SJB-Bennewirtz-Fonds-Anleger-Frage: Sollte ich in turbulenten Zeiten auf aktiv oder passiv gemanagte Fonds vertrauen?

13. August 2011 von um 23:47 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! SJB-Fonds-Kaufen-Aktive-Passive: Was Investoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die FondsFrage zu Investmentfonds heute: Sollte ich in turbulenten Zeiten auf aktiv oder passiv gemanagte Fonds vertrauen? Antworten von SJB FondsSkyline OHG 1989, FondsVerwalter Bennewirtz aus Korschenbroich.

Stillhalten bei Börsenturbulenzen hat sich noch nie ausgezahlt“, weiß Bennewirtz, geschäftsführender Gründungsgesellschafter der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus dem rheinischen Korschenbroich. Dafür spricht die mehr als 22-jährige Markterfahrung des unabhängigen Fondsverwalters. Und dafür sprechen die aktuellen Entwicklungen. Institutionelle Investoren ziehen massenhaft Kapital aus passiven ETFs ab. Sie wollen die Verluste, die die „Indextracker“ mitmachen müssen, nicht mittragen. Eine aktuelle Studie belegt, dass je nach Assetklasse zwischen 78 und 94 Prozent der Investoren aktive FondsManager bevorzugen. Der Grund: Nur individuelle Einzeltitelauswahl (Stock-Picking) für den Investmentfonds jenseits eines Index sorgt für Unabhängigkeit und Diversifikation im FondsPortfolio. Beides ist entscheidend für Kapitalerhalt und Renditevorsprung im Depot.

Ein aktiver FondsManager ist gegenüber seinen Investoren jederzeit zum Werterhalt des Kapitals verpflichtet, auch und gerade in turbulenten Börsenzeiten. Einem passiven computergesteuerten „Indextracker“ bleibt nichts anderes übrig, als die Abwärtsbewegung seines Basisindex Eins zu Eins mitzumachen.

Es gibt ein geflügeltes Wort, das auch Bundespräsident Christian Wulff unlängst in den Mund genommen hat und das dieses wenig positive Prinzip passiver „Indextracking“-Strategien beschreibt: „Wer sich nicht ändert, wird verändert“. Deshalb haben Exchange Traded Funds (ETF), bzw. Indexfonds bei fallenden Kursen eine sehr unschöne Eigenschaft: Sie fallen mit. Was tun institutionelle Investoren in dieser Situation? Sie werden aktiv. Zum Beispiel hat der Kurseinbruch an den Aktienmärkten hat in der vergangenen Woche zu massiven Mittelabflüssen aus börsennotierten Indexfonds auf europäische Stoxx-Branchenindizes geführt. Laut US-Vermögensverwalter BlackRock sind in der Woche zum 5. August 160 Millionen US-Dollar aus diesem Bereich abgeflossen. Das stärkste Minus verzeichnete der Stoxx Europe 600 Telecommunications mit 97,6 Millionen US-Dollar. Auch aus ETFs auf den Bankensektor und die Industriebranche flossen mit rund 42 Millionen beziehungsweise rund 30 Millionen US-Dollar besonders viele Gelder ab. Eine Flucht mit Folgen, denn durch diese Investorenbewegung fällt die bisherige Jahresbilanz der Mittelzu- und Abflüsse der ETFs negativ aus: Unter dem Strich schichteten Investoren rund 38 Millionen US-Dollar aus den Sektoren-ETFs in andere Bereiche um. Für diesen Schritt haben institutionelle Investoren gute Gründe, die genauso für private Investoren gelten.

Diese aktuelle Entwicklung wird durch eine Studie der Research-Unternehmen Telos und Kommalpha vom Juni 2011 bestätigt. Danach hat sich der 2010 aufgekommene Trend zu passiv gemanagten Produkten im laufenden Jahr wieder umgekehrt. 78,0 Prozent der institutionellen Investoren in Deutschland vertrauen ihre Aktienmandate aktiv gemanagten FondsPortfolios an. Das ist eine Zunahme um 12,0 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Im Renten- und Mischfondsbereich fällt die Präferenz für aktives FondsManagement noch stärker aus. 86,0 Prozent der institutionellen Investoren vertrauen im Anleihenbereich aktiven FondsManagern. Bei Mischfonds sind es sogar 94,0 Prozent. In beiden Bereichen konnten sich passive Indextracking-Strategien mittelfristig nicht durchsetzen. Der Grund für diese Trendumkehr ist relativ eindeutig: Maßgeblich für die Beurteilung von Investoren, ob ein FondsManager seine Arbeit gut oder weniger gut macht, sind A. Wertentwicklung und B. das Risikomanagement. 92,4 Prozent der befragten Investoren halten die Wertenwicklung eines Fonds für wichtig, bzw. sehr wichtig. Für 92,7 Prozent ist ein vernünftiges Risikomanagement essentiell. Von dieser Gruppe halten 68,3 Prozent diesen Faktor sogar für sehr wichtig. Und genau hier trennt sich die passive Spreu vom aktiven Weizen.

