SJB-Bennewirtz-Fonds-Anleger-Frage: Gibt es alternative Indizes zum FondsVergleich?

20. Dezember 2011 von um 18:30 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! SJB-Fonds-kaufen-Fonds-FondsAuswahl? Was einen Investor, Sparer und Kapitalanleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Gibt es alternative Indizes zum FondsVergleich? Laut einer Umfrage von Union Investment, ist nur 17 Prozent aller FondsSparer, Privatanleger und Investoren ein Vergleichsindex wichtig für einen FondsVergleich in den FondsDepots. Hier spielt die Psychologie eine wesentliche Rolle. Die Investoren, FondsSparer und Privatanleger erwarten für die Bewertung ihrer Kapitalanlage absolute Zahlen. Sind die FondsDepots am Jahresende mehr wert, ist das ein Erfolg. Wenn nicht, war die Kapitalanlage ein Misserfolg. So einfach ist Behavioural Finance. Die FondsIndustrie stellt sich langsam darauf ein. Durch Produktangebote wie Absolute Return Fonds für die FondsDepots. Und durch Indizes, die nicht mehr nur auf Marktkapitalisierung aufgebaut sind. Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989, stellt Vorteile und Nachteile dieser Optionen zum FondsVergleich für Privatanleger, FondsSparer und Investoren vor.

Dass Emotionen und Psychologie die Kapitalanlage in den Finanzmärkten teilweise stärker beeinflussen, als Kennzahlen und Rationalität, diese Erkenntnis hat die Behavioural Finance seit Ende der 70er Jahre in die FondsIndustrie getragen. Inzwischen wird diese Erkenntnis auch marktwirksam. Zum einen durch entsprechende FondsProdukte, die in den FondsDepots die subjektiven Erwartungen der Investoren, FondsSparer und Privatanleger erfüllen sollen. Zum anderen durch die Anpassung der Indizes als Maßstäbe für einen FondsVergleich.

Und immer noch hat die Finanz-, Wirtschafts- und Schuldenkrise deutlichen Einfluss auf die Stimmung der FondsSparer, Privatanleger und Investoren. Eine Studie der FondsGesellschaft Union Investment fand heraus: 79 Prozent der Privatanleger, Investoren und FondsSparer wünschen sich, Verluste in den FondsDepots generell zu vermeiden. Die FondsIndustrie reagiert auf diesen dominanten Wunsch der Investoren, FondsSparer und Privatanleger durch sogenannte Absolute Return Fonds.

Diese Investmentfonds haben den Anspruch, in jeder Marktlage – also bei steigenden und fallenden Kursen – in den FondsDepots mindestens eine schwarze Null zu schreiben. Das wollen sie durch die Kapitalanlage in mehrere Assetklassen und die Nutzung technischer Finanzvehikel wie Derivate oder Stopp-Loss-Mechanismen erreichen. Laut dem Bad Homburger FondsAnalysehaus Feri Eurorating gibt es rund 670 Absolute Return Fonds in Europa. Rund 220 davon in Deutschland. Zusammen kumulieren sie in den FondsDepots rund 140 Milliarden Euro aus der Kapitalanlage der FondsSparer, Investoren und Privatanleger.

Annähernd die Hälfte dieser Absolute Return Fonds sind laut Feri jünger als drei Jahre. D.h. sie wurden für die FondsDepots der Investoren, FondsSparer und Privatanleger als direkte Antwort für die Kapitalanlage auf die Lehman Pleite aufgelegt. Treiber der Nachfrage war das Versprechen an Privatanleger, FondsSparer und Investoren, ihre Kapitalanlage möglichst frei von Verlusten zu halten. Diese Positionierung wurde durch das Produktmarketing so weit aufgeladen, dass in der FondsIndustrie bereits von einer neuen „Königsdisziplin“ die Rede war.

Vor diesem Hintergrund konnte auch der Wechsel von Klaus Kaldemorgen aus der Geschäftsführung der DWS zurück in das reine FondsManagement begründet werden. Schließlich ist Kaldemorgen seit 2. Mai 2011 mit dem Absolute Return Fonds DWS Concept Kaldemorgen LC (ISIN: LU0599946893; WKN: DWSK00) auf dem Markt. Kumuliert hat der Fonds seit Auflage per 19. Dezember 2011 auf Eurobasis -1,24 Prozent an Wert abgeben. Kaldemorgen ist nicht der einzige FondsManager eines Absolute Return Fonds, der sein Versprechen des Erhalts der Kapitalanlage der Investoren, FondsSparer und Privatanleger unabhängig von der Marktlage nicht halten konnte.

So brachte es eine aktuelle Studie von Feri Eurorating für Privatanleger, FondsSparer und Investoren zutage: Absolute Return Fonds lagen über ein Jahr zwischen November 2010 und Oktober 2011 durchschnittliche rund 1,50 Prozent im Minus. Auf drei Jahre ist die Wertentwicklung leicht positiv. Über fünf Jahre wieder im Minus. Die Analysten von Feri nennen dieses Ergebnis aus Sicht der FondsDepots der Investoren, FondsSparer und Privatanleger „ernüchternd.“ Vor allem, weil die Ergebnisse der besten und schlechtesten Absolute Return Fonds soweit auseinander liegen. So ergab eine parallele Analyse von Lipper, dass Absolute Return Fonds im laufenden Jahr zum Teil für Verluste von bis zu 20 Prozent in den FondsDepots der Investoren, FondsSparer und Privatanleger gesorgt haben. Die Ergebnisse zeigen für die Kapitalanlage:

Der „reine Glaube“ an die Produktversprechen eines Absolute Return schafft noch keine Stabilität der Kapitalanlage in den FondsDepots. Wenn nicht der Glaube, welche Maßstäbe bieten sich für den FondsVergleich dann an, um für die FondsDepots der Investoren, Privatanleger und FondsSparer plausibel Daten zur Orientierung in der Kapitalanlage zu liefern?

