Gerd Bennewirtz-Investor-Markt-Frage: Ist mit einem Rückschlag für die Konjunktur in der Türkei zu rechnen?

16. Januar 2012 von um 21:50 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! Gerd Bennewirtz-Fonds-Kaufen-Türkei-Konjunktur: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Ist mit einem Rückschlag für die Konjunktur in der Türkei zu rechnen? FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger wissen: Auch in den erfolgsverwöhnten Emerging Markets wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Bislang strotzte die Türkei mit hohen Wachstumsraten und konnte sich relativ ungefährdet von Eurokrise und Finanzmarktturbulenzen entwickeln. Nun aber nehmen die Risiken zu, die Konjunktur Flaute könnte auch den Bosporus erreichen. FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger haben bereits beobachtet, dass die türkische Lira an den Devisenmärkten unter Druck geraten ist. Greift diese Entwicklung nun auch auf die türkische Wirtschaft insgesamt über? SJB FondsSkyline Geschäftsführer und FondsVerwalter Gerd Bennewirtz aus Korschenbroich (Rhein Kreis Neuss) fasst für alle FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger zusammen, als wie stark die aktuellen Konjunktur Risiken für die Türkei zu bewerten sind und welche Folgen diese Entwicklung bei der Konjunktur für die Geldanlage in Türkei Aktienfonds hat.

FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger wissen: Mit einem Wirtschaftswachstum von 7,5 Prozent lag die Türkei im vergangenen Jahr gemeinsam mit China an der Weltspitze. Aber 2012 dürfte sich die Konjunktur in der Türkei merklich abkühlen. Wie stark genau der Abschwung ausfallen wird, ist umstritten. Während die Regierung einen sanften Abschwung prognostiziert, befürchten manche Analysten eine harte Landung für die Konjunktur.

Noch zum Jahreswechsel gab sich Wirtschaftsminister Ali Babacan euphorisch, erinnern sich FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger: Vom 17. Platz in der Rangfolge der weltgrößten Wirtschaftsnationen werde die Türkei bis 2023 unter die ersten Zehn vorpreschen. „Wir werden unsere Konkurrenten einen nach dem anderen übertreffen”, verkündete Babacan. Die von der EU-Schuldenkrise gebeutelte Eurozone musste sich dabei einige Häme gefallen lassen, wie FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger wissen. Wenn türkische Politiker am Steuer der EU säßen, „wären die Probleme in drei Monaten gelöst“, hatte Babacan selbstbewusst behauptet.

Doch so einfach wird es die Euro-Krise der Türkei und der dortigen Konjunktur nicht machen, ahnen FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger. Denn die Wirtschaft des Landes, das seit 1996 zur Zollunion gehört, ist relativ eng mit der EU verzahnt. In die Eurozone gehen fast die Hälfte der türkischen Exporte. Aber nicht nur ein Rückgang der Nachfrage aus den EU-Staaten würde die Konjunktur der Türkei treffen, müssen FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger wissen. Denn die Türkei ist ebenfalls in besonderem Maße auf Kapitalzuflüsse aus dem Euro-Raum angewiesen. Das starke Wachstum der vergangenen Jahre hat die Türkei, die unter einer chronisch niedrigen Sparquote leidet, vor allem mit externen Kapitalzuflüssen finanziert. Hierzu gehören Anlagen in türkische Wertpapiere und Immobilien genauso wie ausländische Direktinvestitionen in Unternehmen vor Ort. FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger ahnen es: Diese Kapitalzuflüsse dürften allerdings angesichts der Schuldenkrise und des abgeschwächten Wachstums in der EU im laufenden Jahr merklich zurückgehen und die Konjunktur schwächen.

Wie FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger unschwer erkennen, beschwört dies für die Türkei größere Risiken herauf. Denn die Konjunktur zeigte in den vergangenen Quartalen ohnehin Anzeichen einer Überhitzung. Hier ist zum einen der fortgesetzte Anstieg des Leistungsbilanzdefizits zu nennen, das sich mittlerweile der Marke von zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) nähert. Auch die Teuerung befindet sich wieder im Aufwind, wie FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger den Zahlen entnehmen können. Die Inflation in der Türkei lag im Dezember bei 10,4 Prozent und damit fast doppelt so hoch wie das von der türkischen Zentralbank ausgegebene Inflationsziel von 5,5 Prozent.

FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger wissen: Diese Ungleichgewichte sind das Ergebnis einer ganz auf Wachstum fixierten Geldpolitik. Die eigentlich längst fällige Leitzinsanhebung wird von der türkischen Zentralbank aus Angst vor Wachstumseinbußen immer weiter vor sich hergeschoben. So hatte die Zentralbank noch im August vergangenen Jahres, als Ökonomen längst vor der drohenden Überhitzung der Konjunktur warnten, den Leitzins um 50 Basispunkte auf 5,75 Prozent gesenkt und damit das Kreditwachstum weiter angeheizt. Doch nun mehren sich die Indizien für einen Abschwung, sehen FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger. Im November ging die Industrieproduktion um 2,5 Prozent zurück. Zentralbankchef Erdem Basci betont aber weiterhin, dass es eine „weiche Landung“ der Wirtschaft und der Konjunktur in der Türkei geben werde. Auch Wirtschaftsminister Babacan gibt sich entspannt. Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aber auf jeden Fall in diesem Jahr hinnehmen müssen, sind deutlich niedrigere Wachstumsraten. Nach 7,5 Prozent in 2011 wird von Regierungsseite mit einem Wachstum von nur noch 4,0 Prozent für das Jahr 2012 kalkuliert. Andere Prognostiker sind nochmals deutlich pessimistischer für die Konjunktur: Der Internationale Währungsfonds rechnet nur noch mit einem BIP-Plus von 2,0 Prozent in der Türkei für alle FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Einzelne Schätzungen für das Wirtschaftswachstum der Türkei im laufenden Jahr bewegen sich gar im negativen Bereich. So erwartet das Istanbuler Brokerhaus Oyak Securities einen Rückgang des BIP um -2,0 Prozent. Eine weiche Landung sei „nicht sehr wahrscheinlich“, heißt es von dort. Doch FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger sollten wissen: Die Vergangenheit zeigt, dass sich die Türkei von Schwächephasen der Konjunktur schnell wieder erholt. Beispiel Krisenjahr 2009: Zuerst brach das BIP um -4,8 Prozent ein, nahm aber schon im vierten Quartal wieder zu und verzeichnete 2010 ein sattes Plus von +8,9 Prozent. Antizyklische Investoren sollten sich deshalb von einem Rücksetzer beim türkischen Wirtschaftswachstum nicht über Gebühr schrecken lassen und Situationen wie die aktuelle zum günstigen Nachkaufen von in der Türkei anlegenden Aktienfonds nutzen. Denn die langfristige Wachstumsstory für die Türkei und ihre Konjunktur ist intakt. Damit ist jetzt kein schlechter Zeitpunkt für Antizykliker, ihre Investitionen in Fonds wie dem Magna Turkey (A1CZH7, ISIN IE00B3NNLL45) oder dem HSBC GIF Turkey Equity (WKN A0D9FM, ISIN LU0213961765) noch auszubauen. FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger sollten sich entsprechend positionieren und ihren SJB FondsVermögensVerwalter nach guten Anlagegelegenheiten in der Türkei fragen. Ihr SJB FondsVerwalter nennt Ihnen gerne Details, liebe Privatanleger, Sparer und FondsInvestoren!

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Markt. Facettenreich.
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