Ein aktiver FondsManager hat gerade in turbulenten Börsenzeiten die Möglichkeit, individuelle Anpassungen im FondsPortfolio vorzunehmen. D.h. er kann Wertpapiere auswählen, die nicht Teil eines Börsenindex sind oder die Gewichtung so ändern, dass Titel, die weniger stark vom Abschwung betroffen sind, im FondsPortfolio einen größeren Anteil haben. Diese Option haben selbst Manager, deren Fonds sich in einem Universum wie zum Beispiel dem DAX 30 bewegen. Diese Einzeltitelauswahl (Stock-Picking) ist die Grundlage für Risikodiversifikation und Mehrrendite. Darüber hinaus bietet die heutige flexiblere FondsGesetzgebung (Investmentgesetz, UCITS) aktiven FondsManagern die Möglichkeit, ihr Portfolio in Krisenzeiten strategisch zu diversifizieren, zum Beispiel durch Derivate. Damit schaffen es aktive FondsManager, temporär eine größere Unabhängigkeit des FondsPortfolios von volatilen Assetklassen zu erreichen. Diese als Teil des aktiven Risikomanagements zu verstehenden Transaktionen beeinträchtigen den Status eines Investmentfonds als gesetzlich geschütztes Sondervermögen nicht. Ob ein ETF im Gegensatz dazu diesen Status hat, ist eine Einzelfallenscheidung, die in Deutschland die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) trifft. Die BaFin hat dieses Verfahren auf Anfrage der SJB mehrfach bestätigt. Ist ein ETF kein Sondervermögen, trägt ein Investor nicht nur das Verlustrisiko durch Kursabschläge, sondern auch das Risiko des Totalverlusts seines Kapitals, sollte der Emittent des ETF dauerhaft illiquide werden. Ob ein konkretes ETF den Status eines Sondermögens hat, ist eine Frage an Ihren unabhängigen FondsVerwalter.

Fazit: Ein aktiver FondsManager ist gut. Ein aktiver FondsVerwalter wie die SJB noch besser, weil ein solches Finanzinstitut die positiven Eigenschaften eines aktiven FondsManagers potenziert. Er hat nicht nur ein Aktien- oder Anleihenportfolio im Blick, sondern bereitet Ihr Gesamtvermögen individuell, rechtzeitig und konsequent auf volatile Marktphasen und Börsenturbulenzen vor, ohne dabei Ihre Investitionsziele aus dem Auge zu verlieren. Alternative Investmentstrategien sind dabei genauso eine Möglichkeit für mehr Diversifikation und Unabhängigkeit der Portfolioallokation vom Kapitalmarkt wie ein Engagement in Sachwerte. Seien Sie als privater Investor kein träger, sondern ein aktiv handelnder Akteur am Finanzmarkt! Dank der Beratung eines unabhängigen FondsVerwalters.

 

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

Empfehlung von FondsVerwalter Gerd Bennewirtz für den FondsBlog und den FondsBlogger: Sie wollen mehr FondsAuskünfte von Ihrer SJB FondsSkyline OHG 1989? Sie wünschen sich eine direkte Antwort auf Ihre individuelle(n) FondsFrage oder FondsFragen bevor Sie Fonds, Funds oder einen Fund kaufen? Sie wollen als Anleger, Sparer und Investor neben der Frage – Sollte ich in turbulenten Zeiten auf aktiv oder passiv gemanagte Fonds vertrauen? – vertiefende Informationen, Nachrichten und Analysen auch Auskünfte rund um das Thema Geldanlage und zu Investmentfonds sowie den Spezialthemen finden? Diese finden Sie auf allen auch hier verlinkten SJB-Internetseiten. Ob Beratung, Verwaltung oder Rabatte. Kein Problem. Einfach Anfragen. Für Kunden gibt es zukünftig das FondsPortal mit direktem, exklusiven Depotzugang unter http://www.sjb.de. Bis Sie Kunde sind lieber Blogger, Ihre direkte Frage einfach hier im Blog, oder kurz unter Fragen stellen. Alternativ besuchen Sie uns doch einfach einmal zu einem Webinar, Seminar oder direkt zu einer individuellen Beratung in unserem Büro in Korschenbroich. Wir freuen uns immer. Genau auf Sie!

Kategorien: Fragen. Aktuell.
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