FondsAnbieter J.P. Morgan Asset Management: Economic Update

13. Juli 2017 von um 10:00 Uhr
Anbieter. Berichten.Wie beurteilen FondsAnbieter ihre Anlagerreigionen ? Wie fällt die Analyse der Kapitalanlagegesellschaften (KAG) über Fundamentaldaten, Währungen und Kapitalflüsse aus? Informationen direkt aus dem Research Centern der FondsBranche finden SJB FondsBlogger in der Kategorie "Anbieter. Berichten."

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! Fonds-Anbieter-J.P.-Morgan-Asset-Management: Diese zweiwöchentlich aktualisierte Übersicht  von Tilmann Galler (Market Strategist Deutschland, Österreich, Schweiz) zeigt Ihnen auf einen Blick Veränderungen der konjunkturellen Daten und Kapitalmärkte, wobei auch die Implikationen für Anleger im Fokus stehen.

Wachstum: Die deutsche Wirtschaft ist gut in das 1. Quartal 2017 gestartet. Im Vergleich zum Vorquartal ist die Wirtschaft um 0,6% gewachsen. Es ist das 11. Quartal in Folge mit positivem Wachstum. Es waren insbesondere Bau- (+2,3%) und Ausrüstungsinvestitionen (+1,2%), die positive Impulse lieferten. Die Wirtschaft der Eurozone wuchs im ersten Quartal mit einem Plus von 0,6% gegenüber dem Vorquartal das 16. Quartal in Folge. Die Frühindikatoren deuten weiter nach oben. In Deutschland stieg der ifo-Geschäftsklimaindex im Juni auf ein neues Allzeithoch. Der Geschäftsklimaindex in der Eurozone kletterte im Juni auf den höchsten Stand seit 10 Jahren.

Jobs: Die Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt bleibt positiv. Laut Bundesagentur für Arbeit (BA) verharrte die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im Juni bei 5,7%. Die Arbeitslosenquoten zwischen Ost- und Westdeutschland haben sich weiter angenähert. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg gegenüber dem Vormonat saisonbereinigt um 36.000 auf 44,16 Millionen Stellen. Das Plus ging vor allem auf einen Zuwachs an sozialversicherungspflichtigen Stellen zurück. Dynamisch entwickelte sich auch die Nachfrage nach Arbeitskräften: Im Juni waren 731.000 freie Stellen bei der Bundesanstalt für Arbeit gemeldet, das waren 66.000 mehr als im Juni 2016.

Gewinne: Die US-Konzerne aus dem Aktienindex S&P500 konnten im ersten Quartal die Gewinnerwartungen übertreffen. Die Gewinne pro Aktie sind im Vergleich zum Vorjahr um 21% gestiegen. Die größten positiven Beiträge lieferten der Energie- und der IT-Sektor. Den einzigen Gewinnrückgang verzeichnete der Immobiliensektor. In Europa war die Q1 Berichtssaison die Beste der letzten 10 Jahre. 65% der Unternehmen mit bereits veröffentlichten Ergebnissen konnte die Gewinnerwartungen der Anleger übertreffen. Die Gewinne lagen 9% über den Erwartungen, und auch die Umsatzerträge konnten um 2,4 Prozent übertroffen werden.

Inflation: Auf Grund geringerer Steigerungen der Energiepreise ist die Inflationsrate in der Eurozone im Juni im Vergleich zum Vorjahr auf 1,3% gefallen nach 1,4% im Mai. In Deutschland stieg die Rate nach vorläufigen Zahlen dagegen leicht von 1,5% auf 1,6%. Nach Einschätzung des Rats der Europäischen Zentralbank (EZB) werden die Verbraucherpreise im Euroraum mittelfristig deutlich langsamer steigen als zuletzt erwartet. Für 2016 rechnet die EZB nun mit einer Teuerung von 1,5% (März-Prognose: 1,7%). Für 2018 rechnet sie mit 1,3% (1,6%). 2019 werden 1,6% (1,7%) Inflation erwartet. Der Hauptgrund hierfür sei der niedrigere Ölpreis.

Zinsen: Die US-Notenbank (Fed) hat bei ihrer jüngsten Sitzung die Leitzinsen abermals um 0,25 Prozentpunkte angehoben. Das Zinsintervall liegt nun bei 1,00% bis 1,25%. Zwar war die Inflationsrate zuletzt wieder gesunken. Doch die Fed rechnet damit, dass die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt die Löhne und die Inflation wieder erhöhen werde. Ihren Zinsausblick ließen die Notenbanker unverändert. Sie rechnen mit einer weiteren Erhöhung in diesem und drei Erhöhungen im nächsten Jahr. Zudem kündigte die Fed an, möglicherweise schon im laufenden Jahr schrittweise die Reinvestitionen in Wertpapiere zu reduzieren. Die 4,5 Billionen USD Bilanzsumme soll sich als Folge dessen verringern. Im Dezember 2007 lag die Bilanzsumme noch bei 0,9 Billionen USD.

Risiken
• Falls die „harten“ Konjunkturzahlen nicht in der Lage sind die sehr positiven Erwartungen der Frühindikatoren zu erfüllen, kann es zu einer kurzfristigen Enttäuschung an den Märkten führen.
• Konjunkturelle Abschwächung in China aufgrund der restriktiven Geldpolitik seit Jahresanfang
• Zunehmender Protektionismus der USA.

Investmentthemen
Aktien und Hochzinsanleihen bleiben aufgrund steigender Gewinne vorerst attraktiv.
• Im aktuell reflationären Umfeld präferieren wir Anleihen mit kürzeren Laufzeiten.
• Fundamental ist der US-Dollar nach der jüngsten Aufwertung sehr teuer geworden.

 

jpmJ.P. M. Hintergründig.

Als Teil des globalen Finanzdienstleistungskonzerns JPMorgan Chase & Co. bietet J.P. Morgan Asset Management seinen Kunden erstklassige Investmentlösungen. Das Unternehmen gehört zu den weltweit führenden Investmentgesellschaften und verwaltet in den Asset Management Fonds von JPMorgan Chase & Co. per 31. März 2017 Kundengelder von rund 1,8 Billionen US-Dollar. Mit 41 Niederlassungen weltweit verbindet J.P. Morgan Asset Management ein globales Angebot und eine breite Expertise in allen relevanten Assetklassen mit einer starken lokalen Präsenz. In Deutschland ist J.P. Morgan Asset Management seit über 25 Jahren präsent und mit rund 20 Milliarden US-Dollar verwaltetem Vermögen eine der größten ausländischen Fondsgesellschaften.

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