Gerd Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage: Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 15)?

09. April 2013 von um 14:30 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! Gerd Bennewirtz-Fonds-Markt-USA-Wirtschaftsdaten: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 15)? Zu Beginn der neuen Handelswoche bewegt sich der DAX im Umfeld der 7.600-Punkte-Marke und konsolidiert damit seine jüngsten Kursverluste nach dem enttäuschenden US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag. SJB FondsSkyline OHG 1989. PortfolioManagement. Antizyklisch.„Kann danach ein neuer Angriff auf die 8.000er-Marke starten, oder wird die Abwärtsbewegung noch weiter an Fahrt gewinnen?“, fragen sich viele FondsAnleger. Zur Beantwortung dieser Frage werden auch die neu veröffentlichten Wirtschaftsdaten der Woche ihren Teil beitragen. SJB FondsSkyline FondsVerwalter Bennewirtz erläutert, welche wichtigen Wirtschaftsdaten in dieser Woche (KW 15) anstehen und analysiert, welche davon das größte Kursbewegungspotenzial für Privatanleger und Sparer mit sich bringen.

Am Dienstag gibt es für FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger die Zahlen zu den US-Lagerbeständen im Großhandel für Februar. Analysten prognostizieren im Konsens einen Anstieg um +0,5 Prozent nach +1,2 Prozent im Vormonat des Vorjahres – was keine gute Nachricht mit Blick auf die aktuelle Verfassung der US-Konjunktur wäre.

Am Mittwoch geht es weiter mit Wirtschaftsdaten aus den USA, die FondsInvestoren, dem Sparer und Privatanleger neue Hinweise zur Lage am US-Immobilienmarkt geben werden. Dann kommen die MBA Hypothekenkredite für die Woche zum 06.04. zur Veröffentlichung, die in der Vorwoche um -4,0 Prozent nachgegeben haben. Danach werden die Zahlen zum US-Haushaltsbudget für März bekannt gegeben. Analysten prognostizieren im Konsens ein Minus von -107,0 Milliarden US-Dollar nach -198,27 Milliarden US-Dollar im gleichen Monat des Vorjahres – was eine merkliche Verbesserung des Fehlbetrages im US-Haushalt wäre, wenngleich das absolute Minus weiter ein höchst kritisches Niveau aufweist. Am Mittwochabend gibt das Sitzungsprotokoll der jüngsten geldpolitischen Sitzung der US-Notenbank Fed vom 20. März Auskunft darüber, wie lange die Fed-Gouverneure die Politik des Niedrigzinses noch fortzusetzen gedenken.

Am Donnerstag steht der US-Arbeitsmarkt im Fokus der Wirtschaftsdaten. Dann kommt aus den USA der wöchentliche Arbeitsmarktbericht mit der Zahl der neuen Anträge auf Arbeitslosenhilfe, bei dem Analysten mit einem moderaten Rückgang der Meldungen von zuvor 385.000 auf 365.000 kalkulieren. Privatinvestoren sind gespannt auf diese Wirtschaftsdaten, genau wie auf die zeitgleich veröffentlichten Export- und Importpreise aus den USA für März. Erstere hatten zuletzt ein Plus von +0,6 Prozent, letztere einen unveränderten Wert von 0,0 Prozent zu verzeichnen.

Am Freitag gerät der US-Konsumsektor in den Fokus, denn dann werden die US-Einzelhandelsverkäufe im März veröffentlicht. Ökonomen rechnen im Konsens mit einem unveränderten Wert von 0,0 Prozent nach einem Plus von +1,1 Prozent im Vormonat. Angesichts der wichtigen Signalwirkung, die die Verkaufszahlen im US-Einzelhandel für die Entwicklung der US-Ökonomie haben, wäre dies kein gutes Zeichen für alle FondsInvestoren, da die prognostizierten Werte auf eine kräftig nachlassende Konsumneigung verweisen. Ebenfalls am Freitag werden die US-Lagerbestände für Februar bekannt gegeben. Hier wird von Analystenseite ein Anstieg um +0,4 Prozent nach +1,0 Prozent im Vormonat erwartet. Es folgen die US-Erzeugerpreise für März. Geht es nach der Konsensprognose, würde sich der US-Preisanstieg auf Produzentenseite von +0,7 Prozent auf nunmehr -0,1 Prozent verlangsamen – eine Inflationsentwicklung, die einer Fortsetzung der Niedrigzinspolitik nicht entgegenstehen würde. Den Abschluss der Freitagsdaten und damit zugleich den Wochenausklang bildet der Michigan Sentiment Index für April. Ökonomen prognostizieren eine leicht eingetrübte US-Verbraucherstimmung, die sich von zuvor 78,6 auf nunmehr 78,0 Punkte abschwächen dürfte. Keine positive Nachricht über die Stimmungslage der US-Konsumenten!

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Insgesamt erwartet die SJB eine Handelswoche, die nur moderate Impulse von Seite der Wirtschaftsdaten erhalten dürfte. Dass die ganz schwachen US-Arbeitsmarktdaten vom letzten Freitag damit so schnell vergessen gemacht werden, steht nicht zu erwarten. Überdurchschnittlich interessant dürften die US-Einzelhandelsdaten am Freitag sein, da die Stimmung in der US-Ökonomie mit der Kaufbereitschaft ihrer Konsumenten steht und fällt. Ein unveränderter Wert ist aber definitiv zu wenig, um an den Aktienmärkten für positive Stimmung zu sorgen. Hingegen ist es unwahrscheinlich, dass angesichts der rückläufig erwarteten Erzeugerpreisdaten schon wieder Diskussionen um eine mögliche Beendigung des massiven Liquiditätsprogramms der Fed aufkommen – zumindest dies sollte den Aktienmärkten gefallen. Insgesamt ist jedoch Skepsis angebracht, ob die Aufwärtsbewegung an den internationalen Börsen so bald wieder aufgenommen wird. FondsInvestoren sollten deshalb eine tendenziell defensive Positionierung bevorzugen. Vorhandene Liquidität kann beispielsweise in einer vermögensverwaltenden Strategie wie SJB Liquidität geparkt werden. Sprechen Sie Ihren SJB FondsVermögensVerwalter an, lieber FondsInvestor, Sparer und Privatanleger, um mehr zu diesem Thema zu erfahren!

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Markt. Facettenreich.
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