Gerd Bennewirtz-Wissen-Anleger-Gesundheit: Kosten für die Gesundheit – Chance für Fonds?

04. Februar 2012 von um 12:00 Uhr
Bennewirtz Gründungsgesellschafter und Geschäftleiter der SJB.Was ist wichtig? Was kann ich hier tun? Wie komme wieder raus? Leser der Encyclopaedia Britan­nica standen 1771 vor den gleichen Herausforderungen wie Sie jetzt. Einziger Unterschied: Das Wissen hat sich alle 15 Jahre verdoppelt. Das SJB FondsWissen bietet Ihnen Orientierung. Durch Kon­zen­tration auf das Wichtige. Durch anschauliche Texte. Schlagen Sie ein neues einzig­artiges Kapitel auf. ...

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! Gerd Bennewirtz-Wissen-Anleger-Gesundheit: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit  Gesundheitsfonds steht: Kosten für die Gesundheit – Chance für Fonds? Nichts ist so wertvoll wie die Gesundheit. Für viele ist das ein Gemeinplatz, aber nicht für  Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline aus Korschenbroich im Rhein-Kreis Neuss. „Medikamente können das Leben nicht nur verlängern. Sie machen es lebenswert. Darum haben Fonds für die Gesundheit zunächst einmal ein unbegrenztes Aufwärtspotential.

Liebe FondsBlogger, mitbekommen hat es kaum jemand, doch die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hat gestern den ganz großen Gong geschlagen. Steigende Kosten für die Gesundheit gefährden, so S&P, die Bonitätsnoten einiger G20-Länder. Sollten einige Industrienationen in Europa – darunter Frankreich, Italien und Deutschland – sowie auch Japan und die USA die Ausgaben für ihr Gesundheitswesen nicht in den Griff kriegen, könnten sie ab 2015 heruntergestuft werden. Ab 2020 könnte die Anzahl der Länder im Non-Investment-Grade steil ansteigen. Die Kosten für die Gesundheit würden in Industrienationen aufgrund der alternden Bevölkerung in Zukunft deutlich steigen. Die Sozialsysteme würden dann überfordert, Reformen und neue Produkte seien nötig, erläuterte S&P. Anleger sind alarmiert und suchen für die Zukunft neue Produkte für ihr Sortiment und neue Fonds für ihr Depot.

Von 2000 bis 2009 verdoppelten sich die Umsätze mit Arzneimitteln für die Gesundheit von 400 auf 839 Milliarden US-Dollar weltweit, so eine Studie von IMS Health. Aus Sicht der Patienten und Anleger werden sich bis 2014 die Kosten voraussichtlich auf 1,1 Billionen US-Dollar summieren. Grund: In den nächsten 50 Jahren wird die Weltbevölkerung voraussichtlich um 2,5 Milliarden Menschen wachsen, also um etwa 40 Prozent. Mit höherem Wohlstand nimmt der Bedarf an höherwertigen Leistungen rund um die Gesundheit zu.

Bei der Fonds Suche lohnt sich für Anleger, diesen Zusammenhang zwischen Gesundheit und Kosten in den Mittelpunkt zu stellen. Die Fonds Auskunft wird Produkte hervorheben, die entsprechende Aktien im Portfolio haben. Beispiel: Derzeit ist der Cholesterin-Senker Lipitorh das umsatzstärkste Medikament der Welt, an zweiter Stelle folgen der Blutverdünner Plavix und das Asthma-Medikament Advair. Diese Produkte wurden von Pharmafirmen auf Basis klassischer Chemie entwickelt. In zwei Jahren laufen diese Patente aus. Wer die Kosten senkt und die Leistung steigert, dessen Aktien machen in den Fonds für Gesundheit das Rennen.

Die Nachfrage nach Medikamenten mit guter Wirkung und niedrigen Kosten wächst bis 2020 im Durchschnitt mit einem Tempo von 12 bis 13 Prozent pro Jahr. Doch in den alten Industrieländern werden die Kosten für die Gesundheit noch steigen. Durch neue Produkte steigt die Lebenserwartung: In Europa wächst der Anteil der Bevölkerung über 65 Jahre von rund 16 Prozent 2005 auf 27 Prozent 2050. Das demografische Wachstum ist ein automatisches Wachstumsprogramm für alle, die Produkte und Dienstleistungen für die Gesundheit ermöglichen: Anbieter, Fonds und Anleger.

Ein 45- bis 64-jähriger Deutscher hat im Durchschnitt für die Gesundheit gut 3.000 Euro Kosten pro Jahr. Bei 65- bis 84-Jährigen steigt diese Summe auf 6.000 Euro an. Bei über 85-Jährigen sind es rund 12.000 Euro. Die Kosten für Gesundheit werden in Zukunft laut OECD einen immer größeren Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) beanspruchen. Aktuell betragen sie Europa in der Analyse zwischen 5 und 9 Prozent des BIP. Im Jahr 2050 wird diese Relation auf 10 bis 15 Prozent steigen.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Von der Direktanlage in Aktien im Segment Gesundheit ist abzuraten. Zu speziell sind die Kenntnisse, die diese Aktien erfordern. Erstes Kriterium ist zum Beispiel der Innovationsgrad einer Firma. Wie ist der Stand der Produktentwicklung zu beurteilen? Ist ein Medikament reif für die Markteinführung? Der spezialisierte Manager eines Fonds kann das beurteilen, der Anleger nicht. Bei der Fonds Suche im Sektor Gesundheit gelten diese Prinzipien: Eine breite Diversifikation im Sortiment ist positiv – nach Anzahl der Firmen, Sektoren, Untersektoren, Regionen, aber auch inhaltlich nach Therapieansätzen. Das Management des Fonds sollte über eine Mehrfachqualifikation verfügen, mindestens als Ökonom und Fachexperte auf einem Gebiet der Gesundheit. Die bisherige Wertentwicklung ist ein gutes Indiz, dass der Investmentprozess funktioniert, aber nicht alles. Als Anleger wünschen Sie einen Fonds, der diese Kriterien erfüllt? Bitte sehr: FCP OP MEDICAL BioHe@lth-Trends (WKN 941135, ISIN LU0119891520). FondsManager ist Dr. med. Michael Fischer, der unterstützt wird durch sein Team von Medical Strategy. Das Portfolio ist breit über Marktkapitalisierungen gestreut, wobei traditionell ein Schwerpunkt im Micro-Cap-Sektor liegt. Die Erfolgsformel: Kleine Unternehmen, große Ideen.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag

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