Gerd Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage: Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 18)?

30. April 2013 von um 14:30 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! Gerd Bennewirtz-Fonds-Markt-USA-Wirtschaftsdaten: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 18)? Die neue Handelswoche begann mit neuen Kursgewinnen des Dax, der von der Hoffnung auf eine neuerliche EZB-Zinssenkung und guten Inflationszahlen profitierte. „Wie geht es an den Börsen nun weiter?“, fragen FondsAnleger, „können wir bald mit einem neuen Angriff auf die 8.000er-Marke rechnen?“ SJB FondsSkyline FondsVerwalter Bennewirtz erläutert, welche wichtigen Wirtschaftsdaten in dieser Woche (KW 18) anstehen und analysiert, welche davon das größte Kursbewegungspotenzial für FondsInvestoren und Sparer mit sich bringen.

Am Montag geht es von Seite der US-Wirtschaftsdaten los mit den schwebenden Hausverkäufen im März, die sich Analysten zufolge von zuvor -1,0 Prozent auf nun +0,1 Prozent verbessern dürften. Auch am Dienstag steht der US-Immobilienmarkt im Fokus, wenn für alle FondsInvestoren der CaseShiller Hauspreisindex für Februar veröffentlicht wird, der die Preisentwicklung in den 20 größten US-Ballungsräumen misst. Analysten erwarten, dass sich der Index von +8,1 Prozent auf +8,7 Prozent weiter erholen kann. Weiter geht es mit den Wirtschaftsdaten zur US-Verbraucherstimmung für April. Im Konsens wird von Analysten mit einem Anstieg von 59,7 auf nunmehr 61,0 Punkte kalkuliert. Mit Blick auf die Tatsache, wie stark die US-Ökonomie von der Kauflaune der Konsumenten abhängt, wäre dies eine gute Meldung für die US-Ökonomie. Ebenfalls am Dienstag wird der Chicagoer Einkaufsmanagerindex für April vermeldet, ein wichtiges Stimmungsbarometer für die Lage der US-Industrie im Großraum Chicago. Der Konsensschätzung von Ökonomen zufolge dürfte der Einkaufsmanagerindex eine leichte Stimmungsabschwächung von zuvor 52,4 auf nunmehr 52,0 Zähler verzeichnen.

Weitere Immobiliendaten stehen am Mittwoch an, wenn die MBA-Hypothekenanträge für die Woche zum 27. April kommen, die in der Vorwoche um +0,2 Prozent zulegen konnten. Ab Mittwoch rückt zudem der US-Arbeitsmarkt ins Zentrum der Wirtschaftsdaten. Denn dann kommt aus den USA der ADP Arbeitsmarktbericht, der den Stellenaufbau im privaten Sektor in den USA misst. Ökonomen prognostizieren einen Rückgang des Stellenaufbaus im April von zuvor 158.000 auf nun 155.000 neue Stellen. Durchwachsene Nachrichten mit Blick auf den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag! Ein Datenhighlight der Woche steht für Privatanleger am Mittwoch mit der Veröffentlichung des ISM Index für April an, dem wichtigsten Stimmungsindikator für das verarbeitende Gewerbe in den USA. Für die Veröffentlichung kalkulieren Analysten im Schnitt mit einem leicht schwächeren Wert von 51,0 nach zuvor 51,3 Punkten, womit der Index weiter knapp oberhalb der wichtigen 50-Punkte-Marke liegen würde, die bei Ökonomen als die Grenze zwischen wirtschaftlicher Expansion und Kontraktion gilt. Zudem werden für FondsInvestoren die US-Bauausgaben für März bekannt gegeben, die sich von +1,2 auf +0,4 Prozent abgeschwächt haben dürften – kein positives Zeichen für die US-Baukonjunktur! Am Mittwochabend verschiebt sich der Fokus für FondsInvestoren auf den neuesten Zinsentscheid der US-Notenbank Fed. Anleger können fest damit rechnen, dass die Zentralbank den US-Leitzins unverändert in einer Spanne zwischen 0,00 und 0,25 Prozent halten wird. Interessanter als der reine Zinsentscheid dürfte die Frage werden, ob die Fed Veränderungen in ihrem laufenden Anleihenkaufprogramm verkünden wird.

