SJB-Bennewirtz-Fonds-Anleger-Frage: Warum gehört die Deka zu den FondsVerlierern 2011?

24. November 2011 von um 18:00 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! SJB-Fonds-Kaufen-Fonds-FondsAuswahl?: Was einen Investor, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Warum gehört die Deka zu den FondsVerlierern 2011? Mit einem Bestand an Kapital aus der Geldanlage der FondsSparer, Investoren und Privatanleger von rund 90,6 Milliarden Euro in 880 Publikumsfonds ist die Deka Gruppe die Nummer drei der deutschen FondsIndustrie. Der Marktanteil der FondsTochter der deutschen Sparkassen liegt laut Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) per Ende 3. Quartal 2011 bei rund 16,2 Prozent. Die beiden Top Positionen der FondsIndustrie vor der Deka belegen aus Sicht der SJB für Investoren, Privatanleger und FondsSparer die Deutsche Bank Tochter DWS mit einem Marktanteil von 23,2 Prozent und die Allianz Global Investors (AGI) mit 17,3 Prozent. Alle drei dieser großen Anbieter an Publikumsfonds für die Geldanlage der Privatanleger, FondsSparer und Investoren mussten im laufenden Jahr starke Mittelabflüsse hinnehmen. Am stärksten traf es die Deka Gruppe. Laut BVI Statistik sind zwischen Januar und Ende September rund -6,5 Milliarden Euro aus der Geldanlage in Publikumsfonds der Deka geflossen. Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989, muss feststellen, dass diese Mittelabflüsse nicht der einzige Grund sind, warum die Deka in der FondsIndustrie zu den Verlieren des Jahres 2011 gehört.

Die Deka Gruppe hat in dieser Woche ihre Zahlen für das 3. Quartal 2011 vorgestellt. Danach hat die gemessen am verwalteten Kapital aus der Geldanlage der FondsSparer, Investoren und Privatanleger Nummer drei der deutschen FondsIndustrie in den ersten neun Monaten des Jahres 2011 rund 340,7 Millionen Euro an Überschuss erwirtschaftet. Das sind 284,9 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Laut Analyse der SJB sind für das geringere wirtschaftliche Ergebnis der Deka zum einen die Mittelabflüsse aus 646 Publikumsfonds verantwortlich und zum anderen Wertberichtigungen, die die Deka auf Wertpapiere wie griechische und portugiesische Anleihen vornehmen musste.

Laut Statistik der BVI, dem Interessenverband der FondsIndustrie, zogen FondsSparer, Investoren und Privatanleger im laufenden Jahr bis Ende 3. Quartal rund -6,5 Milliarden Euro aus den Fonds der Deka Gruppe ab. Soviel wie bei keinem anderen Anbieter der FondsIndustrie. Franz S. Waas, Vorstandsvorsitzender der Deka Gruppe, sieht deshalb Handlungsbedarf: „Die hohen Nettoabflüsse können uns nicht ruhen lassen“, so Waas. Der Absatz an Publikumsfonds für die Geldanlage der Privatanleger, FondsSparer und Investoren bleibe deshalb das beherrschende Thema der Deka.

Das verwaltete Kapital in Fonds wie dem Aktienfonds Deka AriDeka (ISIN: DE0008474511; WKN: 847451) summiert sich auf 90,6 Milliarden Euro. Damit bleibt die Deka mit einem Marktanteil von 16,2 Prozent an der Geldanlage der FondsSparer, Investoren und Privatanleger auf Platz drei der FondsIndustrie. Vor ihr liegen die DWS, das auf Management und Vertrieb von Publikumsfonds wie den für Fondssparer, Privatanleger und Investoren bekannten DWS Vermögensbildungsfonds I (ISIN: DE0008476524¸ WKN: 847652) spezialisierte Tochterunternehmen der Deutschen Bank in der FondsIndustrie. Zusammen mit allen Töchtern aus der FondsIndustrie kommt die FondsSparte der Deutschen Bank laut BVI auf ein Kapital aus der Geldanlage der Investoren, Privatanleger und FondsSparer von 129,6 Milliarden Euro. Das ist ein Marktanteil von 23,2 Prozent. Das ist die Marktführerschaft in der FondsIndustrie für Publikumsfonds. An zweiter Stelle kommt für FondsSparer, Investoren und Privatanleger die Allianz Tochter für die FondsIndustrie AGI mit einem verwalteten Kapital aus der Geldanlage der FondsSparer, Privatanleger und Investoren von 96,8 Milliarden Euro. Unter anderem können Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger in den traditionsreichen Publikumsfonds Fondak (ISIN: DE0008471012; WKN: 847101) investieren. Der Marktanteil der AGI liegt bei 17,3 Prozent. Unter den drei Spitzenanbietern für Publikumsfonds der FondsIndustrie ist die AGI das einzige Unternehmen, was aus der Geldanlager der Investoren, FondsSparer und Privatanleger positive Mittelzuflüsse von 1,5 Milliarden Euro in den ersten neun Monaten 2011 verzeichnen konnte. Bei der DWS und den anderen Unternehmen, mit denen die Deutsche Bank die FondsIndustrie besetzt, sind im gleichen Zeitraum rund -3,5 Milliarden Euro an Mitteln der FondsSparer, Investoren und Privatanleger aus Publikumsfonds geflossen.

