Gerd Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage: Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 10)?

05. März 2012 von um 21:50 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! Gerd Bennewirtz-Fonds-Markt-USA-Wirtschaftsdaten: Was FondsInvestoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 10)? Trotz einer beeindruckenden Kursentwicklung im bisherigen Jahresverlauf 2012 gelang es dem deutschen Aktienindex DAX bislang nicht, die 7.000-Punkte-Marke zu überspringen. Ob das nun in der gerade begonnenen Handelswoche klappen wird, hängt auch von den in dieser Woche zur Veröffentlichung anstehenden Wirtschaftsdaten ab, wissen alle FondsInvestoren, Sparer und Anleger. Am stärksten im Mittelpunkt unter den Wirtschaftsdaten steht dabei naturgemäß der US-Arbeitsmarktbericht für März, aber auch sonst ist für FondsInvestoren, Sparer und Anleger einiges los. SJB FondsSkyline FondsVerwalter Bennewirtz sagt Ihnen, welche wichtigen Wirtschaftsdaten in dieser Woche zur Veröffentlichung anstehen und das größte Kursbewegungspotenzial für Anleger und FondsInvestoren sowie Sparer in Fonds mit sich bringen.

Am Montag gab es bereits die ersten Wirtschaftsdaten aus den USA für Anleger, FondsInvestoren und Sparer. Die Lage im US-Dienstleistungssektor hat sich im Februar nochmals verbessert, zeigt der ISM Services für Februar. Das Stimmungsbarometer legte von 56,8 Punkten im Vormonat auf nun 57,3 Zähler zu. Analysten hatten im Konsens mit einem leichten Minus des Stimmungsindikators auf 56,0 Zähler kalkuliert. FondsInvestoren, Sparer und Anleger zeigen sich ob dieser Verbesserung der Lage im Bereich der US-Dienstleister erfreut. Besser als erwartet von Seiten der Wirtschaftsdaten kamen auch die Auftragseingänge in der US-Industrie für Januar herein, die mit einem Rückgang von +1,4 Prozent auf nun -1,0 Prozent anstatt der prognostizierten -1,9 Prozent positiv überraschten.

Der Dienstag bietet FondsInvestoren, Sparer und Anleger eine Atempause mit Blick auf die US-Wirtschaftsdaten. Dafür kommt aus der Eurozone die erste Veröffentlichung der Zahlen zum europäischen Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das vierte Quartal 2011. Hier wird von Ökonomen ein Quartalsminus von -0,3 Prozent erwartet, nachdem  zuvor bereits ein Wert von  -0,3 Prozent vermeldet worden war.

Welche weiteren Termine zu Wirtschaftsdaten gibt es in der neuen Handelswoche, fragen sich Anleger, Sparer und FondsInvestoren? Ab Mittwoch steht der US-Arbeitsmarkt im Fokus der Wirtschaftsdaten. Als erste Indikation für die Tendenz, die der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag vermelden dürfte, wird dann der ADP Bericht zur Stellenentwicklung im privaten US-Sektor veröffentlicht. Ökonomen rechnen damit, dass die Zahl der neu geschaffenen Stellen im US-Privatsektor im Februar von 170.000 auf 220.000 zugenommen hat. Ebenfalls wichtig aus dem Bereich der US-Wirtschaftsdaten für alle FondsInvestoren, Sparer und Anleger sind am Mittwoch noch die US-Konsumentenkredite für Januar, die von 19,3 auf 13,4 Milliarden US-Dollar zurückgegangen sein dürften. Kein wirklich gutes Zeichen von Seiten der Verbraucher, denken FondsInvestoren, Sparer und Anleger.

Am Donnerstag befindet sich dann weiter der US-Arbeitsmarkt im Fokus der Wirtschaftsdaten. Hier wird der Challenger Report für Februar Rechenschaft über die von US-Firmen geplanten Stellenstreichungen ablegen, wobei zuletzt ein sattes Plus von +38,9 Prozent im Monatsvergleich zu verzeichnen war. Ebenfalls am Donnerstag kommt an Wirtschaftsdaten aus den USA für Anleger, Sparer und FondsInvestoren der wöchentliche Arbeitsmarktbericht mit der Zahl der neuen Anträge auf Arbeitslosenhilfe, bei dem Analysten mit einem leichten Anstieg von 351.000 auf 355.000 kalkulieren. Anleger, Sparer und FondsInvestoren sind gespannt auf diese Wirtschaftsdaten. Denn auch ein nur moderates Plus der Erstanträge wäre ein gutes Zeichen für die US-Ökonomie.

