SJB-Bennewirtz-Fonds-Anleger-Frage: Wieviel haben FondsManager im letzten Jahr verdient?

14. November 2011 von um 19:45 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! SJB-Fonds-Kaufen-Fonds-FondsAuwahl?: Was einen Investor, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Wieviel haben FondsManager im letzten Jahr verdient? Eine aktuelle Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) für Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger hat ermittelt: Die durchschnittliche Vergütung eines FondsManagers hat im Geschäftsjahr 2010/2011 rund 18,0 Prozent zulegt. In diese Angaben sind Bonuszahlungen mit eingeschlossen. Rund 34,0 Prozent des Gewinns müssen FondsGesellschaften der FondsIndustrie an Boni ausschütten, um gute FondsManager im Interesse der Geldanlage für ihre FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger zu halten. Insgesamt stiegen die Gehälter der befragten FondsGesellschaften um 4 Prozent. Diese Entwicklung unterstreicht die Bedeutung, die FondsManager in der FondsIndustrie haben, um Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger von einer FondsIdee für die Geldanlage zu überzeugen. Die Mittelabflüsse, die die deutsche und europäische FondsIndustrie im 3. Quartal 2011 hinnehmen musste, zeigen, dass viele Investoren, Kapitalanleger und FondsSparer das Vertrauen in die Geldanlage in Investmentfonds verloren haben. Dem FondsManager und seinem persönlichen Engagement für einen Fonds kommt deshalb auch betriebswirtschaftlich eine wichtige Rolle zu. Gerd Bennewirtz, FondsVerwalter und Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Korschenbroich ist der Auffassung, dass die Vergütung der FondsManager sowohl leistungsgerecht, als auch im Sinne der FondsSparer, Kapitalanleger und Investoren sein sollte. Eine Information, welchen Anteil das Gehalt eines FondsManager an der Gesamtkostenquote eines Fonds hat, wäre für Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger für ihre Geldanlage eine relevante Information.

Die Nachfrage nach guten FondsManagern in der FondsIndustrie hat zugenommen, weil es schwieriger geworden ist, neue FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger für die Geldanlage in Fonds zu gewinnen. Das ist zusammengefasst das Fazit von PwC für ihre jährliche Gehaltstudie für die FondsIndustrie. „Gut“ heißt aus Sicht der Geldanlage der Investoren, Kapitalanleger und FondsSparer in der FondsIndustrie FondsManager mit guten Ergebnissen in der Vergangenheit und Erfahrung in der Bewältigung von Krisensituationen. Diese Qualitätsmerkmale haben für die FondsGesellschaften ihren Preis.

Insgesamt sind die Gehälter in der FondsIndustrie Europas 4,0 Prozent gestiegen. Rund 42,0 Prozent der Nettoeinnahmen musste die FondsIndustrie für Gehälter ausgeben. Das ist der größte Kostenblock der Finanzdienstleistungsunternehmen. Gegenüber der PwC Gehaltsstudie aus dem Vorjahr ist der Wert stabil geblieben. Der Anteil der Boni an den Kosten ist sogar 4,0 Prozentpunkte zurückgegangen. Ihr Anteil lag bei 34,0 Prozent des Betriebsgewinns der FondsGesellschaften.

Trotzdem sorgen weiter die Boni für den größten Teil der Gehaltszuwächse der FondsManager. Laut der PwC Studie haben FondsManager 2010/2010 durchschnittlich rund 18,0 Prozent mehr verdient, Boni inklusive. In der oberen Führungsebene der FondsIndustrie konnten FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger die schnellsten Gehaltsentwicklungen feststellen. Investmentvorstände erhielten ein um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr höheres Grundgehalt. Zählen Kapitalanleger, FondsSparer und Investoren die Boni mit dazu, ist die Vergütung der Top Manager rund 38,0 Prozent gestiegen. Die eigentliche Firmenleitung ist bescheidener. Das Grundgehalt der obersten Unternehmenslenker der FondsIndustrie legte rund 4,0 Prozent zu. Mit zusätzlichen Boni waren es 13,0 Prozent.