Hier liefert zum Beispiel der Anbieter Research Affiliates aus New Port Beach, Kalifornien alternative Indizes für einen FondsVergleich. Während die meisten Indizes zum Beispiel aus dem MSCI Universum die enthaltenen Titel anhand der Marktkapitalisierung gewichten, geht Research Affiliates einen anderen Weg. Es zieht für die Kapitalanlage der FondsSparer, Investoren und Privatanleger fundamentale Kriterien wie Umsatz, Gewinn oder Dividende eines Unternehmens heran. Hintergrund: Herkömmliche Indizes gewichten teure Aktien hoch und günstige Titel niedrig. FondsSparer, Investoren und Privatanleger wollen aber eigentlich antizyklisch agieren, indem sie Wertpapiere von profitablen Unternehmen für die FondsDepots günstig kaufen. Diesen Wunsch der FondsSparer, Investoren und Privatanlager sollen die Research Affiliates Fundamental Indices (RAFI) in der Kapitalanlage erfüllen.

Dabei fällt die Bilanz der neuen Aktienindizes als Maßstab für den FondsVergleich der Investoren, FondsSparer und Privatanleger gemischt aus. Zum Beispiel übertrifft der FTSE RAFI US 1000 über drei Jahre den S&P 500 oder den Dow Jones. Lediglich die Entwicklung des Nasdaq war ähnlich gut für die FondsDepots der Privatanleger, FondsSparer und Investoren. Der Grund: Der FTSE RAFI US 1000 klammert aufgrund seiner Leistungsanforderungen Aktien aus dem Finanzsektor für die Kapitalanlage aus. Kreditinstitute zeigen aufgrund der Bankenkrise für die FondsDepots der Investoren, FondsSparer und Privatanleger keine gesunden Bilanzen für die Kapitalanlage.

Einer ähnlichen Idee wie die RAFI-Familie folgt Ossiam. Dahinter steckt Natixis Asset Management, die gemeinsame Vermögensverwaltung der französischen Sparkassen und genossenschaftlichen Institute. Die Franzosen entwickelten für den FondsVergleich Varianten auf die europäischen Indizes Stoxx 600 und Euro Stoxx 50, bei denen die enthaltenen Aktien gleich gewichtet sind.

Durch die unterschiedliche Kursentwicklung der einzelnen Aktien verschieben sich die Gewichte. Alle drei Monate wird die Gewichtung wieder gleich verteilt. Die Idee dahinter: Bei Aktien mit guter Wertentwicklung „kassiert“ der Index die Gewinne. Schwache Titel werden wiederum günstig eingekauft. Sie bergen für die Kapitalanlage der Investoren, FondsSparer und Privatanleger das antizyklische Potenzial für eine Aufholjagd. In der Praxis fallen die Unterschiede kurzfristig gering aus. Über zehn Jahre liegt die gleich gewichtete Variante des Stoxx 600 deutlich vor der Stammversion.

Aus Sicht der FondsSparer, Investoren und Privatanleger überzeugender sind die risikooptimierten Indizes für den FondsVergleich, genannt Minimum Variance. Der europäische Alternativindex zeigt in der ex post Betrachtung für die Kapitalanlage der FondsDepots deutlich niedrigere Kursausschläge und sogar eine höhere Rendite als der bekannte Stoxx-600-Index.

SJB-Fazit von Gerd Bennewirtz: Nichts erschüttert das Vertrauen der Investoren, Privatanleger und FondsSparer in Investmentfonds mehr als gebrochene Produktversprechen für die Kapitalanlage. Umso schlimmer wiegt in den FondsDepots die Produktpolitik der FondsIndustrie, mit Absolute Return Produkten die Stimmung der Privatanleger, FondsSparer und Investoren richtig zu bedienen und angeblich in sichere rationale Bahnen zu lenken. Durch diese Absolute Return Strategien sollten die Emotionen der Investoren, FondsSparer und Privatanleger an den Märkten gut aufgehoben sein. Im Durchschnitt ist das nicht in der Kapitalanlage nicht gelungen. Eine interessante Maßnahme der FondsIndustrie, um neues Vertrauen in den FondsDepots zu schaffen, ist das Angebot alternativer Indizes für den FondsVergleich. Interessant vor allem deshalb, weil sie zum einen die Leistungsindikatoren für die FondsVergleich in FondsDepots stärker fundamental und qualitativ ausrichten. Zum anderen, weil sie zum Teil eine antizyklische Strategie abbilden. Investoren, FondsSparer und Privatanleger sollten hier im Gespräch mit ihrem unabhängigen FondsVerwalter in die Details gehen.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Fragen. Aktuell.
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