Gerd Bennewirtz-Investor-Markt-Frage: Was bedeutet die Zinssenkung in Indien für Fonds?

25. Januar 2012 von um 21:50 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! Gerd Bennewirtz-Fonds-Kaufen-Indien-Indienfonds: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Aktienfonds steht: Was bedeutet die Zinssenkung in Indien für Fonds? FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger haben es schon vernommen: Die indische Notenbank (Reserve Bank of India, RBI) hat am Dienstag erstmals seit 2009 ihren Leitzins abgesenkt. Die RBI senkte die Mindestreserve, die Geschäftsbanken bei der Zentralbank deponieren müssen, um Kredite zu erhalten. Statt sechs Prozent ihrer Einlagen müssen sie ab Samstag nur noch 5,5 Prozent bei der Zentralbank von Indien hinterlegen. Welche Folgen hat diese gelockerte Geldpolitik für Indien und meine Indienfonds, fragen sich FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger? SJB FondsSkyline Geschäftsführer und FondsVerwalter Gerd Bennewirtz aus Korschenbroich geht dieser Frage nach und sagt allen FondsInvestoren, dem Sparer und Privatanleger, ob sich die gelockerte Geldpolitik in Indien positiv auf die dortige Wirtschaftsentwicklung auswirken wird und Indienfonds davon langfristig profitieren können.

Nach Brasilien, China und Russland ist nun mit Indien das vierte große Schwellenland in den Zinssenkungsmodus gewechselt und hat, allen Inflationssorgen zum Trotz, zum Zwecke der Ankurbelung seiner Wirtschaft auf sinkende Zinsen umgestellt. Mit Hilfe der gesenkten Mindestreserveanforderung pumpt die Zentralbank Geld in den Markt, wie FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger erkennen. Damit ändert die indische Notenbank nach einer deutlichen Konjunkturabkühlung ihren Kurs: Die Währungshüter in Indien reduzierten am Dienstag erstmals seit 2009 die Zinsen. Den indischen Banken steht damit mehr Geld für die Kreditvergabe zur Verfügung, erfahren FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger: Nach Angaben von Notenbankgouverneur Duvvuri Subbarao wird so ein Betrag von 320 Milliarden indischer Rupien (rund 5 Milliarden Euro) freigesetzt. Die Aktienmärkte reagierten erfreut, wie FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger beobachten konnten: Der indische Leitindex Sensex schloss am Dienstag +1,5 Prozent im Plus.

Subbarao begründete den Schritt mit wachsenden Risiken für die indische Wirtschaft. Von Juli bis September ging das Wachstum in Indien auf 6,9 Prozent zurück, die niedrigste Rate seit dem Krisenjahr 2009, wie FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger wissen. Die Konjunkturprognose für das Haushaltsjahr 2011/12, das noch bis Ende März läuft, senkte die indische Notenbank zugleich von 7,6 auf 7,0 Prozent.

Was sind die spezifischen Probleme Indiens, fragen sich FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger? Wie die meisten Schwellenländer leidet Indien darunter, dass sich westliche Investoren aufgrund der Finanz- und Schuldenkrise in Europa zurückziehen. Der Wirtschaft fehlt es an Geld und Krediten, zugleich legt aber die Inflation zu. In einer ähnlichen Situation hatten bereits andere Notenbanken der Schwellenländer wie die brasilianische und russische Zentralbank ihre Geldpolitik gelockert und zu Zinssenkungen als Gegenmittel gegriffen.

FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger müssen wissen: Die relativ hohe Inflation in Indien schränkt jedoch den Spielraum der Notenbanker ein. Vor einer Senkung des indischen Leitzinses von 8,5 Prozent schreckte die Zentralbank in Mumbai denn auch zurück. Die an den Großhandelspreisen gemessene Teuerungsrate lag für Indien im Dezember bei 7,5 Prozent. In bestimmten Warengruppen sei der Preisauftrieb weiterhin besorgniserregend gewesen, hieß es von Seiten der Zentralbank. .

Verschärft wird das Problem der Inflation durch die Kursverluste der indischen Rupie (INR), memorieren FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger. Im vergangenen Jahr wertete die Rupie gegenüber dem US-Dollar um 15 Prozent ab und verlor damit weit stärker als andere asiatische Währungen. Indische Unternehmen müssen deshalb für Importe aus dem Ausland höhere Preise bezahlen, was in der Konsequenz natürlich auf die Verbraucherpreise durchschlägt.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Ein Allheilmittel für FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger ist die Senkung des Mindestreservesatzes in Indien sicher nicht. Sie ist aber ein Baustein, die aktuell angeschlagene indische Wirtschaft wieder auf Trab zu bringen. Wenn es die Inflationszahlen erlauben, dürfte Indiens Zentralbank zum Wohle aller FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger zudem mit Leitzinssenkungen beginnen. Antizyklische Investoren bauen bereits jetzt, wo sich eine Stabilisierungsphase der indischen Wirtschaft abzuzeichnen beginnt, erste Positionen auf. Hierzu sind Indien Fonds wie der Fidelity India Focus (WKN: A0B8SR, ISIN LU0197230542) oder der HSBC GIF Indian Equity (WKN 974873, ISIN LU0066902890) bestens geeignet. Klare Meinung der SJB Community: Kaufen! Ansonsten fragen Sie Ihren SJB FondsVermögensVerwalter nach Details, liebe FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger, mit welchen Indienfonds sie am besten von der langfristigen Aufwärtsbewegung der Wirtschaft auf dem indischen Subkontinent profitieren können.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Markt. Facettenreich.
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