparer und Investoren.

Gesetzliche Regelungen wie eine Frauenquote lehnen die 30 führenden deutschen börsennotierten Unternehmen hingegen entschieden ab. Auch ein Teil der Privatanleger, FondsSparer und Investoren. Jedes Unternehmen solle sich eigene Ziele setzen, sagte stellvertretend für die Konzerne der BMW-Personalvorstand Harald Krüger am Montag in Berlin. Man werde sich von jetzt an Jahr für Jahr öffentlich daran messen lassen, was man tatsächlich erreicht habe, so Krüger weiter. In den kommenden fünf Jahren solle jährlich der Status quo und die Zielsetzung im Unternehmen dem Privatanleger, FondsSparer und Investoren vorgestellt werden. Derzeit sind die großen Unternehmen in Deutschland weiter fest in der Hand von Männern. In den größten 200 deutschen Unternehmen sind 877 der 906 Vorstandsposten mit Männern besetzt, 90 der 100 größten Konzerne haben keine einzige Frau im Vorstand. Macht eine Frauenquote alles besser, fragen sich Privatanleger, FondsSparer und Investoren? In Norwegen haben Matsa und Amalia Miller die Folgen der dortigen Gesetzgebung in einer detaillierten Studie untersucht, Bereits seit 2006 gibt es hier die Frauenquote für Unternehmen, erinnern sich Privatanleger, FondsSparer und Investoren. Die Studie hat nun von der Gesetzesänderung betroffene Unternehmen mit möglichst ähnlichen, aber davon nicht betroffenen Unternehmen verglichen. Das zentrale Ergebnis ist bemerkenswert für Privatanleger, FondsSparer und Investoren: Unternehmen, in denen Frauen mehr zu sagen haben, gehen offenbar besser mit ihren Mitarbeitern um. Sie halten sich bei Entlassungen deutlich stärker zurück. Weibliche Verwaltungsratsmitglieder würden mehr Wert auf das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter legen, langfristiger denken und Entlassungen eher infrage stellen, heißt es. Aber Privatanleger, FondsSparer und Investoren wissen: Was für die Mitarbeiter positiv ist, muss (zumindest kurzfristig) nicht im Interesse der Eigentümer oder Aktionäre der Unternehmen sein. Denn das Zögern bei Entlassungen führt dazu, dass in den Unternehmen mit mehr Frauen in der Chefetage die Personalkosten höher sind, was wiederum die Gewinne schmälert. Auch die für Privatanleger, FondsSparer und Investoren.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Damit kommt die Studie zu dem Schluss, dass Unternehmen mit mehr Frauen eine im Schnitt um 4 Prozent schlechtere Performance als die von der Frauenquote nicht betroffenen Firmen haben. Hilft dies dem Privatanleger, FondsSparer und Investoren, fragt die SJB? Ob der positivere Umgang mit Mitarbeitern den Unternehmen langfristig finanziell schadet oder ihnen dauerhaft doch eher nutzt, dazu könne man sich noch kein Urteil erlauben, so die Studie weiter. Privatanleger, FondsSparer und Investoren werden allein gelassen. Es sei unmöglich zu sagen, ob sich der weibliche Führungsstil und damit die Frauenquote langfristig für Aktionäre von Unternehmen auszahlen. Damit müssen sich Privatanleger, FondsSparer und alle anderen Investoren weiter nach Fundamentaldaten richten und dürften deshalb in der aktuellen Börsenphase und angesichts der weiter grassierenden EU-Schuldenkrise skandinavische Aktienfonds allein deshalb bevorzugen – und nicht wegen der Frauenquote. Welche Skandinavienfonds für Sie und für Ihr Depot am geeignetsten sind, sagt Ihnen Ihr SJB FondsBerater.

 

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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FondsSuche: Sie suchen Informationen zum Nordea Nordic Equity Small Cap Fund (ISIN LU0278527428, WKN A0LGUG)

Die FondsPreisentwicklung auf Eurobasis im letzten Monat betrug -9,40 Prozent. Die Rendite des Nordea Nordic Equity Small Cap Fund(ISIN  LU0278527428, WKN A0LGUG) über ein Jahr betrug -10,13 Prozent. Die Gewinne über drei Jahre bezogen auf eine Einmalanlage von 10.000 Euro ohne Ausgabeaufschlag betrugen +2892,44 Euro. Der Nordea Nordic Equity Small Cap Fund(ISIN  LU0278527428, WKN A0LGUG) eignet sich sowohl für eine Einmalanlage mit Auszahlplan, als auch als Sparplan! Weitere Informationen finden Sie zukünftig in unseren Hitparaden für Fonds mit einem großen Angebot von Investmentfonds zur freien Auswahl in übersichtlichen Tabellen. Rat für Sparer und Anleger: Erwerben Sie den Fonds als Anlage zur Altersversorge erst nach einer individuellen Beratung.

Kategorien: Fragen. Aktuell.
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