Bemerkenswert für die SJB ist, dass diese starken Transaktionsbewegungen der Privatanleger, FondsSparer und Investoren aus der Geldanlage Publikumsfonds für die FondsIndustrie betriebswirtschaftlich auch einen positiven Effekt haben können. So konnte die Deka trotz der massiven Mittelabflüsse der Investoren, FondsSparer und Privatanleger ihr Provisionsergebnis mit 768,2 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr von 778,3 Millionen Euro annähernd bestätigen. Auch Verkäufe von Publikumsfonds sind Geschäfte, bei denen bei der Deka und anderen Anbietern der FondsIndustrie für die Geldanlage der Privatanleger, FondsSparer und Investoren Kosten und damit Erträge für die Deka anfallen.

Mit Blick auf die Erträge aus dem Handel mit Wertpapieren zugunsten der Portfolios der Publikumsfonds konnten sich die FondsManager der Publikumsfonds der Deka für die Geldanlage der Privatanleger, FondsSparer und Investoren aus Sicht der SJB teilweise verbessern. So konnte sich das Finanzergebnis aus reinen Handelsgeschäften der Wertpapiere der Publikumsfonds von 86,3 Millionen Euro im 3. Quartal 2010 auf 159,8 Millionen Euro im 3. Quartal 2011 deutlich steigern. Ein Plus von 85,2 Prozent. Das Zinsergebnis der Publikumsfonds für FondsSparer, Investoren und Privatanleger verringerte sich dagegen 4,9 Prozent von 290,1 Millionen Euro auf 275,8 Millionen Euro. Dazu trugen unter anderem Wertberichtungen auf Anleihenpositionen bei, die sich für die Publikumsfonds der Privatanleger, FondsSparer und Investoren in den ersten Monaten 2011 auf -75 Millionen Euro summierten.

Insgesamt sieht Vorstandschef Waas die Deka für Investoren, Privatanleger und FondsSparer in der FondsIndustrie weiter gut aufgestellt: „Wir sind gut kapitalisiert durch die Finanzmarktkrise 2008 gekommen und liegen aktuell über der zum 30. Juni 2012 geforderten Mindestkapitalquote von neun Prozent“, berichtet Waas. Im Hinblick auf die verlorenen Mittel aus der Geldanlage der Investoren, Privatanleger und FondsSparer will Waas mit der Deka vor allem weitere Vertriebsanstrengungen für Publikumsfonds in der FondsIndustrie starten. „Wir gehen diese Herausforderung gemeinsam mit den Sparkassen an, um verloren gegangenes Terrain zurückzugewinnen“, formuliert Waas.

Wie genau die Deka das tun will, verriet Waas nicht. Aber Marktbeobachter der FondsIndustrie wie die SJB können es sich denken. Laut BVI hat die Deka in diesem Jahr FondsAnteile von 646 ihrer 880 Publikumsfonds absetzen können. 184 davon sind in Deutschland aufgelegte Publikumsfonds. Wenn die Deka in der Gunst der Geldanlage der FondsSparer, Privatanleger und Investoren wieder steigen will, ist nicht ausgeschlossen, dass die FondsIndustrie eine Reihe von Neuauflagen an Publikumsfonds der Deka sehen wird.

Einer Studie des Analysehauses Lipper zufolge, die der SJB vorliegt, basierte 97 Prozent des Wachstums der europäischen FondsIndustrie zwischen 2001 und 2010 auf Mitteln aus der Geldanlage der Privatanleger, FondsSparer und Investoren, die in im Vorjahr aufgelegte neue Publikumsfonds flossen. Vor allem Deutschland sei neben Frankreich, Spanien und Italien in Europa der FondsMarkt, in dem Investoren, Privatanleger und FondsSparer den größten Innovationsdruck auf die FondsIndustrie ausübten. Zwischen 2005 und 2010 flossen in keinem Jahr mehr als 45,0 Prozent der Geldanlage in Publikumsfonds mit mittel- und langfristiger Investmenthistorie in der FondsIndustrie.

SJB-Fazit von Gerd Bennewirtz: Die Mehrheit der Investoren, Privatanleger und FondsSparer in Deutschland wünscht sich von der FondsIndustrie permanent innovative Konzepte für Publikumsfonds. Und die Deka als einer der führenden Massenanbieter der FondsIndustrie wird diesem Wunsch folgen. Das steht für die SJB fest. Es ist fraglich, ob sich die FondsIndustrie mit dieser Reaktion auf die prozyklische Lust und Laune aus den Reihen der Privatanleger, FondsSparer und Investoren einen Gefallen tut. Bei über 35.000 Publikumsfonds in Europa und rund 6.750 Fonds in Deutschland gibt es nach Meinung der SJB bereits jetzt ein massives Überangebot. Die Erfahrungen der FondsIndustrie, dass sich vor allem FondsInnovationen bei Publikumsfonds verkaufen lassen, verstärkt diese kurzfristig orientierte Produktpolitik. Die Masse der FondsSparer, Investoren und Privatanleger ist nicht träge, sondern agiert sehr schnell und irrational, wenn die Ergebnisse der Publikumsfonds nicht den Erwartungen entsprechen. Sofern die FondsIndustrie diese Tendenz zur Hysterie mit einem modeorientierten und kurzlebigen Angebot an Publikumsfonds verstärkt, wird sie wie die Deka in eine strukturelle Schwierigkeit geraten. In der werden die Provisionserträge aus Verkäufen noch Deckungsbeiträge leisten, aber die Managementleistung wird das nicht fördern und das Verhalten der Investoren, Privatanleger und FondsSparer bei der Geldanlage in Publikumsfonds nicht stabilisieren. Ein ungesundes Wachstum. Schon heute rechnen Beobachter wie die SJB deshalb mit einer deutlichen Konsolidierung in der FondsIndustrie. Aus Sicht qualitätsbewusster Investoren, Privatanleger und FondsSparer scheint das dringend geboten.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Fragen. Aktuell.
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