Die Zahlen zeigen, dass die FondsManager und Portfolioverwalter mehr und mehr die Hauptrolle in der FondsIndustrie spielen. Auf Seiten des FondsVertriebs gab es deutlich geringere Gehaltssprünge. Tim Wright, der bei PwC für die Entwicklung der Studie zur FondsIndustrie verantwortlich ist, sieht darin die Folge der teilweise schlechten Umsätze, die die FondsGesellschaften mit Blick auf die Geldanlage der FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger gemacht haben.

So war Europas FondsIndustrie im laufenden Jahr per 30. September mit Nettomittelabflüssen von -90,3 Milliarden Euro der Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger aus ihren rund 36.700 Investmentfonds konfrontiert. Diese Quartalszahlen liefern die European Fund and Asset Management Association (EFAMA) und das Analysehaus Morningstar. D.h. umsatzbezogene Anreize als Teil der Gehälter in der FondsIndustrie fallen derzeit nicht sehr ausgeprägt aus.

Immer noch sind europaweit rund 6,2 Billionen Euro aus der Geldanlage der Kapitalanleger, Investoren und FondsSparer platziert. Der positive Trend für die FondsIndustrie ist intakt. Trotzdem drängt sich für viele FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger die Frage auf, für welche Leistungen FondsManager vergütet werden und welche Transaktionen die starken Gehaltszuwächse rechtfertigen?

Boni erhält ein FondsManager in erster Linie für das Erreichen guter Ergebnisse in der Wertentwicklung seiner Fonds. Gelingt einem FondsManager diese Leistung über unterschiedliche Marktphasen hinweg, ist der positive Nebeneffekt für FondsIndustrie, Investoren, Kapitalanleger und FondsSparer ein überdurchschnittlicher Kapitalzuwachs des FondsVermögens. Boni sind also eine quantitative Vergütung eines quantitativen Ergebnisses. Die Interessensleitung eines FondsManagers ist aus dieser Sicht für FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger einfach nachvollziehbar. Allerdings kann ein FondsManager der FondsIndustrie an seine FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger auch durch eine andere Geste seine Interessen demonstrieren.

In den USA erwarten Investoren, Kapitalanleger und FondsSparer, dass ein FondsManager mit eigenem Geld in seine Fonds investiert ist, um eine Interessenkongruenz in der Geldanlage herzustellen. In Europa ist diese Investmentkultur des „in dieselbe Richtung Ruderns“ nicht sehr ausgeprägt. Dabei sind neue Argumente der FondsIndustrie gegenüber ihren Kunden – Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger – und ihren FondsManagern nötig.

SJB-Fazit von Gerd Bennewirtz:  Die FondsIndustrie beklagt sich. Und das gleich doppelt. Auf der einen Seite würden Kapitalanleger, FondsSparer und Investoren das Vertrauen in Fonds als Assetklasse verlieren. Gleichzeitig sei es schwieriger, qualifizierte und erfahrene FondsManager zu bekommen. Der Aufwand für die Überzeugungsarbeit würde immer höher. Inklusive dem, erfolgreiche FondsManager zu rekrutieren. Ein FondsManager ist für viele Investoren, Kapitalanleger und FondsSparer eine identitäts- und vertrauenstiftende Figur der FondsIndustrie bei einem übergroßen Angebot an Investmentfonds. Allerdings sollten FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger einen FondsManager nicht als alleinigen Maßstab für den Erfolg einer FondsIdee machen. Erstens muss sich jeder FondsManager an seinen Ergebnissen messen lassen und zweitens gerät eine FondsGesellschaft durch zu große Fokussierung auf die Person des FondsManagers in eine zu große personenbezogene Abhängigkeit. Vergütungssysteme der FondsIndustrie sollten einen solchen Trend nicht fördern und im Interesse der Geldanlage der FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger einen Gang zurückschalten. Die Regulierung, die vor allem in Großbritannien in Sachen Boni eingesetzt hat, kann hier richtungweisend sein.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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