Gerd-Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage: Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 40)?

04. Oktober 2011 von um 23:34 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! Gerd Bennewirtz-Fonds-Markt-USA-Wirtschaftsdaten: Was Investoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 40)? Die neue Handelswoche begann denkbar schlecht und brachte gleich deutliche Kursverluste für den Dax und andere wichtige Aktienindizes. Neben der Meldung, dass mit einer Verzögerung bei der nächsten Hilfszahlung für Griechenland zu rechnen sei, gab es massive Sorgen um die Finanzausstattung der französisch-belgischen Dexia Bank. FondsInvestoren, Anleger und Sparer fragen sich besorgt, wie es angesichts der Milliardenlöcher in der Bankbilanz weitergeht und verkaufen auf breiter Front Bankaktien. Wird der DAX seinen Kursrutsch fortsetzen und erneut die 5.000-Punkte-Marke testen? Dazu werden auch die in der aktuellen Woche anstehenden Wirtschaftsdaten ihren Teil beitragen. SJB FondsSkyline FondsVerwalter Bennewirtz sagt Ihnen, welche wichtigen Wirtschaftsdaten in dieser Woche noch anstehen und das größte Kursbewegungspotenzial für Sie als FondsAnleger und FondsInvestor mit sich bringen.

Zum Auftakt der neuen Handelswoche gab es bereits eine erste positive Überraschung für Anleger, Sparer und FondsInvestoren aus dem Bereich der Wirtschaftsdaten. Der US-amerikanische ISM Index, das wichtigste Stimmungsbarometer für die Lage im verarbeitenden Gewerbe der USA, legte im September von 50,6 auf 51,6 Punkte zu. Analysten hatten lediglich mit einem Wert von 50,5 Punkten gerechnet. Am Dienstagnachmittag kommen aus den USA von Seiten der Wirtschaftsdaten die Industrie-Auftragseingänge für August, für die mit einem kleinen Minus von -0,1 Prozent nach +2,1 Prozent im Vormonat kalkuliert wird.

Ab Mittwoch steht der US-Arbeitsmarkt im Fokus. Hier erwarten FondsInvestoren, Sparer und Anleger neue Erkenntnisse. Am Mittwoch selbst wird der ADP Employment Report für September veröffentlicht, der Auskunft über die Stellenentwicklung im privaten Sektor der USA gibt. Hat sich der dortige Stellenaufbau tatsächlich von +91.000 im Vormonat auf +45.000 abgeschwächt, wäre dies kein gutes Zeichen für den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Auch nicht für Anleger, Sparer und FondsInvestoren. Ebenfalls am Mittwoch steht der ISM Services für September zur Veröffentlichung an, das Stimmungsbarometer für den US-Dienstleistungssektor. Ökonomen rechnen im Konsens bei diesen Wirtschaftsdaten mit einer Abschwächung von 53,3 auf 52,8 Punkte, womit der Index aber weiterhin oberhalb der wichtigen 50-Punkte-Schwelle liegen würde, die die Grenze zwischen wirtschaftlicher Expansion und Kontraktion markiert. Aufgrund der erwarteten Eintrübung bleiben Investoren, Sparer und Anleger aber weiter skeptisch.

Am Donnerstag wird aus den USA der wöchentliche Arbeitsmarktbericht mit der Zahl der neuen Anträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht, bei dem Analysten mit einem leichten Anstieg der Meldungen von zuvor 391.000 auf 402.000 kalkulieren. Anleger, Sparer und FondsInvestoren sind gespannt. Auch dies wäre kein gutes Zeichen für den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag von Seite der Wirtschaftsdaten.

Mit der Veröffentlichung der Zahl der neu geschaffenen Stellen (ex Agrar) in den USA steht dann am Freitag das Datenhighlight der Woche an, der US-Arbeitsmarktbericht für September. Ökonomen rechnen im Schnitt mit einem Stellenplus von 60.000 nach einer schwarzen Null im Vormonat. Dies wären gute Wirtschaftsdaten. Bleibt der erwartete Stellenaufbau jedoch aus, dürfte es erneut zu Kursrückgängen an den globalen Aktienmärkten kommen. Dies fürchten Anleger, Sparer und FondsInvestoren. Zudem wäre selbst der erwartete Stellenaufbau von +60.000 für eine Volkswirtschaft von der Größe der USA zu gering, um aus der Krise zu kommen. Damit liegt das Überraschungspotenzial für die Arbeitsmarktdaten eher auf der Unterseite. Auch bei der mit 9,1 Prozent unverändert erwarteten Arbeitslosenquote könnte es negative Überraschungen für FondsInvestoren, Sparer und Anleger geben. Den Abschluss der Wirtschaftsdaten der KW 40 machen die US-Verbraucherkredite für August. Hier wird ein Rückgang von 12,0 auf 7,0 Milliarden US-Dollar erwartet, was mit Blick auf die Tatsache, wie stark die US-Ökonomie von der Kauflaune der Konsumenten abhängt, ebenfalls keine gute Nachricht wäre. Also negative Impulse von Seiten der Wirtschaftsdaten?

