SJB-Bennewirtz-Fonds-Anleger-Frage: Wie reagieren FondsAnleger in PIIGS Staaten auf die Eurokrise?

15. November 2011 von um 19:30 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! SJB-Fonds-Kaufen-Fonds-FondsAuwahl?: Was einen Investor, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Wie reagieren FondsAnleger in PIIGS Staaten auf die Eurokrise? Bereits bevor die Eurokrise in den PIIGS Staaten und anderswo für Investoren, Kapitalanleger und FondsVerwalter zwischen Juli und September 2011 einen vorläufigen Höhepunkt erreichte, war durch eine Analyse der FondsIndustrie erkennbar, welchen FondsMärkten mehr Vertrauen in der Geldanlage entgegen gebracht wird als anderen. In der Analyse ist für FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger einerseits ein Nord-Süd-Gefälle der Geldanlage erkennbar. Andererseits gibt es Unterschiede im Anlegerverhalten in Fonds aus PIIGS Staaten. Für die Analyse der Investmentströme in und aus den PIIGS Staaten steht der Quartalsbericht der European Fund and Asset Management Association (EFAMA) zur Verfügung. Die Interessenvertretung der europäischen FondsIndustrie sammelt regelmäßig Daten über die Mittelflüsse und FondsVolumen der Investmentfonds in Europa, inkl. der PIIGS Staaten. Die Analyse ist eine Möglichkeit für die Geldanlage der Kapitalanleger, Investoren und FondsVerwalter, sich einen Überblick über den breit diversifizierten Markt der FondsIndustrie in Europa zu verschaffen. Gerd Bennewirtz, FondsVerwalter und Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Korschenbroich ist der Meinung, dass es bei einem FondsAngebot von rund 36.700 Publikumsfonds in Europa hilfreich ist für FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger in Deutschland, für die Strategie ihrer Geldanlage über den eigenen Tellerrand zu schauen. Auch in PIIGS Staaten.

Der Begriff PIIGS kursiert für Kapitalanleger, Investoren und FondsVerwalter seit Mai 2008. Der Journalist David Smith hat ihn in einem Artikel in die Welt der Geldanlage der FondsIndustrie gesetzt. In seiner Analyse der Situation der Eurostaaten hieß der Begriff noch „Pigs“, englisch „Schweine“. Das „i“ stand für Italien. Die britischen Nachbarn aus Irland, die für FondsVerwalter der FondsIndustrie sowie Kapitalanleger und Investoren heute fester Bestandteil der PIIGS Staaten ist, hatte Smith damals außen vor gelassen.

Tatsächlich gehört Irland zu den Finanzmärkten in Europa, die besser mit der Eurokrise umgehen können, als zum Beispiel Griechenland oder Italien. Legt man für die Analyse die Mittelflüsse in die laut EFAMA mehr als 36.700 Publikumsfonds mit einem Status eines Undertakings for Collective Investments in Transferable Securities (UCITS) zu Grunde, gehört Irland zu den Gewinnern. 2010 sind 100,7 Milliarden Euro aus der Geldanlage der FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger in in Irland domestizierte Publikumsfonds der FondsIndustrie geflossen.

Im ersten Halbjahr 2011 waren es noch mal 39,2 Milliarden Euro. Damit ist Irland als einer der PIIGS Staaten laut SJB Analyse der Standort der FondsIndustrie mit den zweitmeisten Mittelzuflüssen aus der Geldanlage der Investoren, Kapitalanleger und FondsVerwalter der vergangenen eineinhalb Jahre. Nur die FondsIndustrie in Luxemburg konnte mit Mittelzuflüssen aus der Geldanlage der Kapitalanleger, FondsVerwalter und Investoren von 114,1 Milliarden Euro 2010 und 31,6 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2011 mehr Mittel aus der Geldanlage für Publikumsfonds einsammeln.

Bei genauerer Analyse wird ein Nord-Süd-Gefälle bei den Mittelflüssen in das Produktangebot der FondsIndustrie für die Geldanlage der Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger erkennbar. In den FondsMärkten Nordeuropas überwiegen die positiven Mittelflüsse. Hinter Luxemburg konnten auch Großbritannien mit 12,6 Milliarden Euro und die Schweiz mit 11,2 Milliarden Euro deutliche Zuflüsse in ihre Publikumsfonds aus der Geldanlage der Investoren, Kapitalanleger und FondsVerwalter verzeichnen.

