SJB-Bennewirtz-Fonds-Anleger-Frage: Wie sieht das FondsDepot von US Präsident Barack Obama aus?

09. Januar 2012 von um 21:20 Uhr
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Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! SJB-Fonds-kaufen-Fonds-FondsAuswahl? Was einen Investor, FondsSparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Fonds steht: Wie sieht das FondsDepot von US Präsident Barack Obama aus? Die ganze Diskussion zwischen Bild, Wulff und Volk wäre hinfällig, gäbe es in Deutschland ein vergleichbares Gesetz wie den „Ethics in Government Act“. Dieses Gesetz gibt es bereits seit 1978 und ist eine Reaktion auf den Watergate Skandal, der die US Innenpolitik unter Präsident Richard Nixon zwischen 1972 und 1974 maßgeblich in Atem hielt. Dank des Ethics in Government Act können Privatanleger, FondsSparer und Investoren Einsicht nehmen in die privaten FondsDepots der Abgeordneten des US Kongresses. Die Abgeordneten sind per Gesetz verpflichtet, die Aufstellung ihrer privaten Vermögenswerte und Schulden für FondsSparer, Investoren und Privatanleger offen zu legen. Danach muss US Präsident Barack Obama keine Raten für Immobiliendarlehen abzahlen. Was Fonds angeht, sind andere US Politiker stärker engagiert als der Präsident. Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989, hat auf Anregung der Financial Times Deutschland (FTD) ein paar US Politikern für Investoren, FondsSparer und Privatanleger in die FondsDepots geschaut.

Ob Bundespräsident Christian Wulff über seine „günstige“ Baufinanzierung auf Geldmarktzinsniveau stolpern wird, steht noch nicht fest. Sein Amtspendant US Präsident Barack Obama bleibt gar nichts anderes übrige, als für Investoren, FondsSparer und Privatanleger seine privaten Finanzen offen zu legen. Das schreibt der Ethics in Government Act bereits seit 1978 allen Abgeordneten des Repräsentantenhauses und des Senats der USA vor.

Dabei gehört Obama zu den Amtsträgern, die die Veröffentlichung dieser jährlich erscheinenden Daten für Investoren, FondsSparer und Privatanleger sehr ernst nehmen. Der Präsident gehört zu den US Politikern, die ihre privaten Finanzen am vollständigsten und aktuellsten für Privatanleger, FondsSparer und Investoren offen legen. Veröffentlicht werden die Daten über das Portal der Organisation Legistorm.

Nach dem aktuellen Bericht für FondsSparer, Investoren und Privatanleger vom Mai 2011 besitzt Obama Konten für den Zahlungsverkehr bei J.P. Morgan Chase und Northern Trust. Für die beiden Präsidententöchter Malia und Sasha hat der fürsorgende Vater Obama Ausbildungssparpläne angelegt, in die jährlich zwischen 100.000 und 250.000 US-Dollar fließen. Sein Einkommen bezieht der US Präsident vor allem aus Tantiemen für seine Bücher.

Für Privatanleger, FondsSparer und Investoren interessant ist vor allem, wie der US Präsident sein Vermögen investiert. Tatsächlich erlauben die Daten, die Obama laut Ethics in Government Act veröffentlichen muss, auch einen Blick in sein FondsDepots. Darin finden FondsSparer, Investoren und Privatanleger vor allem Indexfonds und US Staatsanleihen.

Danach legt US Präsident Obama sein Vermögen vor allem im Vanguard U.S. 500 Stock Index Fund Investor USD (ISIN: IE0002639668; WKN: 921751) an. Laut seines Public Financial Disclosure Report investierte Obama zwischen Mai 2010 und Mai 2011 einen sechsstelligen Betrag in US-Dollar in den Indexfonds. Der am 4. November 1998 aufgelegte Indexfonds ist bestrebt, für Investoren, FondsSparer und Privatanleger die Wertentwicklung des Standard & Poors 500 Index (S&P 500) nachzubilden.

Das Engagement für Indexfonds besteht bei Obama laut Legistorm schon länger. Die Daten verraten, dass Obama wie andere Investoren, Privatanleger und FondsSparer mit diesen Investitionen auf den Aufbau eines Kapitalstocks für die Altervorsorge abzielt. Dass der US Präsident seine privaten Investitionen in die US Wirtschaft ausschließlich über diesen Indexfonds abbildet, ist eine Reaktion auf die Finanz- und Wirtschaftskrise.

