Gerd Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage: Was ist derzeit von Devisenfonds zu halten?

03. April 2012 von um 21:50 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! Gerd Bennewirtz-Fonds-Kaufen-Währungen-Devisenfonds: Was Investoren, FondsSparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Devisenfonds steht: Was ist derzeit von Devisenfonds zu halten? Devisenfonds, also Fonds, die Long- oder Shortpositionen in unterschiedlichen Währungen halten, haben im Jahr 2011 eine schwache Performance erzielt. Zahlreiche Strategien, die über einen längeren Zeitraum am Devisenmarkt erfolgreich waren, funktionierten in den sehr volatilen Märkten nicht mehr. Ihre Werbung. Hier?„Wird dies 2012 anders werden, ist das laufende Jahr voraussichtlich attraktiver für Devisenfonds und Währungen?“, fragen Investoren, FondsSparer und Privatanleger. SJB FondsSkyline Geschäftsführer und FondsVerwalter Gerd Bennewirtz nimmt eine detaillierte Analyse der Aussichten für Devisenfonds vor und sagt allen Investoren, dem FondsSparer und Privatanleger, ob die Strategie einer Anlage in Währungen über das Vehikel Fonds eine Zukunft hat.

Investoren, FondsSparer und Privatanleger wissen: Devisenfonds und Anlagen in Währungen haben ihnen im vergangenen Jahr wenig Freude bereitet. Wie Zahlen der Fondsratingagentur Morningstar zeigen, machten die in Deutschland zugelassenen Produkte im Schnitt ein Minus von -1,6 Prozent. Einzelne Fonds schafften für ihre Investoren, FondsSparer und Privatanleger zwar ein geringes Plus, aber andere Devisenfonds rutschten mit Währungen ganz erheblich in die roten Zahlen. Der Negativrekord lag bei rund -20,0 Prozent. Oliver Kastner, Manager des Devisenfonds der Sparkassentochter Deka, sieht die Gründe für das schlechte Jahr vorwiegend in der Euro Krise. Diese habe bei der schlechten Performance vieler Fonds im vergangenen Jahr eine große Rolle gespielt, betont er. In 2012 läuft es zwar für viele Devisenfonds besser. Trotzdem ist es noch zu früh, für Investoren, FondsSparer und Privatanleger ein Comeback der Devisenfonds und der Anlage in Währungen auszurufen.

In 2011 lagen viele Devisenfonds mit ihren Positionierungen mit Blick auf den Euro falsch. Für die Fonds und ihre Investoren, FondsSparer und Privatanleger ergab sich aber ein weiteres Problem: Einige der einfachsten und beliebtesten Strategien von Devisenfonds funktionieren nicht mehr. Als erstes ist hier die Carry-Strategie zu nennen, die Zinsdifferenzen zwischen unterschiedlichen Währungsräumen ausnutzt. Hierzu werden Kredite in niedrig verzinsten Währungen aufgenommen und in höher verzinsliche Währungen investiert. Das Problem für Devisenfonds und ihre Investoren, FondsSparer und Privatanleger in 2011: Zwischen den vier großen Währungen Euro, US-Dollar, britisches Pfund und Yen gab es fast keine Zinsdifferenzen mehr. “Das machte es schwer, die Carry-Trade-Strategie umzusetzen”, betont Dirk Aufderheide, Währungsspezialist der Deutsche-Bank-Tochter DWS. Generell sehe man mittlerweile eine Nivellierung bei den Zinsniveaus der Währungen der großen Industrienationen, so Aufderheide weiter an die Adresse aller Investoren, FondsSparer und Privatanleger in Devisenfonds.

Die zweite wichtige Strategie von Devisenfonds, die nicht mehr so gut wie früher funktioniert, ist die Momentum Strategie. Hierzu versuchen sich die FondsManager der Devisenfonds an bestehende, ausreichend starke Trends am Markt „anzuhängen“ und so entsprechende Erträge für Investoren, FondsSparer und Privatanleger zu erwirtschaften. Das Problem: Es gibt nur noch wenige langfristig klare Trends am Devisenmarkt, die Schwankungen von Währungen haben hingegen deutlich zugenommen. Gerade die Tendenz zu politischen Eingriffen am Markt, wie sie im Umfeld der Euro-Schuldenkrise immer stärker wurde, hat Devisenfonds das Leben schwer gemacht. Denn traditionell finden sich unter den Devisenfonds viele Trendfolger, aber wenig fundamental ausgerichtete Investoren und FondsManager.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Gerade die Devisenmärkte sind viel volatiler geworden, und deshalb wird es schwieriger für die Branche der Devisenfonds, längerfristig überzeugende Erträge für Investoren, FondsSparer und Privatanleger zu erzielen. Die besten Aussichten haben noch die Devisenfonds, die flexibel in unterschiedlichen Strategien agieren können. Investoren, FondsSparer und Privatanleger müssen wissen: Dies erfordert von den Devisenfonds mehr personelle Ressourcen als eine recht einfach umzusetzende Carry-Trade- oder Momentum-Strategie. Deshalb dürfte bei Währungsfonds ein Verdrängungswettbewerb einsetzen, der wiederum die großen Fondshäuser begünstigt. Ein Devisenfonds, der diese Tendenz überleben sollte, ist neben dem Deka Währungen Global (WKN 764392, ISIN LU0139786973) der Parvest Multi Strategy (WKN A0NE66, ISIN LU0347698002), der im laufenden Jahr bislang ein Plus von +1,0 Prozent aufweisen kann. Für welchen Devisenfonds sie sich auch entscheiden, liebe Investoren, FondsSparer und Privatanleger, fragen Sie vorher Ihren SJB FondsBerater nach Details zu Devisenfonds und dem antizyklischen Potenzial von Währungen, damit sie mit Devisenfonds eine breitere Streuung Ihres Portfolios realisieren können. Besonders hohe Renditen können Investoren, FondsSparer und Privatanleger hingegen auch in 2012 von der Gattung der Devisenfonds nicht erwarten.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Markt. Facettenreich.
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