Gerd Bennewirtz-Investor-Markt-Frage: Wie ist die Situation beim SEB Immoinvest?

16. Februar 2012 von um 14:30 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! Gerd Bennewirtz-Fonds-Kaufen-Immobilienfonds? Was Investoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die FondsFrage zu Immobilienfonds heute: Wie ist die Situation beim SEB ImmoInvest? FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger haben es vielleicht schon vernommen: Am Markt gibt es Gerüchte, dass der sechs Milliarden Euro schwere SEB ImmoInvest, einer der größten Immobilienfonds der Branche, in die Abwicklung gehen wird. Und an dieser Entwicklung ist die FondsGesellschaft selbst nicht schuldlos: Denn SEB-FondsManagerin Barbara Knoflach deutete selbst in einem Interview an, der offene Immobilienfonds ImmoInvest könnte liquidiert werden. Wie stellt sich nun die aktuelle Lage für alle FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger dar? Die SJB FondsSkyline in Gestalt von Geschäftsführer Gerd Bennewirtz geht dieser Frage nach und erklärt allen FondsInvestoren, dem Sparer und Privatanleger, wie realistisch die Annahme ist, dass es zu einer Liquidation des SEB ImmoInvest kommt.

FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger wissen: Die Zukunft des Offenen Immobilienfonds SEB ImmoInvest (WKN 980230, ISIN DE0009802306) steht auf der Kippe. Bis Mai 2012 muss die FondsGesellschaft aus Frankfurt am Main entscheiden, ob sie den Fonds wieder für alle FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger öffnet oder mit ihm in die Abwicklung geht. Vor wenigen Tagen gab es hier eine neue Entwicklung. FondsManagerin Barbara Knoflach deutete in einem Interview selbst an, dass der sechs Milliarden Euro schwere Fonds liquidiert werden könnte. Wörtlich sagte Knoflach in einem Pressegespräch des Branchenverbandes BVI: „Wir haben eine Chance, und wir werden alles tun, um die Chance zu nutzen“, um dann hinzuzufügen: „Selbst wenn liquidiert wird und wir genügend Zeit haben, bin ich guter Dinge, dass die Anleger mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ohne Verluste rauskommen.“ Der Verweis auf eine mögliche Liquidation wurde von vielen FondsInvestoren, dem Sparer und Privatanleger als „Wink mit dem Zaunpfahl“ aufgefasst. Will die FondsGesellschaft den Markt bereits auf eine kommende Abwicklung vorbereiten?

Fest steht: Der SEB ImmoInvest gilt als eines der Flagschiffe der Offenen Immobilienfonds. Bis Mai hat der Fonds noch Zeit, im Interesse der FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger seine Kasse für eine Wiederöffnung zu füllen. Sollte er bis dahin nicht liquide genug sein, um kommende Auszahlungswünsche der Anteilseigner bedienen zu können, muss er abgewickelt werden. Experten betonen, dass für eine Wiederöffnung eine Liquiditätsquote von 30 Prozent notwendig ist. Die aktuelle Situation: Der ImmoInvest hatte zuletzt lediglich 21 Prozent Liquidität für seine FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger bereitgestellt und deshalb auch die eigentlich noch für 2011 angepeilte Wiederöffnung abgesagt.

FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger wissen: Durch die Veräußerung seines Filetstücks im Portfolio, einem Gebäudekomplex am Potsdamer Platz, könnte der Fonds die notwendigen Mittel erhalten. 19 Immobilien – fast das gesamte in Berlin gelegene Ensemble – stecken im ImmoInvest. Doch im von der Schuldenkrise geprägten Umfeld erweist es sich als äußerst schwierig, die Gebäude mit einem Verkehrswert von 1,4 Milliarden Euro zu einem angemessenen Preis zu verkaufen. Potenzielle Investoren lassen sich Zeit, da sie den Verkaufsdruck kennen, unter dem der SEB ImmoInvest für seine FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger steht.

Sollte es der SEB ImmoInvest nicht schaffen, wäre er der mit Abstand größte offene Immobilienfonds, der bisher abgewickelt würde. FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger wissen: Dies hätte natürlich Signalwirkung für die gesamte, ohnehin stark angeschlagene Branche. Neben dem SEB ImmoInvest hat auch der CS Euroreal derzeit das gleiche Problem: Er muss ebenfalls bis Mai 2012 über Wiederöffnung oder Abwicklung entscheiden.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: War es eine ungeschickte Formulierung oder ein versteckter Hinweis, was FondsManagerin Knoflach zur möglichen Abwicklung des SEB ImmoInvest verlauten ließ? Die SJB tendiert zu letzterem und sagt eine Liquidation des Fonds voraus. Die FondsGesellschaft SEB hingegen war über das Medienecho der Aussage selbst erstaunt und rudert nun zurück. Die Schlagzeilen würden ein falsches Bild vom tatsächlichen Stand der Dinge beim SEB ImmoInvest vermitteln, schreibt die Gesellschaft in einer Mitteilung an alle FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger. Man arbeite weiterhin mit Hochdruck an der Wiedereröffnung des SEB ImmoInvest und weise anderslautende Medienberichte zurück. „Aktuell werden zahlreiche Verkäufe parallel verhandelt, um die erforderliche Liquidität zu schaffen“, so die Mitteilung an alleFondsInvestoren, Sparer und Privatanleger weiter. Zuletzt konnte der Fonds das Bürogebäude im Gorch-Fock-Wall 3-7 in der Hamburger Innenstadt für 34,8 Millionen Euro an einen Sarasin-Fonds verkaufen. Zu spät oder gerade noch rechtzeitig? Die SJB resümiert: Das Vertrauen der FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger in die Anlageklasse der offenen Immobilienfonds ist ohnehin verloren, hatte man ihnen doch ein renditestarkes, aber ähnlich liquides Investment wie Geldmarktfonds versprochen. Dieses Versprechen an die FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger wurde nicht eingehalten. Am wahrscheinlichsten ist deshalb, dass sowohl der CS Euroreal als auch der SEB ImmoInvest im Mai in die Abwicklung gehen.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Markt. Facettenreich.
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