Gerd Bennewirtz-Wissen-Serie-Sparer-Schwellenländer: Welche Fonds investieren mit Profit in Schwellenländer? Heute: Aktienfonds.

18. Januar 2012 von um 19:00 Uhr
Bennewirtz Gründungsgesellschafter und Geschäftleiter der SJB.Was ist wichtig? Was kann ich hier tun? Wie komme wieder raus? Leser der Encyclopaedia Britan­nica standen 1771 vor den gleichen Herausforderungen wie Sie jetzt. Einziger Unterschied: Das Wissen hat sich alle 15 Jahre verdoppelt. Das SJB FondsWissen bietet Ihnen Orientierung. Durch Kon­zen­tration auf das Wichtige. Durch anschauliche Texte. Schlagen Sie ein neues einzig­artiges Kapitel auf. ...

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! Gerd Bennewirtz-Wissen-Anlageklasse-Schwellenländer-Aktienfonds: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Aktienfonds steht: Welche Fonds investieren mit Profit in Schwellenländer? Heute: Aktienfonds. Die Industrieländer ächzen unter Schulden, die Schwellenländer setzen zum Überholen an. „Nicht einmal Rabatt geben die Schwellenländer noch“, klagen Sparer, Unternehmer und Führungskräfte. Für viele steht die Welt auf dem Kopf. „Alle wollen Profit“, sagt Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline aus Korschenbroich im Rhein-Kreis Neuss. „Profit beginnt im Kopf. Aktienfonds mit Schwerpunkt Schwellenländer haben das am schnellsten begriffen.“

Liebe FondsBlogger, sobald es kriselt und der Profit wackelt, wollen deutsche Sparer, Unternehmer und Führungskräfte möglichst nah investieren oder möglichst weit weg. Sie haben die Hoffnung, die Folgen der Schuldenkrise mit deutschen Aktienfonds am besten meistern zu können (Home Bias), oder sie vertrauen darauf, dass sich Schwellenländer ganz von der Schuldenkrise abkoppeln können (Decoupling). Die These vom Decoupling der Schwellenländer dürfte mit der Wachstumsprognose der Weltbank Auftrieb erhalten haben und mit ihr die Aktienfonds mit Schwerpunkt Schwellenländer. Die Weltbank bezeichnete die Aussichten der Schwellenländer auf Profit als vergleichsweise stabil, die der Industrieländer als prekär.

Der Profit der Schwellenländer kommt nicht aus dem Nichts. Die BRIC-Staaten zum Beispiel (Brasilien, Russland, Indien, China) haben allesamt tiefe Krisen hinter sich und mussten lange Zeit Rabatt gewähren, um Sparer, Unternehmer und Führungskräfte auf sich aufmerksam zu machen. Das ändert sich allmählich. Indien zum Beispiel entfaltet seine Wirtschaftsdynamik nach chinesischem Vorbild: Gezielte Konjunkturprogramme kurbeln mit Profit die Binnenwirtschaft an. In dem Maße, wie die Exporte in der weltweiten Wirtschaftskrise nachgaben, zog die Nachfrage nach Konsumgütern und Autos an. Mit dem Nano, der 2.300 US-Dollar kostet, baut der indische Autobauer Tata für den zweitgrößten Markt der Welt das günstigste Auto der Welt. Erfolgsgeschichten wie diese machen Aktienfonds mit Schwerpunkt Schwellenländer auch ohne Rabatt zu einer Anlageklasse mit Profit.

Doch auch Schwellenländer sind verwundbar, wenn sie die Strukturprobleme der Industrieländer importieren, zum Beispiel einige arabische Schwellenländer, die hohe Schuldenstände aufgebaut haben. Diese Aktienfonds sollten Sparer, Unternehmer und Führungskräfte nur unter Betreuung unabhängiger Berater in Erwägung ziehen. Zu einer eher riskanten Anlageklasse gehören auch Aktienfonds, die ihren Profit in ökonomischen Monokulturen wie Russland machen (Rohstoffe). Diese Aktienfonds können stark schwanken. Damit sie dennoch Profit machen, sollten Sparer, Unternehmer und Führungskräfte achten, dass sie die Aktienfonds mit Rabatt einkaufen, zum Beispiel in Form eines FondsSparplans. Vor allem die Schwellenländer Asiens zeichnen sich durch ihre Widerstandskraft gegenüber den westlichen Banken ab. Der Anteil toxischer Papiere, den zum Beispiel die Bank of China 2010 im Portfolio hatte, belief sich auf 0,53 Prozent.