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Insgesamt liegen die Risiken bei den in der laufenden Handelswoche anstehenden Wirtschaftsdaten eher auf der Unterseite. Dies gilt in besonderem Maße für den US-Arbeitsmarktbericht, für den die Vorzeichen in Form anderer Arbeitsmarktdaten eher negativ sind. FondsInvestoren, Anleger und Sparer sollten deshalb weiter vorsichtig sein. Dies umso mehr, als dass die Entwicklung im Zusammenhang mit der EU-Schuldenkrise jederzeit böse Überraschungen bereithalten kann. Wirtschaftsdaten sind insofern nicht das Wichtigste. Deshalb sollten Anleger, Sparer und Investoren aktuell ihre FondsAnlagen auch in andere Regionen verlagern. In allen möglichen Rezessionsszenarien, die derzeit durchgespielt werden, schneidet der skandinavische Raum sehr gut ab – auch von Seiten der Wirtschaftsdaten. Deshalb ist ein breit über die nordischen Länder streuender Fonds wie der DNB Scandinavia (WKN 987767, ISIN LU0083425479) im aktuellen Marktumfeld eine aussichtsreiche Depotergänzung. FondsInvestoren, Anleger und Sparer finden in der skandinavischen Region relativ gering verschuldete Staaten, eine innovative und flexible Wirtschaft und Währungen mit Aufwertungsphantasie. Ihr SJB FondsVerwalter nennt Ihnen gerne Details.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Eine Antwort zu "Gerd-Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage: Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 40)?"

  1. „Der von uns aufgedeckte Konstruktionsfehler des kapitalistischen Systems bedingt aber nicht nur diese periodisch wiederkehrende Schädigung des Unternehmertums, sondern er führt auf lange Sicht zu einer ernsten Gefährdung seiner Existenz durch die immer brennender werdende soziale Frage. Solange diese nicht endgültig gelöst und bereinigt ist, werden die Angriffe aus dem sozialistischen Lager gegen das Unternehmertum mit wachsendem Erfolg fortgesetzt in der Gewerkschaftspolitik, in den Kämpfen um Lohnerhöhung und Mitbestimmung, in den Sozialisierungsbestrebungen, die sich erfolgreich des staatlichen Machtapparates bedienen. Das Ziel ist die vollständige Sozialisierung der Produktionsmittel mit Vernichtung der freien Unternehmerinitiative – im genauen Gegensatz zu der von uns vorgeschlagenen „Sozialisierung“ des Kapitals mit Erhaltung des privaten Besitzes und des vollen Verfügungsrechtes über die Produktionsmittel. Diese sozialistische Entwicklungstendenz begegnet sich mit merkwürdiger Einmütigkeit mit der vielleicht noch gefährlicheren kapitalistischen Tendenz einer staatlichen Investitionspolitik, welche die Vollbeschäftigung um den Preis einer verlustreichen Investition ermöglichen, dem Staat das Risiko aufbürden und dem Kapital den ungeschmälerten Zinsertrag auch bei abnehmender Rentabilität zu Lasten des Steuerzahlers garantieren soll. Das Ende dieser Entwicklung kann nur sein, dass jedes freie Unternehmertum in der überwuchernden staatlichen Bürokratie vollends erstickt!“

    Dr. Ernst Winkler („Theorie der Natürlichen Wirtschaftsordnung“, 1952)

    Alle wesentlichen wirtschaftlichen Zusammenhänge wurden bereits 1916 in dem makroökonomischen Grundlagenwerk „Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld“ von dem Sozialphilosophen Silvio Gesell vollständig und widerspruchsfrei beschrieben. Alles, was davon prinzipiell abweicht, sind Vorurteile und Denkfehler, die sich aber bis heute besser verkaufen ließen, als die einzig denkbare Möglichkeit des zivilisierten Zusammenlebens. Denn der eigentliche Beginn der menschlichen Zivilisation (freie Marktwirtschaft ohne Kapitalismus = echte Soziale Marktwirtschaft) setzt die Überwindung der Religion (Rückbindung auf den künstlichen Archetyp Jahwe = Investor) voraus:

    http://opium-des-volkes.blogspot.com/2011/08/die-7-plagen.html

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