Gerd Bennewirtz-Fonds-Spezialist-BVI-Methode: Was ist die BVI Methode zur Berechnung der Wertentwicklung von Investmentfonds?

18. Oktober 2011 von um 19:07 Uhr
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Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! Gerd Bennewirtz-Fonds-Wissen-BVI-Methode-Wertentwicklung: Was Investoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die Wissensfrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Was ist die BVI Methode zur Berechnung der Wertentwicklung von Investmentfonds? Privatanleger, Investoren und FondsSparer sehen sich bei dem Vergleich der Wertentwicklung verschiedener Investmentfonds oft der Aussage gegenüber, die Wertentwicklung sei „nach der BVI Methode“ geschehen. Was ist die BVI Methode überhaupt und worin bestehen ihre besonderen Kennzeichen? SJB FondsSpezialist Gerd Bennewirtz aus Korschenbroich, Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989, geht dieser Frage nach und sorgt beim Privatanleger, Investoren und FondsSparer für Klarheit bezüglich der BVI Methode.

Die BVI Methode ist für Privatanleger, Investoren und FondsSparer ein Standardverfahren, das vom Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) entwickelt wurde und zur Berechnung der Wertentwicklung von Investmentfonds für beliebige Anlagezeiträume gilt. Dabei werden für Privatanleger, Investoren und FondsSparer und deren Investments alle Kosten auf Fondsebene berücksichtigt. Die individuellen Depotgebühren und Ausgabenaufschläge sind hingegen für die BVI Methode unerheblich, da sie sich von Bank zu Bank und von FondsGesellschaft zu FondsGesellschaft unterscheiden. Lediglich Kosten wie Management- und Depotbankgebühren werden für die Vergleichbarkeit der verschiedenen Investments der Privatanleger, Investoren und FondsSparer beachtet. Aus diesem Grunde zeigt die BVI Methode ausschließlich die Wertentwicklung der in einem Fonds gehaltenen Anlagen abzüglich der oben definierten angefallenen Kosten auf FondsEbene. Auf der Ebene der Investments der einzelnen Privatanleger, Investoren und FondsSparer sind von daher die zusätzlich angefallenen Kosten noch mit einzukalkulieren.

Die BVI Methode vergleicht für die Investments der Privatanleger, Investoren und FondsSparer die Anteilswerte eines Investments zu Beginn und zum Ende eines definierten Berechnungszeitraumes. Man geht bei der BVI Methode von einer Einmalanlage aus und nimmt zwischenzeitlich erfolgte Ausschüttungen in die Berechung der Investments der Privatanleger, Investoren und FondsSparer auf. Um wiederanlegende und ausschüttende Investmentfonds miteinander zu vergleichen, werden Ausschüttungen der Investments aller Privatanleger, Investoren und FondsSparer bei der BVI Methode rechnerisch am gleichen Tag zum Anteilswert wieder angelegt.

Die Wertentwicklungsberechnung für die Investments der Privatanleger, Investoren und FondsSparer nach der BVI Methode beruht auf der „time weighted rate of return“-Methode und ermöglicht den Investoren, dem Privatanleger und FondsSparer eine einfache nachvollziehbare Berechnung. Für die Investments der Privatanleger, Investoren und FondsSparer wird die prozentuale Veränderung der Anlage zwischen dem Beginn und dem Ende des Anlagezeitraumes errechnet. Ausschüttungen werden für die rechnerische Vergleichbarkeit der Investments umgehend in neue Fondsanteile reinvestiert.

Für das Ergebnis wird die Differenz zwischen den Kosten des Fonds wie Managementgebühren, erfolgsabhängige Gebühren sowie aufgenommene Kredite und dem Wert der in dem Investmentfonds enthaltenen Investments wie Aktien, Anleihen, Immobilien, Bankguthaben und Erträgen wie Zinsen und Dividenden berechnet. Kosten wie Ausgabeaufschläge, die prinzipiell ausschließlich zur Deckung der Beratungs- und Vertriebskosten dienen, werden bei der Berechnung nicht berücksichtigt, da diese wegen der für die Investments der Investoren, dem Privatanleger und FondsSparer unterschiedlichen Vertriebswege und Anlagesummen unterschiedlich hoch ausfallen können. Die Wertentwicklungsangaben nach BVI Methode sollen dem Privatanleger, Investoren und FondsSparer aber primär die Managementleistung aufzeigen.

