Gerd Bennewirtz-Wissen-Investoren-Globale-Fonds-Asien: Asien hilft Europa – Können Asienfonds profitieren?

25. Februar 2012 von um 12:00 Uhr
Bennewirtz Gründungsgesellschafter und Geschäftleiter der SJB.Was ist wichtig? Was kann ich hier tun? Wie komme wieder raus? Leser der Encyclopaedia Britan­nica standen 1771 vor den gleichen Herausforderungen wie Sie jetzt. Einziger Unterschied: Das Wissen hat sich alle 15 Jahre verdoppelt. Das SJB FondsWissen bietet Ihnen Orientierung. Durch Kon­zen­tration auf das Wichtige. Durch anschauliche Texte. Schlagen Sie ein neues einzig­artiges Kapitel auf. ...

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! Gerd Bennewirtz-Wissen-Investoren-Globale-Fonds-Asien: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Globalen Fonds steht: Asien hilft Europa – Können Asienfonds profitieren? „Wer aus China stammt, kann den einen Europäer kaum vom anderen unterscheiden“, sagt Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline aus Korschenbroich im Rhein-Kreis Neuss. „Selbst Skandinavier und Sizilianer machen für Chinesen kaum einen Unterschied. Das Gemeinsame verbindet sie: Sie sind Langnasen. Umgekehrt können wir Asiaten nur schwer unterscheiden. Doch als Investoren sollten wir es lernen. Nicht, um eine Wertpapiermitteilung auf Chinesisch lesen zu können. Sondern um mitzubekommen, wie Asien uns rettet. Und um unsere Asienfonds rechtzeitig im FondsDepot zu positionieren.

Liebe FondsBlogger, Japans Finanzminister Jun Azumi war zu Gast in  Beijing, um über Geld zu sprechen. Japan und China haben sich darauf verständigt, im Kampf gegen die europäische Schuldenkrise zusammenzuarbeiten. Trotz der historisch immer wieder angespannten Beziehungen haben die beiden größten asiatischen Volkswirtschaften unterstrichen, wie eng die Themen Geld und Wirtschaft bei beiden miteinander verflochten sind.

„Wir haben uns geeinigt, dass Japan und China kooperieren werden, um gemeinsam auf eine Anfrage des Internationalen Währungsfonds IWF zu antworten“, sagte Jun Azumi nach Gesprächen mit seinem chinesischen Amtskollegen Xie Xuren und dem stellvertretenden chinesischen Ministerpräsidenten Wang Qishan in  Beijing. Im Januar hatte der Währungsfonds erklärt, sein  Sondervermögen um rund 455 Milliarden Euro erhöhen zu müssen. Die USA hatten bereits angekündigt, keine weiteren Finanzhilfen zu leisten. Japan und China scheinen dazu aber bereit, wenn Europa seine Bemühungen zur Lösung der Krise fortsetzt.

 „Es ist wichtig für China und Japan“, ergänzte Wang in seiner Begrüßungsrede für Azumi, „zu kommunizieren und zu kooperieren.“ In einer Woche treffen sich die Finanzminister und Notenbankchefs der G-20 in Mexiko zu ihrem Gipfel. Azumi erklärte, er und Wang seien sich einig, dass die Europäer ihren Rettungsfonds gegen die Krise verstärken müssten. Wie viel Geld China und Japan in Europas Wirtschaft investieren wollen, darüber sei nicht gesprochen worden.

Investoren wissen, dass China und Japan seit Jahrhunderten in einer Art Kaltem Krieg leben, der ab und zu heiß wird. Aktuell streiten sich Investoren beider Länder um den Grenzverlauf im Ostchinesischen Meer, wo es um die Ausbeutung von Gas und entsprechende Anlage Aktien geht. Die Handelsbeziehungen sind jedoch so eng wie nie zuvor, was Asienfonds zu nutzen wissen. Der Besuch von Azumi diente auch dazu, die Fähigkeit und Handlungskraft der beiden wichtigsten Mächte in der asiatischen Wirtschaft zu zeigen. Innenpolitisch lohnt sich die Geldanlage doppelt: Wang gilt ist heißer Kandidat auf einen Posten im Ständigen Ausschuss des Politbüros, dem Machtzentrum der Kommunistischen Partei. Azumi ist erst seit September 2011 im Amt und will unter Premier Yoshihiko Noda seine Karriere vorantreiben.

Wang erklärte weiter, dass der Umgang mit Geld auch in der Wirtschaft der Schlüssel zur Kooperation zwischen Japan und China sei. Beide Länder würden 2012 ihren „Dialog auf hoher Ebene” fortsetzen. Im Dezember 2011 hatten der japanische Ministerpräsident Yoshihiko Noda und sein Amtskollege Wen Jiabao eine besondere Anlage auf den Weg gebracht. Tokio erhielt die Genehmigung, chinesische Staatsanleihen im Wert von rund 7,6 Millionen Euro zu kaufen. Auch soll der direkte Tausch von Yen und Renminbi ohne den US-Dollar als Zwischenwährung erleichtert werden.

Asienfonds wissen, was das bedeutet: Der Yen ist seit langem in Krisen als Fluchtwährung beliebt, der Renminbi wird es gerade. Beide zusammen haben das Format, den US-Dollar als Krisen- und Rohstoffwährung Nummer eins an den Rand zu drängen. Azumi sagte am Sonntag, er habe China gebeten, seine Währung weiter zu öffnen. „China ist ein Hauptakteur der Weltwirtschaft. Daher muss es Fortschritte bei der Flexibilität des Renminbi geben“, so Azumi. Die Schwäche der Währung gebe China einen Exportvorteil und entspräche nicht dem Gewicht des Landes in der Welt.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Die europäische Schuldenkrise hat die Nachfrage für Güter aus China und Japan, die zweit- und drittgrößte Volkswirtschaft der Welt, bedenklich abgekühlt. Die Verantwortlichen beider Länder kommen in ihrer Analyse zum Schluss, dass ihnen ein schwächeres Wachstum bevorsteht, wenn sie nicht handeln. China hat gerade festgelegt, dass Geschäftsbanken ihr erwirtschaftetes Geld als Reserve zurücklegen sollen. Die Bank of Japan kaufte laut Wertpapiermitteilung allein in der vergangenen Woche Wertpapiere im Wert von rund 95 Milliarden Euro. Geld haben China und Japan genug auf der hohen Kante, sie führen die Statistik der Devisenreserven inklusive Gold an: China mit rund 2,5 Billionen Euro, Japan mit rund 804 Milliarden Euro. Welche Asienfonds sich den Investoren aktuell aufdrängen? Zum Beispiel der Invesco PRC Equity Fund (WKN 974759, ISIN IE0003583568), domiziliert in Dublin, für China und der Fidelity Japan Advantage (WKN A0CA6W, ISIN LU0161332480), aufgelegt in Luxemburg, für Japan.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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