Auch die skandinavische FondsIndustrie freute sich vor dem turbulenten Börsensommer über positive Mittelflüsse in ihre Investmentfonds. Die SJB Analyse zeigt, dass am stärksten die FondsMärkte Skandinaviens profitierten, die nicht den Euro als Landeswährung haben. Die FondsIndustrie in Norwegen sammelte im ersten Halbjahr des laufenden Jahres 4,9 Milliarden Euro ein, Schweden folgte mit 2,6 Milliarden Euro, der dänischen FondsIndustrie flossen von Seiten der Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger 2,1 Milliarden Euro aus der Geldanlage zu.

Die SJB Analyse fördert auch zwei Ausnahmen von den positiven Mittelflüssen in die Publikumsfonds in der nördlichen Hälfte der FondsIndustrie in Europa zu tage. Eine Ausnahme ist das Euroland Finnland. Hier zogen FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger netto -63,0 Millionen Euro der Geldanlage ab. Auch die FondsIndustrie in Deutschland musste im ersten Halbjahr 2011 Mittelabflüsse aus der Geldanlage der Investoren, Kapitalanleger und FondsVerwalter von -574,0 Millionen Euro hinnehmen. Damit flossen aus dem deutschen FondsMarkt annähernd so viele Mittel, wie Kapitalanleger, Investoren und FondsVerwalter aus Griechenland, einem der kriselnden PIIGS Staaten, abgezogen haben.

Hier beliefen sich die Mittelabflüsse auf -565 Millionen Euro. 2010 war das Kapital aus der Geldanlage in der FondsIndustrie des berüchtigten PIIGS Mitglieds durch Kapitalanleger, FondsVerwalter und Investoren um -1,1 Milliarden Euro reduziert worden. Unter den übrigen PIIGS Staaten nimmt Italien mit Mittelabflüssen von -12,8 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2011 Platz 1 unter den FondsMärkten ein, deren FondsIndustrie das meiste Kapital der Investoren, Kapitalanleger und FondsVerwalter entzogen worden ist. 2010 hatten sich die Mittelabflüsse aus dem PIIGS Markt Italien auf -22,5 Milliarden Euro summiert.

Aus Portugal zogen FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger im ersten Halbjahr 2011 rund -905 Millionen Euro ihrer Geldanlage ab. Die FondsIndustrie in Spanien muss mit -3,3 Milliarden Euro weniger an Geldanlage Kapital auskommen. Größter Verlierer aller FondsMärkte Europas in den vergangenen eineinhalb Jahren ist die FondsIndustrie Frankreichs, auch ohne dass das Land Teil der PIIGS Staaten ist. 2010 zogen Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger -84,7 Milliarden Euro aus Investmentfonds aus Frankreich ab. Im ersten Halbjahr 2011 verlor die französische FondsIndustrie noch einmal -37,6 Milliarden Euro an Geldanlage Mitteln. Kein Wunder, dass die französische Politik hypernervös auf eine Fehlbewertung der Bonität Frankreichs wie durch S&P am vergangenen Donnerstag reagiert.

SJB-Fazit von Gerd Bennewirtz: Die Analyse der Mittelflüsse der Geldanlage der Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger in und aus der FondsIndustrie in Europa schafft Klarheit. Nicht alle FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger in Europa waren gleichmäßig stark von der Eurokrise, die von den PIIGS Staaten ausgelöst worden ist, betroffen. Eine große Zahl der Kapitalanleger, Investoren und FondsVerwalter in Publikumsfonds hat 2010 angefangen, kritische Depotpositionen der Geldanlage in der FondsIndustrie zu reduzieren. Fonds aus PIIGS Staaten fanden kaum mehr Nachfrage. Stattdessen wurden, wie die SJB Analyse zeigt, solide FondsIndustrie Standorte wie Deutschland, Skandinavien, die Niederlande oder Polen für die Geldanlage bevorzugt. Bemerkenswert sind vor allem die konstanten Mittelzuflüsse aus der Geldanlage der Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger, die in Europa in Märkte mit vom Euro unabhängiger Währung gingen. Hier haben FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger laut SJB Analyse bereits 2010 die verschärfte Eurokrise 2011 richtig für eine antizyklische Geldanlage in die Euro FondsIndustrie antizipiert und ein Nord-Süd-Gefälle ausgelöst.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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