Gerd Bennewirtz-Fonds-Sparer: Loriot ist tot!

23. August 2011 von um 18:54 Uhr
SJB FondsSkyline OHG 1989 - Gründungsgesellschafter.

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! Loriot ist tot. Vicco von Bülow, der deutscheste unter den Humoristen, starb im Alter von 87 Jahren am Starnberger See. Seine Sketche sind legendär, denn sie treffen die Seele des deutschen Bürgers, Badewannenbenutzers und Kunden im Kern. Ein Nachruf von SJB Geschäftsführer Gerd Bennewirtz am Beispiel des Sparers.

Sparer sind Menschen, die auf Konsum verzichten, um Rücklagen zu bilden. Der Grundton des Verzichts durchzieht die zahlreichen Sprichworte zum Sparen, zum Beispiel „Spare bei der Zeit, dann hast zu in der Not“.

Daran liegt es wohl, dass die Sparer so viel anspruchsloser sind als die Banken, die sie betreuen. Denn wohin bringt der Sparer das zurückgelegte Geld für seine Altersvorsorge, die Ausbildung der Kinder oder den langgehegten Traum? Zur Bank. Dort bekommt er für sein Geld Zinsen, sagen wir beispielsweise 3 Prozent. Und was die Bank damit? Sie verleiht es an Unternehmen wie Mercedes, Porsche, Audi oder BMW. Diese zahlen für ihren Kredit vielleicht 6 Prozent. Für den bescheidenen Sparer mögen das nur 3 Punkte Unterschied sein, für die Bank ist das eine Gewinnmarge von 100 Prozent! Und was bekommt der Sparer von seinem Bankberater im Gegenzug? Eine Beratung wie von Loriot. Kennen Sie zum Beispiel „Der Anzugkauf“? Darin versichert der Herrenausstatter seinem Kunden: „Man trägt das Beinkleid heute etwas reichlicher. Wenn Sie da mal reinschlüpfen wollen? Trage ich selbst ganz gern.“ Damit ist die Ausgangsposition des konzernabhängigen Bankberaters vollständig beschrieben. Der Kunde bekommt nicht immer, was ihm passt, sondern häufig was gerade am Ständer hängt. Konfektionsware nach der Saison ist nicht schlecht. Maßarbeit nach individuellem Zuschnitt – besser.

SJB Fazit. Gerd Bennewirtz. Sparer, aller Länder vereinigt euch! Das ist der Weg zur Unabhängigkeit von den Banken. Denn genau darin besteht das Prinzip der Investmentfonds. Tausende privater Sparer und viele institutionelle Anleger bündeln ihr Kapital in einem Topf. Die einen sind mit 300 Euro dabei, die anderen mit 300 Millionen Euro. Mit diesem Geld im Rücken bekommen die FondsManager bessere Konditionen. Und sie bekommen einen besseren Zugang zu den Bilanzen der Unternehmen, in die sie möglicherweise investieren. Und aus dem verzichtgewohnten Sparer wird ein unabhängiger Anleger. Das hätte Loriot sicher gefallen: Endlich eine Herrenboutique in Wuppertal!

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Kategorien: Einblicke. Intim.
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