Gerd Bennewirtz-Fonds-Kaufen: Warum setzt Fidelity als erster auf den Binnenkonsum in China?

16. September 2011 von um 18:26 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! Gerd Bennewirtz-Fonds-Kaufen-Fidelity-China: Was Investoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im  Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Warum setzt Fidelity als erster auf den Binnenkonsum in China? Das chinesische Riesenreich mit seinen 1,3 Milliarden Einwohnern ist das bevölkerungsreichste Land weltweit und macht sich aufgrund seiner steigenden Kaufkraft auf, im nächsten Jahrzehnt erheblich mehr Geld für Konsumgüter auszugeben. Angenommen, alle chinesischen Bürger nähmen am Konsumboom teil, so wären das mehr Menschen als in Europa und Nordamerika zusammen. Verständlich, dass Fidelity für seine Investoren, Anleger und Sparer an diesem Boom teilhaben möchte. Einzelheiten erläutert SJB FondsBerater Gerd Bennewirtz aus Korschenbroich.Nach dem CIA World Factbook hat Chinas Wirtschaft in den letzten 10 Jahren durchschnittlich um 9,6% zugelegt. Zwar schwächelte das Reich der Mitte zuletzt wegen der Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten ein wenig, langfristig ist aber, nicht nur aufgrund der ökonomischen Wachstumsindikatoren, ein besseres Konsumklima für Investoren, Sparer und Anleger zu erwarten.

Eigentlich bietet China mit einer Marktkapitalisierung, die etwa so groß wie die des EUROSTOXX 50 ist, dem Investor, Sparer und Anleger eine große Auswahl an Wertpapieren. Trotzdem haben die meisten Fonds, welche vom chinesischen Wachstum profitieren wollen, zumeist in entwickelte Industrien oder Markenbranchen angelegt. Chinesische Branchen- und Themenfonds stellen hingegen noch eine Rarität dar. Hier setzt Fidelity mit seinem China Consumer Fund (ISIN LU0594300252, WKN A1JH3J) Maßstäbe, um am Konsumboom im Riesenreich teilzunehmen. Das Konzept dieses Fonds basiert darauf, dass das chinesische Wachstum von nun an nicht mehr so sehr vom Export, sondern auch vom Binnenkonsum getragen wird, so Medha Samant, Expertin aus dem Asienteam bei Fidelity. In den nächsten Jahren sollen beispielsweise mehr als 250 Millionen Waschmaschinen und 200 Millionen Fahrzeuge in China abgesetzt werden.

Der Aktienfonds strebt durch Investition in Aktien von Unternehmen in China (inklusive Hongkong) ein langfristiges Kapitalwachstum an. Der China Consumer Fund investiert für seine Anleger, Sparer und Investoren zu rund 47% in Aktien der Konsumgüterbranche. Ergänzt werden die Aktien des Konsumgüterbereichs durch Titel aus der Finanzdienstleistungsbranche und chinesische Telekomtitel. Als Vergleichsindex dient der MSCI China.

Raymond Ma, der verantwortliche Fondsmanager für Fidelitys China Consumer Fund, wurde in China geboren, spricht hervorragend Mandarin und verfügt über die vor Ort so wichtigen persönlichen Kontakte. Er erwartet in den nächsten Jahren bis zu 50 Börsengänge aus dem Konsumgüterbereich pro Jahr. Von wird es auch immer mehr Aktien auf dem chinesischen Kapitalmarkt geben. Ma meint, dass die Lohnerhöhungen – national könnte sich der Durchschnittslohn auch aufgrund von Steuervergünstigungen in den nächsten sieben Jahren verdoppeln – im industrialisierten und verstädterten Osten sowie in der Mitte des Landes in Verbindung mit den von der Zentralregierung vorangetriebenen Sozialreformen zu einer Verringerung der Sparquote und zu einer weiteren Erhöhung des Konsums führen werden. Dies ist von der Zentralregierung in Peking auch so gewollt. Im 12. Fünfjahresplan zur Entwicklung der chinesischen Volkswirtschaft wird die Ungleichverteilung des chinesischen Volkseinkommens gezielt angegangen. Darüber hinaus sollen die Zugangswege zu Konsumentenkrediten verbessert werden. Damit richtet sich die chinesische Volkswirtschaft verstärkt auf den Binnenkonsum aus, was in Verbindung mit weiterem Exportwachstum das Wirtschaftswachstum zusehends erhöht. Zusätzlich profitiert die Kindergeneration der Ein-Kind-Politik gezielt von den Ersparnissen der Eltern und ist willens, das Geld auch auszugeben. Es gibt in China ein hohes Potenzial für gute Konsumqualität, da bei höheren Verdiensten auch die höherwertigen Konsumgüter nachgefragt werden. China steht in dieser Hinsicht nun dort, wo Japan Ende der 1960er und Süd-Korea Ende der 1980er Jahre standen und stellt für Sparer, Investoren und Anleger eine interessante Kapitalanlage im Rahmen von Aktienfonds dar.

SJB-Fazit von Gerd Bennwirtz: Zwar bleibt die chinesische Volkswirtschaft von den Verwerfungen auf dem Finanzmarkt nicht unberührt, aber die ökonomischen Fundamentaldaten stimmen. Der Binnenkonsum steigt, und genau aus diesem Grunde sind chinesische Aktien, zum Vorteil von Investoren, Sparern und Anlegern, günstig bewertet. Ziel des von Fidelity aufgelegten Fonds ist es, von der weiter absehbaren positiven Entwicklung im Reich der Mitte zu profitieren. Zudem können sich Anleger, Investoren und Sparer durch die Konzentration auf den chinesischen Binnenmarkt besser gegen einen weltweitern Konjunkturabschwung schützen.

 

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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