Gerd Bennewirtz-Wissen-Serie-Sparer-Schwellenländer: Wie macht der IT-Sektor in Zukunft Profit?

20. Januar 2012 von um 19:30 Uhr
Bennewirtz Gründungsgesellschafter und Geschäftleiter der SJB.Was ist wichtig? Was kann ich hier tun? Wie komme wieder raus? Leser der Encyclopaedia Britan­nica standen 1771 vor den gleichen Herausforderungen wie Sie jetzt. Einziger Unterschied: Das Wissen hat sich alle 15 Jahre verdoppelt. Das SJB FondsWissen bietet Ihnen Orientierung. Durch Kon­zen­tration auf das Wichtige. Durch anschauliche Texte. Schlagen Sie ein neues einzig­artiges Kapitel auf. ...

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! Gerd Bennewirtz-Wissen-Schwellenländer-IT-Sektor: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit IT-Sektor steht: Wie macht der IT-Sektor in Zukunft Profit? Die Riesen im IT-Sektor, Google und Microsoft, bekommen die Folgen der Schuldenkrise in Europa zu spüren. Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline aus Korschenbroich im Rhein-Kreis Neuss, sieht dafür strukturelle Gründe im IT-Sektor. „Die Amerikaner und Europäer kaufen aus Sorge um die Konjunktur weniger PCs. Die Schwellenländer sind kein Problem. Doch in gesättigten Märkten greifen die User eher nach Apples iPad und warten mit dem PC, bis sich die Marktlage bessert. Für den Profit im IT-Sektor ist dieses Verhalten der Sparer, Unternehmer und Führungskräfte schwierig. Doch die Schwellenländer stützen den IT-Sektor.“

Liebe FondsBlogger, niemand im IT-Sektor ist in punkto Profit so abhängig vom PC-Geschäft wie Microsoft und Intel. Die einen produzieren Betriebssysteme, die anderen Prozessoren. Rabatte gehören in letzter Zeit bei beiden zum Alltag, auch für die Schwellenländer. Obwohl der Verkauf von Computern laut Gartner im vergangenen Quartal um 1,4 Prozent zurückgegangen ist, vermeldeten sowohl Microsoft als auch Intel am Donnerstag kräftige Umsatzzuwächse und ziehen den IT-Sektor nach oben.

Bei Microsoft stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5 Prozent auf 16,1 Milliarden Euro. Zwar sank die Nachfrage nach Windows 7, doch die Sparer, Unternehmer und Führungskräfte griffen vermehrt zu Office- und Server-Programmen, sowie zur Spielekonsole Xbox 360. Profit versprachen beide Sparten im IT-Sektor. Im Herbst kommt Windows 8. Damit will Microsoft endlich wieder Profit ohne Rabatte generieren. Das Betriebssystem Windows 8 soll die Verbindung schaffen zwischen PC und Tablet. Dadurch will Microsoft seine im IT-Sektor ungewöhnliche Abhängigkeit senken. Immer mehr Menschen greifen mobilen Rechnern statt zu den statischen PCs, die nur über starke Rabatte losgeschlagen werden.

Chiphersteller Intel steigerte im vierten Quartal den Umsatz um 21 Prozent auf 13,9 Milliarden Dollar im Vorjahresvergleich. Der Profit steigerte sich um 6 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar. Mit besonders gutem Profit entwickelte sich der Absatz von Server-Prozessoren. Die Hochleistungsrechner werden für die ganze Welt – Industrie- wie Schwellenländer –  gebraucht, um das steigenden Datenaufkommens im Internet und IT-Sektor insgesamt zu bewältigen. Intel hatte mit noch mehr Profit gerechnet, doch die Überschwemmungen in Thailand kamen dazwischen. Dort werden vor allem Festplatten hergestellt, die nun fehlten.

Sparer, Unternehmer und Führungskräfte, die Monopolisten schätzen, sind bei Microsoft und Intel richtig. In 80 Prozent aller PCs steckt ein Intel-Prozessor. Der Anteil der mit Windows ausgestatteten Computer liegt sogar noch höher. Rabatte müssen diese führenden Unternehmen im IT-Sektor unter gewöhnlichen Bedingungen nicht gewähren. Jedoch hat Microsoft längst weitere große Standbeine aufgebaut. Dazu zählt vor allem der Firmenkunden-Bereich mit Software für Server und Büroprogrammen wie Office. Hier verdient Microsoft mehr Geld als mit Windows.

Während Microsoft und Intel im IT-Sektor bei ihren Leisten bleiben, wagt sich Google auf unbekanntes Terrain vor. Google will in Kansas City nicht nur Breitbandinternetzugänge aufbauen, sondern auch selbst Pay-TV anbieten, so das Wall Street Journal. Google soll mit den Medienkonzernen Walt Disney, Time Warner und Discovery Communications über möglichen Profit sowie Modelle für Rabatte verhandeln. Partnerschaften verhandeln. Damit könnte Google zum unmittelbaren Konkurrenten für TV-Kabel- und Satellitennetzbetreiber werden. Geboten werden 80.000 Shows und Filme, einige davon kostenpflichtig.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: In der IT-Sektor ist schwer was los. Sobald die Rabatte für Sparer, Unternehmer und Führungskräfte steigen der Profit sinkt, reagieren die Schwergewichte im IT-Sektor wie Gazellen. Für Sparer, Unternehmer und Führungskräfte ist das gut. Als User, weil der technologische Fortschritt vorangetrieben wird, als Sparer, Unternehmer und Führungskräfte, weil neue Produkte neuen Profit bedeuten. Auch die Schwellenländer bewegen sich. Der chinesische Anbieter Lenovo, nach HP der zweitgrößte PC-Hersteller der Welt, arbeitet auch an seinem Image. Marketingchef David Roman hat „Twitter und Facebook frei!“ befohlen. Jeder Mitarbeiter kann etwas über die Produkte twittern oder bei Facebook posten. Interne Richtlinien geben vor, was erlaubt ist und was nicht. Der IT-Sektor bleibt also eine Baustelle. Und wird schon bald wieder Profit produzieren.

Wie man in die besonders technologieaffinen Schwellenländer investiert? So: J. Irvine, Manager des Aberdeen Global Emerging Markets Equity (WKN 769088, ISIN LU0132412106) trägt die Verantwortung für aktuell 7,4 Milliarden Euro, die in einem  konzentrierten Portfolio über 66 Positionen gestreut sind. Investiert ist der Fonds in die Schwellenländer Brasilien (18,3 Prozent), China (16,2 Prozent) und Indien (12,4 Prozent). Der Weg zum Profit führt über den IT-Sektor. Sparer, Unternehmer und Führungskräfte, die sich hier engagieren, haben mit Samsung und China Mobile zwei der größten Elektronikkonzerne weltweit im Portfolio. Oleg Biryulyov und Sonal Tanna verfügen über ein schlankeres Volumen in Höhe von  475,7 Millionen Euro. Die FondsManager des JPMorgan Emerging Europe Middle East and Africa Equity (WKN 986951, ISIN LU0074838565) haben die Aufgabe, langfristigen Profit durch die Anlage vorwiegend in Unternehmen in Schwellenländern wie Zentral-, Ost- und Südeuropa, Naher Osten und Afrika zu erzielen. Der IT-Sektor folgt im Portfolio mit 13,3 Prozent direkt auf Rohstoffe. Die wichtigsten Schwellenländer sind Südafrika (40,8 Prozent) und Russland (33,3 Prozent).

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Wissen. Konzentriert.
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