Der daraus resultierende Inventarwert (Net Asset Value) wird durch die Anzahl aller an Privatanleger, Investoren und FondsSparer ausgegebenen Anteile dividiert. Man erhält so den Anteilswert des Investments nach BVI Methode. Mathematisch ausgedrückt ist die Formel für die Privatanleger, Investoren und FondsSparer der Quotient aus der Differenz zwischen End- und Startwert dividiert durch den Startwert multipliziert mit 100.

Zur Veranschaulichung des gerade geschilderten Prinzips sei für die Privatanleger, Investoren und FondsSparer hier folgendes Beispiel zur BVI Methode gegeben: Ein Privatanleger, Investor und FondsSparer tätigt am 31.12.2010 Investments in Höhe von 1.000 Euro in einen Fonds mit einem Anteilswert von 100 Euro. Dies bedeutet für die Privatanleger, Investoren und FondsSparer ein Investment von 10 Anteilen. Angenommen, der Anteilswert steigt bis zum Tag der Ausschüttung am 23.10.2011 auf 110 Euro und es werden dann 3 Euro an die Privatanleger, Investoren und FondsSparer ausgeschüttet. Der Anteilswert des Investments beträgt nach der Ausschüttung an die Privatanleger, Investoren und FondsSparer 107 Euro. Bei einem Anteilsbestand von 10 und einer Ausschüttung von 3 Euro steht dem Privatanleger, Investoren und FondsSparer ein Betrag von 30 Euro zur Wiederanlage zur Verfügung. Aus diesem Grunde können Privatanleger, Investoren und FondsSparer zusätzlich 0,2804 Anteile (30 Euro/107 pro Anteil = 0,2804) an Investments bei einem Kurs von 107 Euro tätigen. Der Anteilsbestand zur Wertberechnung nach der BVI Methode hat sich in der Summe auf 10,2804 Anteile erhöht. Steigt der Anteilspreis nach der Ausschüttung bis zum 31.12.2011 um 5 Euro auf 112 Euro an, so hat dieses Investment der Privatanleger, Investoren und FondsSparer einen Endwert von 1.151,40 Euro (112 Euro*10,2804 = 1.151,40 Euro). Die Wertentwicklung dieses Investments beträgt nach der BVI Methode für die Privatanleger, Investoren und FondsSparer somit 15,14 Prozent (1.151,40 Euro – 1.000 Euro/ 1.000 Euro = 15,14 Prozent).

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Nur dieser Anlageerfolg ist für die Investments der Privatanleger, Investoren und FondsSparer von Interesse. Bei einem simplen Vergleich der Anteilswerte vom 31.12.2010 mit dem vom 31.12.2011 erhielten die Privatanleger, Investoren und FondsSparer lediglich einen wenig aussagefähigen, relativen Vergleichswert zweier Preise eines zugrundeliegenden Investments. So aber können Privatanleger, Investoren und FondsSparer mit der BVI Methode die Performance unterschiedlicher Fonds exakt vergleichen und müssen weder Gebühren noch die Art des Fonds (thesaurierend oder ausschüttend) in die Bewertung mit einbeziehen. Die BVI Methode gibt dem Privatanleger, Investoren und FondsSparer damit einen exakten Ausweis der Wertentwicklung seines Investments unter Berücksichtigung der Produktkosten und sorgt also für ein hohes Maß an Kosten- und Wertentwicklungstransparenz. Fragen Sie ihren persönlichen SJB Fonds VermögensVerwalter nach den Anlagen, die nach der BVI Methode die beste und überzeugendste Wertentwicklung aufweisen und optimieren Sie so Ihr Depot bei der SJB!

 

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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