SJB-Bennewirtz-Fonds-Anleger-Frage-Apple-Chef-Steve-Jobs: Verliert mein Fonds durch den Abschied von Jobs an Wert?

25. August 2011 von um 22:24 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! SJB-Fonds-Kaufen-Apple-Steve Jobs: Verliert mein Fonds durch den Abschied von Apple-Chef Steve Jobs an Wert? Zuverlässigkeit zählt bei uns. Tag für Tag! Was Investoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die FondsFrage zu Investmentfonds heute: Verliert mein Fonds durch den Abschied von Steve Jobs an Wert? Antworten von SJB FondsSkyline, FondsVerwalter Bennewirtz aus Korschenbroich. Ein Beben hat heute das Silicon Valley und die weltweiten Börsen erschüttert: Apple-Steve Jobs zieht sich von der Konzernspitze zurück. Das schickte die Apple-Aktie auf Talfahrt. Als eines der wertvollsten Unternehmen der Welt ist Apple natürlich auch Teil vieler FondsPortfolios. Müssen sich FondsBesitzer deshalb jetzt Sorgen machen?

„Abgang des iGod“ titelt der „Spiegel“ heute treffend. Steve Jobs, der 55-jährige Mitbegründer, Chef und Produkt-Visionär des Computerkonzerns Apple, zieht sich von der Konzernspitze zurück. „Ich habe immer gesagt, wenn der Tag kommt, an dem ich meinen Pflichten und Erwartungen als Vorstandschef von Apple nicht länger gerecht werden kann, werde ich der erste sein, der das mitteilt. Leider ist dieser Tag jetzt gekommen“, so Jobs. Sein Nachfolger wird Tim Cook, bisher Leiter des operativen Geschäfts. Jobs selbst will Chairman werden, also eine Art Aufsichtsratsvorsitzender – so lange es seine schwer angeschlagene Gesundheit erlaubt. Die Nachricht schlug im Silicon Valley und an den Börsen weltweit ein wie eine Bombe, schließlich zählt Apple mit einem Börsenwert von über 300 Milliarden US-Dollar-Dollar zu den wertvollsten Unternehmen der Welt. Sofort sackte die Apple-Aktie um mehr als 5 Prozent auf 357 US-Dollar-Dollar ab, in Deutschland betrug das Minus im frühen Handel knapp 7 Prozent. Konkurrenten wie Samsung und LG Electronics verbuchten leichte Gewinne. Apple-Aktionäre, Kunden, Investoren, FondsManager und unabhängige Vermögensverwalter wie die SJB FondsSkyline fragen sich, wie es weiter geht ohne den Schöpfer von iMac, iPod, iPhone und iPad und seine „Vision, immer zu wissen, was die Nutzer wollen“, wie es die New York Times treffend formuliert. Was meinen die Experten?

Die Deutsche Bank ist laut einer aktuellen Analyse skeptisch, wie ohne Jobs Apples Produktentwicklungspläne der kommenden drei bis fünf Jahre aussehen werden. „Steve Jobs ist unersetzlich, aber Tim Cook hat nachweisbare Erfolge in der Führung“, meint Katy Huberty, Analystin bei der Investmentbank Morgan Stanley. Sie glaubt, dass das Timing des Machtwechsels stimme. Auch Abhey Lamba von der International Strategy & Investment Group lobt den reibungslosen Führungswechsel. Analyst Mark Moskowitz von JPMorgan Chase ist überzeugt, das Apple-Management werde die führende Rolle des Konzerns in der Branche untermauern. UBS-Experte Maynard Um zufolge sei der Rücktritt des seit Jahren schwerkranken Jobs von Anlegern bereits erwartet worden und spiegle sich in der Aktienbewertung wider. Aber es gibt auch kritische Stimmen. Gerade Jobs Genialität und Detailbesessenheit habe Apple von der Konkurrenz unterschieden, betont Analyst Trip Chowdhry von Global Equities Research. „Apple ist Steve Jobs, Steve Jobs ist Apple, und Steve Jobs ist Innovation”, zitiert die „Financial Times Deutschland“ Chowdhry. Auch Roger Kay, Analyst beim IT-Beratungsunternehmen Endpoint Technologies, glaubt, Investoren würden künftig überlegen, welche „Produktfamilien, Geschäftsfelder oder gesamten Märkte niemals geschaffen werden, weil Steve Jobs nicht mehr da sein wird, um sie sich auszudenken“. Das sei allerdings ein langfristiges Problem; für die nächsten Jahre verfüge Apple noch über genügend Ideen-Munition. Im Klartext: Welche Auswirkungen Jobs Rückzug tatsächlich haben wird, weiß niemand. Welche Konsequenzen entstehen aus dieser Unsicherheit für FondsManager und FondsInvestoren – kurzfristig und auf lange Sicht?

