SJB-Bennewirtz-Fonds-Anleger-Frage: Welche Banken hat S&P runtergestuft?

01. Dezember 2011 von um 18:30 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! SJB-Fonds-Kaufen-Fonds-FondsAuswahl?: Was einen Investor, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Welche Banken hat S&P runtergestuft? Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hat ihrer Ankündung von Anfang November Taten folgen lassen. Nachbörslich gab S&P am Dienstag die Herabstufung von 14 von 37 internationalen Großbanken bekannt. Zu den betroffenen Kreditinstituten gehören unter anderem die Bank of America, J.P Morgan, Goldman Sachs, Morgan Stanley, HSBC oder die UBS. FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger können davon ausgehen, dass sich die Kreditbeschaffung der Banken durch die schlechteren Ratings verteuern wird. S&P begründete den Rundumschlag mit neuen Bewertungskriterien, bei denen die Ratingagentur im Sinne der FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger ein stärkeres Gewicht auf die Krisenfestigkeit der Geldhäuser legt. Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989, listet auf, bei welchen Banken Kapitalanleger und Investoren mit schlechteren Kreditkonditionen rechnen müssen und prüft Folgen für FondsInvestitionen.

Kapitalanleger, Investoren und FondsVerwalter reiben sich die Augen: Die Ratingagentur S&P hat nach einer Änderung ihrer Bewertungsmethoden zahlreiche Großbanken herabgestuft. Nach der Umstellung der hauseigenen Ratingkriterien wurden in einem ersten Schritt die Bonitätsnoten von 37 Geldhäusern in den USA und Europa angepasst. 21 Bewertungen blieben unverändert, zwei wurden erhöht. Höher eingestuft für FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger wurden nur die beiden chinesischen Bankriesen Bank of China und China Construction Bank.

Unter den US Großbanken wurde von S&P die Kreditwürdigkeit der Citigroup, Bank of America, Wells Fargo, Goldman Sachs, Morgan Stanley, Bank of New York Mellon und J.P. Morgan Chase um je eine Stufe heruntergestuft. In Europa sind die Banco Bilbao, Rabobank, UBS, HSBC, Royal Bank of Scotland, Barclays und Lloyds abgestuft worden.

Die beiden deutschen Banken Commerzbank und Deutsche Bank behielten ihre Ratings von „A“, bzw. „A+“. Allerdings rutschte der Ausblick für Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger der Deutschen Bank von „stabil“ auf „negativ.

Craig Permelee, Managing Director bei S&P, sagte, dass man bei der Durchführung der Änderungen keine Rücksicht auf die derzeitigen Marktverwerfungen hätte nehmen können, denen die Geldanlage der Kapitalanleger, FondsVerwalter und Investoren im Bankenbereich derzeit ausgesetzt ist. So mussten Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger in Fonds wie dem DWS Financials Typ O (ISIN: DE0009769919; WKN: 976991), BGF World Financials A2 EUR (ISIN: LU0171304719; WKN: A0BL2N) oder JPM Global Financials A (acc)-EUR (ISIN: LU0157186924; WKN: 157161) im laufenden Jahr per 30. November auf Eurobasis Abschläge zwischen -22,50 und -26,70 Prozent hinnehmen.

Investoren, Kapitalanleger und FondsVerwalter dieser Fonds werden sich mit der SJB erinnern, dass Ratingagenturen wie S&P sich in der vergangenen Finanzkrise vorhalten lassen mussten, dass sie zu gut benotet hätten. Trotz guter Ratings musste der Staat rettend ins Finanzsystem eingreifen und so manche Bank für Investoren, Kapitalanlager und FondsVerwalter vor dem Kollaps retten. Seitdem drängt die Politik darauf, dass die Ratingagenturen ihre Kriterien überarbeiten und transparent machen. S&P meint, diese politische Forderung mit ihrem neuen Bankenrating erfüllt zu haben.

Begleitend gab S&P eine für die Geldanlage der FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger interessante Statistik heraus. Danach gab es in der internationalen Bankenlandschaft durch S&P 2011 mehr als 60mal eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit. Eine bessere Kreditwürdigkeit wurde für Investoren, FondsVerwalter, Kapitalanleger und ihre Fonds in rund 20 Fällen bescheinigt. 2010 lag die Zahl der Herabstufungen der Kreditwürdigkeit für Kapitalanleger, FondsVerwalter und Investoren ungefähr auf demselben Niveau wie 2011. Allerdings wurde auch in rund 60 Fällen eine bessere Ratingnote an Banken vergeben. Größere Ausschläge bei den Ratings der Banken durch S&P mussten Kapitalanleger, FondsVerwalter und Investoren in den beiden Krisenjahren 2008 und 2009 registrieren. 2008 wurden Banken rund 100mal herabgestuft. 2009 sogar 180mal, also praktisch jeden zweiten Tag.