Am Donnerstagmittag steht der von FondsAnlegern mit Spannung erwartete EZB-Zinsentscheid an, bei dem keine klare Tendenz innerhalb der Konsensprognosen auszumachen ist. Etwa die Hälfte der Analysten erwartet einen unveränderten Leitzins von 0,75 Prozent, die andere Hälfte rechnet mit einer Zinssenkung um 25 Basispunkte auf 0,50 Prozent. Danach kommt aus den USA der wöchentliche Arbeitsmarktbericht mit der Zahl der neuen Anträge auf Arbeitslosenhilfe, bei dem Analysten mit einem leichten Anstieg der Meldungen von zuvor 339.000 auf nun 346.000 kalkulieren. Weiterhin wird die US-Handelsbilanz für März bekannt gegeben. Analysten prognostizieren im Konsens ein Minus von -43,5 Milliarden US-Dollar nach -43,0 Milliarden US-Dollar im Vormonat – was eine leichte Verschlechterung des allmonatlichen Fehlbetrages aus der US-Handelstätigkeit für FondsInvestoren wäre. Das Datenhighlight der Woche steht dann am Freitag mit der Veröffentlichung der Zahl der neu geschaffenen Stellen (ex Agrar) in den USA für April an. Die privaten wie institutionellen Anleger fiebern wie jeden Monat dem US-Arbeitsmarktbericht entgegen. Ökonomen rechnen im Schnitt mit einem kräftigen Stellenplus von +150.000 nach +88.000 im Vormonat. Diese Wirtschaftsdaten würden eine erhebliche Verbesserung des Stellenaufbaus in der größten Volkswirtschaft der Welt anzeigen und neue Hoffnung auf einen fortgesetzten Kursanstieg des Dow Jones Index wecken. Ökonomen erwarten zudem, dass die parallel vermeldete US-Arbeitslosenquote bei 7,6 Prozent stabil bleibt. Die US-Stundenlöhne dürften um +0,2 Prozent zulegen, während die durchschnittliche Wochenarbeitszeit bei 34,6 Stunden verharren sollte. Zum Abschluss der Wirtschaftsdaten in der neuen Handelswoche gibt es für Privatanleger die US-Auftragseingänge in der Industrie für März. Hier wird von Analystenseite ein Minus von -2,5 Prozent nach zuvor +3,0 Prozent erwartet. Parallel hierzu erfahren FondsInvestoren, wie sich die Lage im US-Dienstleistungssektor im April entwickelt hat. Der ISM Services, das Stimmungsbarometer für diesen Bereich, dürfte sich der Konsensschätzung zufolge moderat von zuvor 54,4 Punkte auf nunmehr 54,0 Zähler abschwächen.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Die wichtigsten Zahlen aus dem Kreis der Wirtschaftsdaten für alle FondsInvestoren dürften in der laufenden Handelswoche von den beiden Zinsentscheiden in den USA und Europa sowie den US-Arbeitsmarktdaten kommen. Senkt EZB-Präsident Mario Draghi den EU-Leitzins tatsächlich um 25 Basispunkte und ist zugleich ein überzeugender US-Arbeitsmarktbericht zu vermelden, könnten die europäischen wie internationalen Börsen nochmals einen kräftigen Sprung nach oben machen. Trotzdem bleibt die Luft angesichts des aktuellen Bewertungsniveaus dünn, weshalb FondsInvestoren eine eher defensive Positionierung anzuraten ist. Sprechen Sie Ihren SJB FondsBerater an, liebe FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer, wie Sie Ihr Depot gegen Kursschwankungen absichern und sich zugleich solide Renditechancen sichern können – beispielsweise mit der Strategie SJB Liquidität.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Markt. Facettenreich.
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