Welche weiteren Termine zu Wirtschaftsdaten gibt es in der neuen Handelswoche, fragen sich Anleger, Sparer und FondsInvestoren? Mit der Veröffentlichung der Zahl der neu geschaffenen Stellen (ex Agrar) in den USA steht am Freitag das Datenhighlight der Woche bei den Wirtschaftsdaten an: Der US-Arbeitsmarktbericht für Februar. FondsInvestoren, Sparer und Anleger fiebern diesen Fakten wie jeden Monat entgegen. Ökonomen rechnen im Schnitt mit einem geringeren Stellenplus von +207.000 nach +243.000 im Vormonat. Dies wären nicht unbedingt positive Wirtschaftsdaten, würden sie doch eine klare Abschwächung des Stellenaufbaus in der größten Volkswirtschaft der Welt bedeuten. Anleger, Sparer und FondsInvestoren hoffen deshalb, dass die Konsensschätzung von den realen Wirtschaftsdaten noch übertroffen wird. Bei der US-Arbeitslosenquote für Februar wird hingegen ein unveränderter Wert von 8,3 Prozent erwartet.

Weitere Erkenntnisse dürften die Wirtschaftsdaten am Freitag zur Lage im US-Konsumsektor liefern. Denn dann werden für FondsInvestoren, Sparer und Anleger die Zahlen zu den Lagerbeständen im US-Großhandel im Januar veröffentlicht. Analysten rechnen mit einem Anstieg der Lagerbestände um +0,6 Prozent, nachdem der Dezember noch einen wesentlich höheren Wert von +1,0 Prozent gebracht hatte. Zum Wochenausklang am Freitag steht die Entwicklung im Bereich des US-Handels im Zentrum der Wirtschaftsdaten. Dann erfahren Privatanleger, Sparer und FondsInvestoren in der US-Handelsbilanz für Januar, wie sich der Export- und Importsektor der USA geschlagen hat. Analysten prognostizieren im Konsens ein Minus von -48,1 Milliarden US-Dollar nach -48,8 Milliarden US-Dollar im Vormonat – was eine moderate Verbesserung des allmonatlichen Fehlbetrages aus der US-Handelstätigkeit für Anleger, Sparer und FondsInvestoren wäre.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Die positive Stimmung an den globalen Aktienmärkten dürfte angesichts der weiter nicht endgültig gelösten Schuldenproblematik von Griechenland und den Unsicherheiten über den dortigen Anleihentausch nur mit kräftigen Impulsen von Seiten der Wirtschaftsdaten erhalten bleiben. Ob diese in der heute begonnenen Handelswoche in ausreichender Zahl kommen, hat zumindest als fraglich zu gelten. Denn am Freitag gibt es mit dem US-Arbeitsmarktbericht einen wichtigen Prüfstein wie auch die wichtigste Veröffentlichung an Wirtschaftsdaten in der laufenden Handelswoche. Schwächt sich das Schaffen neuer Jobs in den USA bereits wieder ab, wie es die Konsensschätzung von +207.000 Stellen suggeriert, wäre dies kein positives Szenario für alle FondsInvestoren, Anleger und Sparer. Diese müssen also auch wieder Rückschläge einkalkulieren, nachdem der Start ins neue Aktienjahr 2012 bereits erstaunlich hohe Kursgewinne gebracht hat. Angeschlagen bleibt weiterhin die Stimmung im Umfeld der EU-Schuldenkrise, die jederzeit für neue Negativmeldungen sorgen kann, wie Anleger, Sparer und FondsInvestoren schon oft leidvoll erfahren mussten. US-Wirtschaftsdaten sind insofern nicht das Wichtigste. Wichtig ist vor allem, dass der Anleihetausch Griechenlands wie geplant vonstatten geht und es nicht doch zu einem Auslösen der CDS und den damit verbundenen unkalkulierbaren Folgen kommt. Das sollten Anleger, Sparer und FondsInvestoren bedenken und sich parallel zu neuen Wirtschaftsdaten auf neue Überraschungen gefasst machen. Fragen Sie Ihren SJB FondsVerwalter, liebe Anleger, Sparer und FondsInvestoren, wie Sie Ihr Depot für die weiter volatilen Börsenzeiten optimieren können.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Markt. Facettenreich.
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