Gerd Bennewirtz-Investoren-Markt-Frage: Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 39)?

26. September 2011 von um 18:59 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

 Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! SJB-Fonds-Markt-USA-Wirtschaftsdaten: Was Investoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 39)? Nachdem die vergangene Handelswoche mit Kursverlusten von insgesamt acht Prozent beim Deutschen Aktienindex DAX tiefrot endete, fragen sich Investoren, Anleger und Sparer besorgt, wie es nun weitergeht. Wird der DAX seinen Kursrutsch fortsetzen, der ihn bereits unter die 5.000-Punkte-Marke und damit auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahren hat absacken lassen? Klar ist, dass die Hinweise auf eine weltweite Rezession zunehmen. Deshalb werden auch in der aktuellen Woche wieder einmal die Konjunkturdaten im Mittelpunkt stehen. SJB FondsSkyline FondsVerwalter Bennewirtz sagt Ihnen, welche wichtigen Wirtschaftsdaten in dieser Woche anstehen und das größte Kursbewegungspotenzial für Sie als FondsAnleger mit sich bringen.

Der bereits veröffentlichte deutsche Ifo-Index bildete am Montagmorgen den Auftakt zur neuen Handelswoche. Der Ifo-Geschäftsklimaindex für September fiel von 108,7 auf 107,5 Punkte und damit auf den tiefsten Stand seit mehr als einem Jahr. Aus den USA kommen am Montagnachmittag die Neubauverkäufe im August, für die ein Rückgang von 298.000 auf 293.000 Einheiten erwartet wird. Am Dienstag warten die Märkte gespannt auf das US-Verbrauchervertrauen für September. Nach den zuletzt sehr enttäuschenden Zahlen aus dem US-Konsumentensektor erwarten Analysten eine leichte Verbesserung von 44,5 auf 46,7 Punkte.

Am Mittwoch richtet sich der Blick bei den Wirtschaftsdaten auf die Auftragseingänge der US-Industrie. Die Zahl der US-Aufträge bei den langlebigen Gütern dürfte sich im August heftig abgekühlt haben, was kein gutes Zeichen für die US Ökonomie wäre. Investoren, Sparer und Anleger sind skeptisch. Analysten prognostizieren im Konsens einen unveränderten Wert zum Vormonat, nachdem im Juli noch ein sattes Plus von 4,1 Prozent zu verzeichnen gewesen war.

Am Donnerstag steht der deutsche Bundestag im Fokus, der dann über die Auszahlung weiterer Hilfen für Griechenland und eine Ausweitung des Europäischen Rettungsschirms (EFSF) entscheiden soll. Zwar wird eine Mehrheit für den Antrag erwartet, da auch SPD und Grüne ihre Zustimmung signalisiert haben. Interessant wird aber zu sehen sein, ob Bundeskanzlerin Angela Merkel die sogenannte Kanzlermehrheit zusammenbekommt oder ob zahlreiche Abweichler aus den eigenen Reihen bzw. der FDP ihre Politik torpedieren. In diesem Fall dürfte es zu neuen Unruhen an den Märkten kommen, da das als Zeichen der Schwäche der ohnehin angeschlagenen Regierungskoalition gewertet würde.

Ebenfalls am Donnerstag wird aus den USA der wöchentliche Arbeitsmarktbericht mit der Zahl der neuen Anträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht, bei dem Analysten von einem leichten Rückgang der Meldungen von zuvor 423.000 auf 420.000 kalkulieren. Weiterhin werden die finalen Zahlen für das US_Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal bekannt gegeben. Analysten rechnen im Schnitt mit einer Aufwärtsrevision des annualisierten BIP von den zuvor gemeldeten 1,0 Prozent auf 1,2 Prozent. Am Freitag werden die Konjunkturzahlen aus den USA mit dem Chicagoer Einkaufsmanager für September komplettiert, bei dem Ökonomen mit einem Rückgang von 56,5 Zählern auf nun 54,0 Punkte rechnen. Hinzu kommen die endgültigen Zahlen zum Michigan Sentiment Index; Analysten prognostizieren eine leichte Abwärtsrevision von zuvor gemeldeten 57,8 auf 57,6 Zähler.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Dass das Schreckgespenst einer neuen globalen Rezession durch die in der aktuellen Handelswoche anstehenden Wirtschaftsdaten vertrieben werden kann, ist unwahrscheinlich. Die breite Abwärtsbewegung der Einkaufsmanagerindizes weltweit ist offensichtlich noch nicht zu Ende und verstärkt die Sorgen um die wirtschaftliche Entwicklung. Auch die Entwicklung im Zusammenhang mit der EU-Schuldenkrise hält noch jederzeit böse Überraschungen bereit. Wirtschaftsdaten sind insofern nicht das Wichtigste. Deshalb sollten Anleger, Sparer und Investoren aktuell ihre FondsAnlagen auch in andere Regionen verlagern. In allen möglichen Rezessionsszenarien, die derzeit durchgespielt werden, schneidet der asiatische Raum mit am besten ab. Deshalb ist ein Fonds wie der breit aufgestellte und auf den asiatischen Binnenmarkt fokussierte Invesco Asia Consumer Demand Fund (ISIN LU0334857199, WKN A0NJXJ) im aktuellen Marktumfeld eine aussichtsreiche Depotbeimischung. Denn Investoren, Anleger und Sparer finden in der asiatischen Region relativ gering verschuldete Staaten, eine konsumfreudige Bevölkerung und Währungen mit Aufwertungsphantasie. Ihr SJB FondsVermögensVerwalter nennt Ihnen gerne Details.

 

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Markt. Facettenreich.
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