Apple ist eines der wichtigsten und wertvollsten Unternehmen weltweit. Logisch, dass seine Aktie in der FondsPortfolios zahlloser Investmentfonds steckt – in vielen sogar unter den Top-10-Positionen. Beispiel Threadneedle American Select (ISIN: LU0112528004, WKN: 523451). Der im Juli 2000 aufgelegte Fonds investiert schwerpunktmäßig in Aktien US-amerikanischer Unternehmen. Obwohl explizit auch Titel kleinerer Unternehmen zum Anlageuniversum gehören, befinden sich neben Apple auch Schwergewichte wie Oracle, Pfizer, IBM und Colgate-Palmolive unter den zehn größten Positionen im FondsPortfolio. „Muss ich mich als Besitzer von FondsAnteilen sorgen, wenn ein Konzern wie Apple plötzlich so starke Börsenverluste verzeichnet?“, werden unsere Handelsberater bei der SJB FondsSkyline oft von Kunden gefragt. Klare Antwort: Nein! Hintergrund ist die breite Streuung, zu der in Deutschland zum Vertrieb zugelassene Fonds per Gesetz verpflichtet sind. Sie macht es FondsAnlegern unmöglich, mit einem Aktienfonds 100 Prozent ihres investierten Kapitals zu verlieren. Denn ein einzelner Titel darf maximal 5 Prozent des FondsVermögens umfassen – es sei denn, in den Vertragsbedingungen wird explizit darauf hingewiesen. Doch auch dann dürfen es nicht mehr als 10 Prozent sein. Also enthält jeder Fonds in Deutschland Anteile von mindestens 20 unterschiedlichen Unternehmen, meist sind es sogar deutlich mehr. Selbst wenn ein Wertpapier im Portfolio einmal unter Druck gerät, so wie Apple heute, fangen das die anderen Wertpapiere auf. Erinnern Sie sich noch an die T-Aktie der Deutschen Telekom? Umgerechnet 14,57 Euro kostete die „Volksaktie“ 1996. Nicht wenige kauften das Papier auf Pump. Zunächst stieg es bis auf 103,50 Euro Anfang März 2000. Es folgte der freie Fall. Als die Insolvenz von Lehman Brothers 2008 die weltweite Finanzkrise einleitete, stand die T-Aktie bei 10,88 Euro. Gegenüber dem Höchststand ein Verlust von 89,49 Prozent. Im gleichen Zeitraum hielt auch der älteste deutsche Aktienfonds die T-Aktie. Nur hatte der 1950 gegründete Cominvest Fondak (ISIN: DE0008471012, WKN: 847101). Mitte September 2008 noch 62 weitere Titel im Portfolio, darunter Siemens, Allianz, E.ON, BASF und SAP. Anteil der T-Aktie: 4,00 Prozent. Selbst einen Totalausfall der Deutschen Telekom hätte der FondsEigner in seiner Jahresrendite kaum bemerkt. Von Anfang März 2000 bis Mitte September 2008 machte der Fonds trotz schwierigen Umfelds 19,95 Prozent Gewinn.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Steve Jobs geht. Ein schmerzhafter Tag nicht nur für Fans von iPod und Co, sondern auch für Apple-Aktionäre. Die Titel des zeitweise wertvollsten Unternehmens der Welt gaben deutlich nach. Und ob Apple auch ohne sein Superhirn langfristig in der Erfolgsspur bleiben kann, ist unter Experten umstritten. FondsManager, die Apple in ihren Portfolien haben, können dem Wechsel an der Konzernspitze und seinen Konsequenzen gelassen entgegensehen, genau wie FondsInvestoren. Grund ist die gesetzlich vorgeschriebene breite Streuung der Fonds. Aktive FondsManager können zudem umschichten, sobald ihnen Unternehmen nicht mehr attraktiv genug für den Fonds erscheinen. Somit sorgen Produktklarheit und Produktwahrheit dafür, dass FondsInvestoren sich an turbulenten Tagen wie heute im Gegensatz zu Aktienanlegern entspannt zurücklehnen können – vielleicht auch, um auf der Couch mit ihrem iPad zu surfen.

 

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Fragen. Aktuell.
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Eine Antwort zu "SJB-Bennewirtz-Fonds-Anleger-Frage-Apple-Chef-Steve-Jobs: Verliert mein Fonds durch den Abschied von Jobs an Wert?"

  1. Max

    Ja – aber er hätte auch nichts daran ändern können wenn er schon früher aus Apple ausgestiegen wäre. Bei zu spät entdecktem Krebs (Ausnahme Lymphdrüsenkrebs und einigen weißen Hautkrebsarten) ist meistens nichts mehr zu machen – und gerade bei Bauchspeicheldrüsenkrebs, wie bei Steve Jobs, sieht es ganz schlecht aus.

    Auch der Sohn von Burda (der ist immerhin Milliardär) ist vor einigen Jahren im Alter von 33 an Darmkrebs gestorben.

    Da ist die Medizin, wenn man es zu spät entdeckt, heute leider immer noch machtlos – egal wie reich man ist.

    Man kann soviel Geld haben wie man will.. Irgendwann erwischt es jeden.

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