Im Public Financial Disclosure Report 2009 hat Obama auch noch aktiv gemanagte Investmentfonds im FondsDepot besessen. Darunter waren der Goldman Sachs Large Cap Value (ISIN: US38142Y7655), der am 15. Dezember 1999 aufgelegt wurde. Der von FondsManager Andrew Brau gemanagte Aktienfonds investiert für Privatanleger, FondsSparer und Investoren mit Schwerpunkt US Substanzwerte.

Weiterhin hatte Obama den Pimco Total Return Fonds (ISIN: LU0140355917; WKN: 814806) im FondsDepot. FondsManager ist der renommierte Anleihenspezialist Bill Gross. Dass Obama diesen Fonds der US Tochtergesellschaft der FondsGesellschaft Allianz Global Investors (AGI) verkauft hat, können FondsSparer, Investoren und Privatanleger quasi als patriotischen Akt werten. Ein Umstand, auf den die FTD in ihrer neuen Ausgabe hinwies – schließlich hatte sich Gross im Frühjahr 2011 entschieden gegen die Schuldenpolitik der US Regierung unter Obama ausgesprochen und US Staatsanleihen aus seinem FondsDepots für seine Privatanleger, FondsSparer und Investoren verband.

Diese Entscheidung von Gross, die geldpolitisch interessierte Investoren, FondsSparer und Privatanleger mit Blick auf den horrenden Schuldenstand der USA durchaus nachvollziehen konnten, stellte sich im Hinblick auf die Marktentwicklung als falsch heraus. Der Pimco Total Return verpasste die Kursrallye der US Staatsanleihen, die durch die dominierende Schuldenkrise in Europa Auftrieb bekamen. Im Oktober 2011 schrieb Gross einen Brief an seine Investoren, FondsSparer und Privatanleger, in dem er öffentlich Buße tat für seine Fehlentscheidung. Überschrift: „Mea Culpa“.

Ob Barack Obama Gross verziehen hat, wird sich im Mai 2012 zeigen, wenn der US Präsident in seiner Funktion als Senator von Illinois den nächsten Public Financial Disclosure Report ablegen muss. Allerdings wird aufgrund der Chronologie der Ereignisse für Privatanleger, FondsSparer und Investoren klar: Obama hat dem Pimco Anleihenspezialist fast zwei Jahre früher das Vertrauen entzogen, als Gross der US Währung.

Vizepräsident Joe Biden, Stellvertreter von Obama, besitzt laut FTD eine starke Vorliebe für aktiv gemanagte Aktienfonds. Laut seines Finanzrapports für Privatanleger, FondsSparer und Investoren von 2011 hält Biden unter anderem FondsAnteile des Invesco International Growth (ISIN: US0088827714) oder des Legg Mason Western Asset Variable Global High Yield Bond (ISIN: IE0034203152; WKN: A0B9M4) im FondsDepot.

Im Schnitt, so berichtet die FTD aus einem Artikel des Wall Street Journal, basieren die FondsDepots der Kongressabgeordneten zu 60 Prozent auf Aktien oder Aktienfonds, 20 Prozent Immobilien und je zehn Prozent Anleihen und Bargeld. Mit dieser Aufstellung würden viele Politiker besser abschneiden als viele Börsenindizes für Privatanleger, FondsSparer und Investoren.

SJB-Fazit von Gerd Bennewirtz: Für deutsche Investoren, FondsSparer und Privatanleger ist diese Form der Transparenz, die US Abgeordnete wie Barack Obama laut Gesetz mit Blick auf ihre privaten Finanzen leisten müssen, ungewohnt und erstaunlich. Sicherlich ist sie einerseits Zeichen für den ohnehin offeneren Umgang, den US Amerikaner im Hinblick auf ihre Einkommen und Vermögenswerte pflegen. Andererseits leistet die Veröffentlichung der privaten Finanzdaten von US Amtsträgern einen wichtigen Beitrag zur Demokratie, den es in Deutschland so nicht gibt. Warum eigentlich nicht? Gewisse Grenzen hat die Transparenz in den USA allerdings. Sie betrifft nur Regierungsmitglieder, die wie Obama auch Abgeordnete eines der beiden Häuser des Kongresses sind. Daher bleibt der Blick ins private FondsDepot von Finanzminister Timothy Geithner für Investoren verschlossen. Obwohl hier das Interesse der Investoren, FondsSparer und Privatanleger immens groß wäre. Schade.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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