SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Besitzt der Goldpreis aufgrund der Krim-Krise weiteres Potenzial?

16. April 2014 von um 15:00 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Besitzt der Goldpreis aufgrund der Krim-Krise weiteres Potenzial? „Aktuell bewegt sich der Goldpreis um die Kursmarke von 1.300 US-Dollar und hat damit seit Jahresbeginn kräftig zugelegt. Die geopolitischen SJB FondsSkyline OHG 1989. PortfolioManagement. Antizyklisch.Spannungen, allen voran die Krim-Krise, sorgen hier für weiteres Aufwärtspotenzial“, fasst Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Neuss-Korschenbroich, seine aktuelle Einschätzung der Lage am Goldmarkt zusammen. Kann Gold im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine erneut seinem Ruf als ‚sicherer Hafen’ gerecht werden, und welche Kurssteigerungen sind noch drin? Alle Details zu dieser spannenden Frage finden sich hier!

Liebe FondsBlogger, über viele Jahre galt Gold als klassische „Krisenwährung“, und auch diesmal im Umfeld des Krim-Konflikts zeigt sich das gelbe Edelmetall stark. Nach im März erreichten Höchstkursen bis 1.386 US-Dollar pro Feinunze pendelt die Notierung aktuell um die 1.300-USD-Marke. Gegenüber den Kursen vom Jahreswechsel bedeutet dies ein Kursplus von rund zehn Prozent. Und trotzdem besitzt der Goldpreis kräftiges weiteres Potenzial, denn gemessen an der Krisenstimmung, die von den Geschehnissen in der Ukraine ausgeht, sind die Kursaufschläge relativ gering ausgefallen.

Dies zeigt ein Blick auf die vergangene Kursentwicklung des gelben Edelmetalls in Krisensituationen. Kam es zu geopolitischen Krisen, die die Aktienmärkte auf Talfahrt schickten, war Gold als „sicherer Hafen“ gefragt und legte meist deutlich zu. Gemessen an diesen Kurssteigerungen sind die bisherigen Kursgewinne im Umfeld der Eskalation auf der Krim gering ausgefallen, zuletzt musste der Goldpreis sogar Kursverluste hinnehmen.

Zeigt sich an dieser Entwicklung eine veränderte Verhaltensweise der Investoren, hat Gold als Krisenwährung an Beliebtheit verloren? Chefökonom Stefan Schilbe von HSBC Trinkaus & Burkhardt ist dieser Auffassung. Obwohl eine Eskalation der Krise in der Ukraine keinesfalls ausgeschlossen sei, sei Gold als Absicherung gegen politische Auseinandersetzungen derzeit nicht gefragt. Es sei „fast schon enttäuschend“, wie wenig der Goldpreis von der Krise in der Ukraine profitiert habe, so Schilbe weiter.

Auch andere Rohstoffexperten sind überzeugt, dass der Goldpreis bisher nur unzureichend auf die Krise reagiert hat. Größere geopolitische Probleme würden derzeit von der Mehrheit der Marktteilnehmer nicht eingepreist, betont Egon Weinberg von der Commerzbank, wobei diese Beobachtung nicht nur den Goldpreis, sondern auch die Notierungen von Öl und Gas betreffe.

Diese Sorglosigkeit der Investoren könnte sich bald als fahrlässig erweisen. Zum einen verkennen viele Anleger das immense Konfliktpotenzial, das in der Krim-Krise und ihren Folgen steckt, zum anderen sieht Gold auch charttechnisch gut aus und könnte bald den nächsten Aufwärtsschub erhalten. So lange die Notierung des gelben Edelmetalls die wichtige Unterstützung von 1.300 US-Dollar verteidigt und nicht nachhaltig unter diese Marke rutscht, ist der mittelfristige Ausblick positiv. Ausgehend von dieser Haltemarke besitzt der Goldpreis das Potenzial, sich an die nächsten wichtigen Widerstandsmarken heranzutasten. Kurzfristig findet Gold in diesem Vorhaben Unterstützung durch die erneute Schwäche an den Aktienmärkten und die Sorge über eine mögliche Eskalation in der Ukraine.

Nachdem Gold seit Jahresbeginn rund zehn Prozent zugelegt hat, ist die aktuelle Konsolidierungsphase gesund. Dabei prognostiziere ich eine Auflösung der jetzigen Seitwärtsbewegung nach oben, wozu nicht ausschließlich die Krim-Krise beitragen dürfte. Denn auch die geldpolitische Ausrichtung der großen Notenbanken spricht für neue Kursgewinne beim Gold. Während Fed-Chefin Janet Yellen zuletzt eine noch über 2015 hinaus andauernde Niedrigzinsphase in Aussicht stellte, wurde innerhalb der EZB über ein ‚Quantitative Easing‘ nach dem Vorbild der US-Notenbank diskutiert. Konkret: Sollte die Phase der erstaunlich niedrigen EU-Inflationsraten länger andauern, würde auch die Europäische Zentralbank Geld in die Hand nehmen und mit umfangreichen Anleihenkäufen an den Finanzmärkten auftreten, um so das Zinsniveau noch weiter zu drücken.

SJB FondsSkyline. Fazit. Besitzt der Goldpreis aufgrund der Krim-Krise weiteres Potenzial? Ein solches Vorgehen der EZB würde ein sehr günstiges Umfeld für Gold darstellen. Wieder anziehende Inflationsraten sowie die Aussicht auf eine noch länger andauernde Niedrigzinspolitik könnten den Goldpreis beflügeln, der durch die bislang unterschätzten geopolitischen Risiken im Umfeld der Krim-Krise einen weiteren Kursschub zu erwarten hat. Anleger sollten antizyklisch vorgehen und die bislang trotz der Krisensituation kaum gestiegenen Notierungen von Gold, aber auch von Goldminenaktien und Edelmetallfonds dazu nutzen, sich langfristig günstige Einstiegskurse zu sichern. Bereits zum Jahresende 2014 erwarte ich einen Goldpreis von mindestens 1.400 US-Dollar, bei einer Eskalation des Konfliktes zwischen Russland und der Ukraine noch deutlich mehr. Das Kurspotenzial des gelben Edelmetalls hat sich durch die jüngsten geopolitischen Entwicklungen also merklich erhöht!

Fragen Sie nach! Rufen Sie an. Ihr persönlicher SJB FondsBerater sagt Ihnen, wie Sie Ihr Depot am besten gegenüber neuen Marktturbulenzen absichern und sich für neue antizyklische Einstiegschancen positionieren. Sie erreichen uns unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de.

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