Gerd Bennewirtz-Wissen-Anleger-Aktienfonds: Nützt Merkel Chinafonds?

03. Februar 2012 von um 21:00 Uhr
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Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! Gerd Bennewirtz-Wissen-Anleger-Aktienfonds: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Aktienfonds steht: Nützt Merkel Chinafonds? In China und Deutschland haben sich zwei Länder besucht und gefunden. „Das Industrieland und das Schwellenland bilden im Chaos eine Achse der wirtschaftlichen Normalität“, erklärt Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline aus Korschenbroich im Rhein-Kreis Neuss. „Beide können aufgrund ihrer Stabilität aus dem gedruckten Geld der Notenbanken besondere Vorteile ziehen. Wenn neues Geld ins Finanzsystem gespült wird, dann muss es als Geldanlage irgendwohin. Anleger entscheiden sich mit einem großen Teil für die Aktien-Märkte, in denen Unternehmer hohe Margen und steigende Umsätze erzielen. Chinafonds sind darauf spezialisiert.“

Liebe FondsBlogger, nicht nur die USA und Europa, sondern auch China muss wegen einer Blasenbildung auf den Immobilienmärkten mit härteren  Kreditbedingungen kämpfen. Die Regierung in China will nun mit einem Förderprogramm die Aktien mittelständischer Unternehmen unterstützen. Mit einem 2,5 Milliarden US-Dollar großen Fonds will die chinesische Regierung die Gründung von kleinen Unternehmen ankurbeln. Auch Steuererleichterungen und mehr Kredite sollen die Anleger und die Privatwirtschaft in China stärken. Der Mittelstand, schrieb das Kabinett in China, sei wichtig, um das Wachstum im globalen Abschwung stabil zu halten. Diese Unternehmen schafften die meisten Arbeitsplätze, die Aktien seien somit eine wichtige Geldanlage.

Chinafonds berichten, dass mittelständische Unternehmen schon Gehälter gesenkt hätten. Die Regierung befürchte weitere Unruhen. Der angekündigte Staatsfonds soll in erster Linie Start-Up-Unternehmen unterstützen und ihre Aktien pflegen. Zusätzlich startete die Regierung wachstumsdämpfende Maßnahmen, um inflationäre Tendenzen zu bekämpfen und eine harte Landung nach dem Ende des Immobilienbooms zu verhindern. Die Auflagen für die Kreditvergabe sind seitdem strikter, was zunächst zu einer Kreditklemme in der Privatwirtschaft führte, dann aber wieder gelockert wurde. Wirtschaftsforscher Zhang Xiaojing aus China kommentiert: „Da die Inflation nachgelassen hat, hat die Regierung in der Zukunft mehr Raum für eine Feinabstimmung seiner makroökonomischen Politik.“

Sind chinesische Aktien in den Augen der Chinafonds und Anleger am Scheidepunkt angekommen? Aufgrund steigender Löhne und Produktionskosten gilt China im Fonds Markt nicht mehr als weltweit günstigster Standort. Die Direktinvestitionen ausländischer Unternehmen gehen alternativ in die „Next Eleven“, zum Beispiel Vietnam. Fast 10 Prozent des Wirtschaftswachstums in China hängen von der Bauwirtschaft ab. Um die Unternehmen und ihre Aktien zu stützen, hat die Zentralbank im November die Reservesätze der Banken gesenkt. Das bedeutet, dass diese für Kredite weniger Geld hinterlegen müssen und damit wieder mehr Mittel vergeben können. Die größte chinesische Investmentbank China International Capital Corporation (CICC) teilte nach Bekanntgabe der Maßnahme der Zentralbank mit, dass sie die Aussichten für chinesische Aktien und Anleger nun positiv beurteilt. Gut gemanagte Chinafonds profitieren davon.

China soll sich nach dem Willen der Regierung von einer Exportnation zu einer Konsumgesellschaft wandeln. Damit kann sich China mit seiner Riesenbevölkerung einerseits von der lahmenden Weltkonjunktur abkoppeln und andererseits den Lebensstandard der Bevölkerung verbessern. Die Vorteile beider Maßnahmen fallen zusammen: Die Wahrscheinlichkeit politischer Unruhen sinkt. „Der Wohlstand soll gleichmäßiger verteilt, der Binnenkonsum ausgeweitet und das soziale Sicherungsnetz verbessert werden“, erläutert Raymond Ma, Manager des Fidelity China Consumer Fund (WKN A1JH3J, ISIN LU0594300252). Jetzt, wo die Inflation wieder sinkt, dürfte sich der Fokus der Regierung in China wieder stärker auf das Wachstum richten.

Gelingt es, die Konjunktur und den Fonds Markt auf breiter Basis anzuschieben, könnten sich chinesische Aktien kräftig erholen. Einer der ältesten Chinafonds, der 1992 aufgelegte Invesco PRC Equity Fund (People’s Republic of China, PRC; WKN 974759, ISIN IE0003583568), ist von der Selbstheilungskraft in China überzeugt. Die FondsManager Samantha Ho und Joseph Tang schreiben in ihrem Quartalsbericht: „Wir rechnen mit einer anhaltenden Volatilität an den chinesischen Aktienmärkten. Neben dem unsicheren Ausblick für die Industrieländer könnte die bevorstehende Serie von Börsengängen und Refinanzierungsaktivitäten den Großteil der Liquidität auffangen.“

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: China ist ein Weltmarkt für sich. Die Reise von Angela Merkel schadet nicht der Geldanlage in China, aber sie nützt den Chinafonds auch nicht besonders. Die Wirtschaftsdaten zeigen, dass die Wirtschaft mit einem Tempo von 8,9 Prozent robust wächst, auch wenn der Boom abflaut. Gänzlich unbeeindruckt bleiben die Chinafonds von der Abschwächung der Weltkonjunktur nicht. Auch die straffere Geldpolitik in China haben Anleger und Chinafonds gemerkt, zum Beispiel am sich abschwächenden Immobilienmarkt. Doch da die Geldpolitik den Inflationsdruck erfolgreich gedämpft hat, wird am FondsMarkt damit gerechnet, dass die Regierung den Geldhahn ihrer riesigen Devisenreserven aufdreht und die Konjunktur wieder ankurbelt. Die Vorteile liegen ganz bei den Chinafonds.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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