SJB-Anleger-Geschenke-Frühling-Reports-StandPunkte-Suche Fonds: Sind Frauen im Alter schlechter gestellt?

28. März 2012 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Anleger-Geschenke-Frühling-Reports-StandPunkte-Suche Fonds: Sind Frauen im Alter schlechter gestellt? Millionen erwerbstätiger Frauen müssen befürchten, im Alter arm zu werden. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage hervor. Für Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989 keine Überraschung. Er analysiert im aktuellen StandPunkt: „Frauen sind in den meisten Haushalten die Finanzminister. Sie entscheiden über die Einkäufe – und sie kontrollieren häufig die Kontoauszüge. Und doch verlieren viele weibliche Investoren, Anleger und Sparer in einem Punkt die Finanzen aus den Augen: Sie sorgen nicht ausreichend für ihr Alter vor. Diese Analyse gilt auch für weibliche Unternehmer und Führungskräfte.“

Liebe FondsBlogger, Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will Geringverdienern von 2013 an mit der Zuschussrente helfen. Davon würden Frauen und Männer profitieren, die als Minijobber Beiträge zahlen, genügend Versicherungsjahre vorweisen können und von 2014 an zusätzlich privat oder betrieblich vorsorgen. Ihre Rentenansprüche würden sich dadurch auf etwa 365 Euro verdoppeln. Zum Vergleich: Die staatliche Grundsicherung im Alter beträgt im Schnitt 688 Euro. Von der Leyen will die Zahlen in der Analyse aber nicht überinterpretiert wissen. „Geringe Renten sind kein Indiz für geringe Gesamteinkommen im Alter“, so das Ministerium: Demnach betrug die Altersrente von Frauen im Durchschnitt 535 Euro. Da aber andere Einkünfte hinzukommen, liege das Nettogesamteinkommen von alleinstehenden Frauen im Alter bei 1.188 Euro. Rentnerehepaaren standen im Alter netto 2.248 Euro zur Verfügung. „Ein Mann ist für Frauen keine Altersvorsorge“, argumentiert dagegen SJB Geschäftsführer Gerd Bennewirtz. „Statistisch hält eine Ehe in Deutschland im Durchschnitt 14 Jahre und 2 Monate. Auffällig häufig trennen sich viele Männer und Frauen nach 16 bis 20 Jahren Ehedauer. Frauen sollten darum unabhängig von ihrem Mann ihre eigene Vorsorge fürs Alter aufbauen.“

Die Ansätze zu mehr Unabhängigkeit in der Geldanlage sind längst vorhanden, und mit Blick auf weibliche Unternehmer und Führungskräfte im Mittelstand. Im Bundesdurchschnitt werden rund 20 Prozent der 3,7 Millionen deutschen Mittelständler von Frauen geführt, so eine Studie der Commerzbank. Auffällig in der Analyse ist, so das SJB Research, dass weibliche Unternehmer und Führungskräfte ihre Firmen langsamer wachsen lassen als Männer. In den Jahren vor der Krise 2006 bis 2008 stieg der Umsatz mittelständischer Unternehmen, die von Frauen geführt werden, um 1,6 bis 3,2 Prozent weniger als bei vergleichbaren Männerbetrieben. Laut Studie ist der Grund das weibliche Investitionsverhalten der Frauen an der Spitze: „Männer verfolgen häufiger expansive Investitionsziele als Frauen.“ Zu den 176 Milliarden Euro, die der deutsche Mittelstand im Jahr 2009 investiert hat, haben weibliche Unternehmer und Führungskräfte nur rund 9 Prozent beigetragen.

Da eine Diskriminierung von Frauen etwa bei der Kreditvergabe nicht festgestellt werden konnte, geht die Studie davon aus, dass die Frauen ihre Firmen langsamer wachsen lassen wollen. Weibliche Unternehmer und Führungskräfte wollen Beruf und Familie vereinbaren, nicht so hohe Risiken eingehen und sich zum Beispiel nicht so hoch verschulden. Die Vorsicht der Frauen hat sich in der Krise durchaus bewährt. So schrumpften die Umsätze weiblich geführter Unternehmen 2009 nur um durchschnittlich 4,2 Prozent, die der männlich gelenkten Mittelständler dagegen um 6,5 Prozent. Der Grund: Weibliche Unternehmer und Führungskräfte reagieren schneller auf erste Anzeichen von Rezession und passen ihre Strategie an. Allerdings schöpften die Frauen ihre Wachstumschancen in Boomphasen auch nicht voll aus und liefen so Gefahr, nicht die erforderliche Mindestgröße zu erreichen, um sich im Wettbewerb erfolgreich zu behaupten. Im Investitionsverhalten der

weiblichen Investoren, Anleger und Sparer kommt SJB Research zu einer ähnlichen  Analyse: Männer brauchen nicht so viele Daten, um eine Entscheidung zu treffen. Sie sind eher bereit, das, was sie sich vorgenommen haben, auch durchzuziehen. Frauen brauchen länger und mehr Informationen, um zur Entscheidungsreife zu gelangen.

SJB FondsSkyline. Fazit. Sind Frauen im Alter schlechter gestellt?

Weibliche Investoren, Anleger und Sparer müssen beim Sparen und Investieren noch flexibler sein als männliche. Ein Fonds Sparplan, zum Beispiel in einen lukrativen Aktienfonds, kommt dem Investitionsverhalten der Frauen am besten entgegen.  Die Frauen investieren mit Aktienfonds-Sparplänen regelmäßig Geld in Fonds. Ohne Laufzeit, ohne Kündigungsfrist. Stehen eine Gehaltserhöhung oder ungeplante Ausgaben an, lassen sich die Sparrate erhöhen, reduzieren oder ganz aussetzen. Gegenüber Banksparplänen oder dem Ansparen auf einem Konto haben Fonds-Sparpläne außerdem den Vorteil, dass sie die Chance auf höhere Renditen bieten. Frauen, die aufgrund ihres höheren Alters eine höhere Summe investieren wollen, können auch die Einmalanlage oder – eine Mischform – den behutsamen Aufbau einer Fonds-Position in mehreren Tranchen nutzen. Da Investmentfonds keine Kündigungsfristen kennen und als gesetzliche Sondervermögen einen einmaligen Insolvenzschutz bieten, ist das Geld jederzeit verfügbar. Frauen sollten bedenken: Diese Merkmale machen Investmentfonds zur sichersten Anlageform Deutschlands. Aktuell gehören zwei Fonds aus Luxemburg zu den Fonds, die die SJB für den Aufbau einer Altersvorsorge für besonders geeignet hält: Der Invesco Balanced-Risk Allocation Fund (WKN A1CV2R, ISIN LU0482498176) mit Domizil in Luxemburg, und der Loys Global P (WKN 926229, ISIN LU0107944042), ebenfalls mit Domizil in Luxemburg.

Fragen Sie nach! Rufen Sie an. Ihr persönlicher SJB FondsBerater behandelt Männer und Frauen nicht gleich. Sondern individuell.

Sie erreichen ihn unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de.

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