Gerd Bennewirtz-Wissen-Investoren-Aktienfonds-Investmentprozess: Hat mein Fonds einen überzeugenden Investmentprozess?

12. Februar 2012 von um 12:00 Uhr
Bennewirtz Gründungsgesellschafter und Geschäftleiter der SJB.Was ist wichtig? Was kann ich hier tun? Wie komme wieder raus? Leser der Encyclopaedia Britan­nica standen 1771 vor den gleichen Herausforderungen wie Sie jetzt. Einziger Unterschied: Das Wissen hat sich alle 15 Jahre verdoppelt. Das SJB FondsWissen bietet Ihnen Orientierung. Durch Kon­zen­tration auf das Wichtige. Durch anschauliche Texte. Schlagen Sie ein neues einzig­artiges Kapitel auf. ...

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! Gerd Bennewirtz-Wissen-Investoren-Aktienfonds-Investmentprozess. Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Aktienfonds steht: Hat mein Fonds einen überzeugenden Investmentprozess? „Der Investmentprozess ist das Herz und das Gehirn einer FondsGesellschaft“, erklärt Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline aus Korschenbroich im Rhein-Kreis Neuss. „Der Investmentprozess definiert den Leistungsanspruch eines Investmentfonds und dient als Grundlage bei der Leistungsbewertung. Der Investmentprozess ist somit von entscheidender Bedeutung für die Rendite der Investoren und den Markterfolg der FondsAnbieter.“

Liebe FondsBlogger, was unterscheidet einen guten Fonds von einem schlechten Fonds? Der Investmentprozess gibt darüber Auskunft. Er ist die Gelenkstelle zwischen der Zielfindung bei den Investoren und den Methoden zur Zielerreichung. Der Investmentprozess ist in der Regel aufgebaut auf aus Modulen, die stufenartig aufeinander folgen, jedoch oft auch Rückkoppelungsschleifen zur Ergebniskontrolle umfassen. Die Module reichen vom Research über das Portfoliomanagement bis hin zum Performancecontrolling. Der konkrete Investmentprozess muss zu den Produkten passen, die auf ihm basieren. Bei Aktienfonds zum Beispiel unterscheiden Investoren mit Blick auf den Investmentprozess zwischen typischen Top-down- und Bottom-up-Prozessen.

Top-down bedeutet, dass der Manager, die Analysten und die Controller die Marktsituation „von oben nach unten“ betrachten. Der Prozess beginnt mit der Makroökonomie der einzelnen Anlageklassen (z.B. Anleihen, Aktien, Währungen etc.), durchläuft eine Prüfung der wechselseitigen Korrelationen, wird hinsichtlich eines möglichen Mehrwertes (Alpha) optimiert, mündet in die konkrete Auswahl der Aktien und ihre Implementierung in das Portfolio. Dort werden die Aktien fortlaufend beobachtet, gegebenenfalls wieder in eine Balance gebracht (rebalancing) und auf ihren Beitrag zur Rendite hin kontrolliert. Den Top-down-Investmentprozess bevorzugen beispielsweise internationale Aktienfonds, die breit über Regionen, Länder, Währungen und Branchen streuen und auf Investoren zielen, die den Sicherheitsaspekt besonders wichtig finden.

Bottom-up bedeutet, dass der Investmentprozess eine Annäherung an die Wertpapiere „von unten nach oben“ abbildet. Der Investmentprozess besteht im Wesentlichen aus einer Analyse der Mikroökonomie von Aktien. Im Mittelpunkt steht das Sichten (screening) der erfolgversprechendsten Unternehmen sowie der Aktien, die sie repräsentieren. Wissenschaftlich ist dieser Investmentprozess als empirisch zu bezeichnen. Das heißt, Unternehmensbesuche sind für Fonds, die einem Bottom-up-Investmentprozess folgen, wichtiger als zum Beispiel volkwissenschaftliche Daten. Auch sprachlich wird dies deutlich: Fonds, die eine entsprechenden Investmentprozess aufweisen, werden Stockpicker genannt. Fonds, die einen Bottom-up-Investmentprozess anbieten, zielen auf Investoren, die aus der speziellen Marktexpertise des FondsManagers die Chance auf ein Alpha für sich ableiten.

Während der Investmentprozess im Bereich der Aktienfonds vom Bottom-up-Ansatz dominiert wird, arbeiten Rentenfonds überwiegend mit dem Top-down-Ansatz. Eine große deutsche FondsGesellschft beschreibt ihren Investmentprozess folgendermaßen: „Aus der Unternehmenszentrale in Frankfurt werden alle relevanten Anlageregionen abgedeckt. Diese Vorgehensweise hat gegenüber einer dezentralen Organisationsstruktur den wesentlichen Vorteil, dass Entscheidungen sehr schnell getroffen werden können. Eine abgestimmte Meeting-Struktur stellt dabei sicher, dass das Analyseergebnis der Spezialisten und deren konkrete Einschätzung in das gesamte Portfoliomanagement transportiert werd. Die Ausführung aller Portfoliotransaktionen wird im hauseigenen Trading Desk gebündelt.“

Die Ausführungen einer großen amerikanischen FondsGesellschaft zu ihrem Investmentprozess muten vergleichsweise „geerdet“ an: „Hauseigene Analysten-Teams sind für die fundamentale Analyse verantwortlich. Die Teams analysieren global und filtern aus jedem Sektor die aussichtsreichsten Unternehmen, unabhängig von ihrer Region. Über 90 Prozent des im Portfoliomanagement benötigten Research leisten die Analysten-Teams vor Ort selbst. Das quantitative Research stellt die fundierte Datenbasis und sorgt für die Portfolio-Überwachung. So können FondsManager das Risikoprofil ihres Portfolios täglich abschätzen. Analyse und Simulationsmodelle begleiten alle Investmententscheidungen. Modernes Risikomanagement begleitet und kontrolliert alle Investmentvorgänge. Es versucht, Portfoliorisiken von vornherein auszuschließen.“

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Ob der Investmentprozess von oben nach unten laufen soll oder umgekehrt, liegt letztlich bei den individuellen Neigungen des Investors. Wichtig ist, dass ein Investmentprozess auf unabhängigem Research basiert, so wie bei der SJB. Unabhängigkeit vom Mainstream schafft den Mehrwert, den alle Investoren mit Recht anstreben. Ein statischer Fonds hat hier von vornherein verloren und ist ein Kandidat für die 80 Prozent der zu Recht vergessenen Fonds.  Eine moderne Vermögensverwaltung passt die Elemente des Investmentprozesses je nach Produkt dynamisch an und erreicht so eine optimale Kombination aus Research und Depotaufbau. Mit welchen Fonds? Zum Beispiel mit dem Comgest Growth Emerging Markets (WKN A0M1ZM, ISIN IE00B240WN62) oder dem Magna Emerging Markets Dividend Fund (WKN A1CZML, ISIN IE00B671B485).

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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