Die Entwicklung der Ratings fasst S&P für Kapitalanleger, FondsVerwalter und Investoren im sogenannten Banking Industry Country Risk Assessment (BICRA) zusammen. Danach ist der Vorsprung, den westliche Banken in Sachen Stabilität gegenüber Banken aus Schwellenmärkten haben, aus Sicht der Investoren, Kapitalanleger und FondsVerwalter wie der SJB deutlich abgeschmolzen. Über drei Jahre sind Banken aus den USA, Großbritannien, Deutschland und Frankreich annähernd eineinhalb Risikoschritte in der Bewertung durch S&P nach oben gegangen.

Nach ihren neuen Vorgaben beleuchtet S&P in Sinne der Investoren, Kapitalanleger, FondsVerwalter und ihrer Fonds verstärkt das Umfeld, in dem die Banken arbeiten: etwa die wirtschaftliche Lage im Heimatland oder den Konkurrenzdruck in der Branche. Bisher waren diese Aspekte nur als „weiche Kriterien“ für die Kreditwürdigkeit berücksichtigt worden.

Diese Bewertungskriterien spielen auch für die Geldanlage der FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger in Fonds eine Rolle. Je schlechter die Kreditwürdigkeit einer Bank eingestuft wird, desto teurer wird die Refinanzierung des Bankgeschäfts am Kapitalmarkt. Die Herabstufung durch S&P trifft aus Sicht vieler Kapitalanleger, Investoren und FondsVerwalter vor allem europäische Banken zu einem schlechten Zeitpunkt.

Im Rahmen der Brüsseler Beschlüsse zur Eurorettung von Ende Oktober haben die Staats- und Regierungschefs festgelegt, dass Banken der Eurozone bis Mitte 2012 Kernkapital, d.h. haftungsrechtlich relevantes Eigenkapital von neun Prozent ihrer sogenannten risikogewichteten Anlagen vorhalten müssen. Die Regelungen des Basler Ausschusses der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), genannt Basel III, hatten bisher nach Informationen der SJB eine Kernkapitalquote von 4,5 Prozent ab 2015 vorgesehen.

Mit Blick auf die Geldanlage der Investoren, Kapitalanleger und FondsVerwalter bedeutet das: Die Einwerbung von Eigenmitteln zur Erfüllung der Anforderungen der Staats- und Regierungschefs der Eurozone wird mit deutlich mehr Kosten verbunden sein. Zwar haben die Analysten von S&P Banken aus der Eurozone bis auf zwei Ausnahmen in Spanien und den Niederlanden weitgehend bei der Herabstufung verschont. Das Kapitalmarktumfeld für Banken ist trotzdem schwieriger geworden. Unter anderem deshalb sieht S&P die Aussichten für deutsche Banken als negativ an. Commerzbank und Deutsche Bank müssten laut S&P im Interesse der FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger ihre Kapitalausstattung dringend verbessern und Ertragsquellen deutlich diversifizieren.

SJB-Fazit von Gerd Bennewirtz: S&P beginnt über den Tellerrand zu schauen. Deutschlands Banken haben laut Internationalem Währungsfonds (IWF) weltweit den stärksten Fremdkapitalhebel, sprich das schlechteste Verhältnis zwischen Eigen- und Fremdkapital. Ihr Beitrag zur Gesamtverschuldung rangiert mit 98 Prozent der Jahreswirtschaftsleistung auf dem Niveau der USA. Besonders kritisch ist der Schuldenbeitrag der Banken in Großbritannien. Hier haben Banken das 5,5-fache an Krediten vergeben, als die britische Wirtschaft in einem Jahr produzieren kann. Das ist der Grund, warum vor allem britische Banken von S&P heruntergestuft worden sind. Die Analysten beginnen sich wie Kapitalanleger, FondsVerwalter und Investoren die Frage zu stellen: Wofür wurde das ganze Geld verliehen, wenn es den Wohlstand einer Volkswirtschaft nicht mehrt? Aus Sicht der SJB ist absehbar, dass die Bankenbranche in absehbarer Zeit noch von ganz anderer Seite die Rote Karte gezeigt bekommt. FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger sollten Fonds mit Schwerpunkt Banken wie JPM Global Financials A (acc)-EUR, DWS Financials Typ O oder den BGF World Financials A2 EUR zurückhaltend bewerten. Ob die Akquirierung von mehr Eigenkapital erfolgreich sein wird, wird sich erst Anfang 2012 zeigen.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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