Gerd Bennewirtz, SJB, Anleger: Investmentfonds aufgelöst! FondsOpfer schauen nach vorn!

09. September 2011 von um 22:14 Uhr
FondsProdukte kommentiert von Gerd Bennewirtz.Die FondsBranche ist eine Industrie, die nie­ schläft. Mehr als 68.600 Fonds welt­weit sind per­manent in Bewegung. Ein Fonds­Manager wech­selt. Ein Fonds wird plötzlich vom Handel ausge­setzt. Tauchen Sie ein in eine pulsierende Welt. Wir bleiben dicht an Ihrer Seite. ...

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Bennewirtz-Korschenbroich. Die zweite Jahreshälfte 2011 ist noch nicht alt, und schon gibt es beim Investment der Anleger die ersten FondsOpfer. Eine Herausforderung für jeden Berater. Seit Juli sind laut SJB Deutsches FondsResearch insgesamt 64 Investmentfonds aufgelöst worden. Noch im September werden weitere 11 Fonds aufgelöst. Eines dieser Sondervermögen erreicht sein Laufzeitende, fünf werden mit einem anderen Investmentfonds verschmolzen und fünf werden komplett aufgelöst. In der Hälfte der aktuellen Fälle stoppt das Investment der Anleger abrupt,die FondsOpfer müssen umschichten. Dadurch wird das Investment – soweit noch Bestandschutz vorlag – in Zukunft steuerpflichtig. Ein doppeltes FondsOpfer für langfristig engagierte Anleger. Jeder seriöse Berater wird bei etwa bei der Altersvorsorge die Beimischung von Aktien empfehlen, denn auf Aktien spezialisierte Investmentfonds entfalten ihre Stärke über lange Laufzeiten. Steuer-Strategie und Aktien-Strategie durchkreuzt: Die FondsOpfer und ihre Berater sind zu Recht aufgelöst und sauer.

Ein Beispiel ist der C-Quadrat Absolute Euro CCW (ISIN DE0005321590), ein Investment, das am 31.07.2011 aufgelöst wurde. Im letzten Factsheet von Ende Juli wird dem Anleger und seinem Berater ein Volumen von 0,08 Millionen Euro präsentiert – komplett in Aktien. Zum Vergleich: Die SJB zieht die Rentabilitätsgrenze für Investmentgesellschaften bei 20-25 Millionen Euro. Die Entscheidung, dass der Investmentfonds aufgelöst wurde, ist also für die FondsOpfer schmerzhaft, aber nachvollziehbar. Der Anlagehorizont umfasste den gesamten Euroraum, das Portfolio war zuletzt mit 100,3 Prozent in europäische Aktientitel investiert, hielt also kein Cash mehr vor. Das Ergebnis für das Investment von -5,01 Prozept p.a. seit Auflage im Mai 2007 spiegelt sich im europäischen Kursverlauf so nicht wieder, so dass die Berater und Anleger als FondsOpfer dem Investmentfonds keine Träne nachweinen. Allerdings fragt sich die SJB, ob die Kapitalanlagegesellschaft das Potenzial der Aktien nicht zum Wohl der Anleger anders hätte nutzen können, beispielsweise durch eine Verschmelzung. Hansainvest hatte offenbar keinen guten Berater und entschied sich dafür, das Investment zu liquidieren. Dass es auch anders geht, zeigt das Beispiel ING Invest Biotechnology (ISIN LU0119199106), der den Investoren keine FondsOpfer zumutete, sondern eine transparente Richtungsänderung anbot. Obwohl der Investmentfonds, der auf Aktien der Biotechnologiebranche spezialisiert war, mit einem Volumen von 49,3 Millionen Euro noch sehr lebensfähig war, wurde der Fonds aufgelöst zugunsten des breiter diversifizierten Sektorenfonds ING Health Care (ISIN LU0119209004). Steuerlich drohen dem Investor durch die Verschmelzung keine Opfer.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Vorsicht liebe FondsOpfer: C-Quadrat ist mit seinem vollständig in Aktien engagierten Investmentfonds C-Quadrat Absolute Euro CCW, der zum 31. Juli 2011 aufgelöst wurde, die Puste ausgegangen. Die Investmentgesellschaft Hansainvest verspürte keinen Ehrgeiz zur Wiederbelebung – auch wenn sie dem Anleger manches FondsOpfer erspart hätte. Dessen Investment muss nun komplett aufgelöst und neu allokiert werden. Die Berater unabhängiger und auf Fonds spezialisierter Institute wie der SJB helfen ihren Kunden gern bei der Auswahl langfristiger, auf Aktien spezialisierter Fonds. ING reflektiert damit, dass der Branchenfonds Biotechnologie aufgelöst und mit dem Sektorenfonds Gesundheit verschmolzen wird, den sich sektorweit abzeichnenden Konzentrationstrend. Das Investment in die Gesundheit sehen Berater zunehmend ganzheitlich. Das Wissen, das in den Aktien des untergehenden Fonds steckt, wird durch die Fusion nicht aufgelöst, sondern dem aufnehmenden Investmentfonds willkommen sein. Ein solches Investment verlangt dem Anleger – auch steuerlich – kein Opfer ab. Das Opfer liegt, wenn überhaupt, nur auf seiten der Berater, die für ihre Kunden einige Aufträge zum Kauf auszufüllen haben. Aber das macht die SJB  doch gern.

Aktuelle FondsOpfer nach dem 15.09.2011 finden Sie hier online immer unter FondsSchließungen und FondsVerschmelzungen. Bei weitergehenden Fragen liebe FondsOpfer kontaktieren Sie Ihre SJB FondsSksyline OHG 1989 einfach unter Fonds@sjb.de.

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Eine Antwort zu "Gerd Bennewirtz, SJB, Anleger: Investmentfonds aufgelöst! FondsOpfer schauen nach vorn!"

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