Während die Banken als Anlageklasse weltweit mit Imageproblemen zu kämpfen haben, schreiben die Banken der Schwellenländer ihre Erfolgsgeschichte: Ohne Rabatt und mit hohem Profit. Wie sich innerhalb der Anlageklasse die Balance verschiebt zeigt ein Blick auf die Top 30 der weltgrößten Banken: 2006 waren 10 von 30 Top-Banken aus den USA, 2010 sind es nur noch 6. Gegenprobe bei den Schwellenländer: China war 2006 mit 0 Banken vertreten, 2010 mit 5. Diese chinesischen Banken haben nach Marktkapitalisierung einen weltweiten Marktanteil von 26,4 Prozent. US-Banken sind von 39,8 auf 25,0 Prozent zurückgefallen. Aktuell beginnen Aktienfonds mit Schwerpunkt Schwellenländer, darauf zu reagieren und die Banken der Schwellenländer höher zu gewichten.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Die Emerging Markets in Asien sind bislang am besten mit der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise umgegangen. Sie haben aus den Lehren der Asienkrise 1997 Konsequenzen gezogen und diszipliniert in langfristiges Handeln umgesetzt. In dieser Hinsicht setzt der Osten dem Westen die Maßstäbe. Wer so besonnen agiert, muss keinen Rabatt auf jedwede Anlageklasse geben. Mit der Marktmacht steigt auch der Profit. Sparer, Unternehmer und Führungskräfte können von der Anlageklasse „Aktienfonds mit Schwerpunkt Schwellenländer“ mit Risikoabschlägen Profit machen, wenn sie im FondsDepot auf eine breite Diversifikation achten. Als Fonds empfehlen sich für die Wachstumsstrategie (Growth) der Fonds Comgest Growth Emerging Markets (WKN A0M1ZM, ISIN IE00B240WN62) und für die Substanzstrategie (Value) der Magna Emerging Markets Dividend Fund (WKN A1CZML, ISIN IE00B671B485).

Wojciech Stanislawsk, Manager des Comgest Growth Emerging Markets fragt völlig zu Recht: „Ist es denn abwegig, wenn einige wichtige Schwellenländer, die keine Probleme mit Überschuldungen, Haushaltsdefiziten oder Deflationsrisiken haben, an den Börsen der Industrieländer statt mit Rabatt mit Prämien gehandelt werden?“ Der Aktienfonds investiert in großkapitalisierte Qualitätsunternehmen mit langfristigem Wachstum. Julian Mayo, Manager des Magna Emerging Markets Dividend Fund, verweist ebenfalls auf das stabile Wirtschaftswachstum sowie den niedrigen Verschuldungsgrad der Schwellenländer. Der Fokus des Fonds  liegt auf einer Dividendenstrategie bei Unternehmen mit einer hohen Marktkapitalisierung. Durch die regelmäßigen Rückflüsse kann eine gewisse Stabilität erreicht werden. Die Botschaft für Sparer, Unternehmer und Führungskräfte: Die Anlageklasse Aktienfonds mit Schwerpunkt Schwellenländer rückt in diesen Krisenzeiten vom Rand in den Kern des individuellen Aktienportfolios.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

Empfehlung von FondsVerwalter Bennewirtz für den FondsBlog und den FondsBlogger: Sie wollen mehr FondsAuskünfte von Ihrer SJB FondsSkyline? Sie wünschen sich eine direkte Antwort auf Ihre individuelle(n) MarktFrage oder MarktFragen bevor Sie Fonds, Funds oder einen Fund kaufen? Sie wollen als Sparer, Privatanleger und FondsInvestoren neben der Frage – Welche Fonds investieren mit Profit in Schwellenländer? Heute Aktienfonds – vertiefende Informationen, Nachrichten und Analysen auch Auskünfte rund um das Thema Geldanlage und zu Investmentfonds sowie den Spezialthemen finden? Diese finden Sie auf allen auch hier verlinkten SJB Internetseiten. Ob Beratung, Verwaltung oder Rabatte. Kein Problem. Einfach Anfragen. Für Kunden gibt es zukünftig das FondsPortal mit direktem, exklusivem Depotzugang. Bis Sie Kunde sind lieber Blogger, Ihre direkte Frage einfach hier im Blog, oder kurz unter Fragen stellen. Alternativ besuchen Sie uns doch einfach einmal zu einem Webinar, Seminar oder direkt zu einer individuellen Beratung in unserem Büro in Korschenbroich im Rhein-Kreis Neuss. Wir freuen uns immer. Genau auf Sie!

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