FondsAnbieter- Union Investment: Euroraum bleibt in der Rezession gefangen. Die Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das erste Quartal 2013 haben die Konjunkturschwäche im Euroraum unterstrichen. So schrumpfte das BIP in den 17 Ländern der Währungsgemeinschaft um 0,2 Prozent gegenüber dem vorhergehenden Dreimonatszeitraum.
Damit befindet sich die Eurozone seit Ende 2011 in der Rezession. Während die Situation in den südlichen Eurostaaten – allen voran Griechenland, Spanien und Zypern – besonders gefährdet ist, konnten auch Kernländer wie Deutschland und Frankreich die Erwartungen nicht erfüllen. So zeigte Deutschland, die größte Volkswirtschaft des Euroraums, mit einem BIP-Anstieg von 0,1 Prozent nur ein mageres Wachstum und ist nach einem Rückgang von 0,7 Prozent im Vorquartal knapp einer Rezession entkommen. Frankreich gelang dies nicht. Nach einem vorhergehenden Minus fiel das BIP jetzt um 0,2 Prozent.





