Gerd Bennewirtz-Fonds-Anleger-Frage: Treiben Schwellenländer Briefmarkenpreise?

06. Oktober 2011 von um 22:47 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! Gerd Bennewirtz-Fonds-Kaufen-Briefmarken-China? Was Investoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Frage: Treiben Schwellenländer Briefmarkenpreise? Qualitative hochwertige Briefmarken sind seltene Sammlerstücke. Deshalb zählen sie für Investoren, Kapitalanleger und FondsBerater in die Reihe der Sachwerte. Zu vergleichen sind Preisbildung und Wertentwicklung bei Briefmarken mit denen für seltene Wertpapierdrucke, Oldtimer, Weine oder Whiskeys. Sachwerte gehören aus Sicht der FondsBerater in jedes diversifizierte Depot der Investoren und Kapitalanleger, das vor den Folgen der Schuldenkrise schützen soll. Die Nachfrage der Investoren und Kapitalanleger bei ihrem FondsBerater nach diesen „Katastrophen Portfolios“ ist hoch. Edelmetalle, Aktien kapitalstarker krisenresistenter Unternehmen sowie Dollar und Euro unabhängige Anleihen spielen in einem solchen diversifizierten Portfolio eine Rolle. Zunehmend fragen Investoren und Kapitalanleger bei der Geldanlage ihre FondsBerater nach Sachwerten. Immobilien, Wälder, Land. Alles ist möglich. In diese Reihe der Sachwerte gehören Briefmarken, sofern sie als Sammlerstücke bewertet werden. Eine große Nachfrage nach Briefmarken kommt aktuell aus China. Chinesische Investoren und Kapitalanleger suchen eine Ersatzwährung zum heimischen Renminbi. Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsBerater der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Korschenbroich zeigt, warum Briefmarken nicht nur was für Philatelisten sind, sondern auch in den Fokus der Investoren und Kapitalanleger aus China rücken.

Der Markt für Briefmarken für FondsBerater ist ein qualitativ hochwertiger und spezialisierter Nischenmarkt im Bereich Sachwerte. Immobilien, Oldtimern, Edelmetallen oder Kunst schenken Investoren, Kapitalanleger und FondsBerater mehr Aufmerksamkeit, wenn es in der Geldanlage um Finanzen und des Vermögens geht nicht mehr, sondern besondere Aufmerksamkeit weil man eine Leidenschaft mit dem Thema Geldanlage kombinieren kann. Dabei beobachten FondsBerater im Bereich Briefmarken aktuell eine interessante Entwicklung aus China. Sachwertesektoren wie Rohstoffen und Edelmetallen, wird die Preisbildung bei Briefmarken derzeit vor allem durch Investoren und Kapitalanleger aus den Schwellenländern bestimmt. Besonders aus China gibt es eine große Nachfrage.

Der Grund: Investoren und Kapitalanleger aus China suchen eine Ersatzwährung. Zwar besitzt China Währungsreserven von rund 3,2 Billionen US-Dollar. Die Masse dieser Devisen ist in Staatsanleihen aus den USA und der Eurozone investiert. D.h. die vermeintlich harte Schale der Währungsreserven von China hat aus Sicht der FondsBerater einen weichen Kern. Und der besteht aus Staatsschulden aus hoch verschuldeten Ländern in der Schuldenkrise. Das heizt Spekulation der FondsBerater, Kapitalanleger und Investoren über die Währungsstabilität in China an. Im August 2011 lag sie im Jahresvergleich bereits bei 6,20 Prozent.

Die „Flucht in die Sachwerte“ scheint auch in China berechtigt zu sein. Das Land möchte eine „normale Marktwirtschaft“ sein. Jetzt importiert China die Schuldenkrise der westlichen Industrienationen. Chinesische Investoren und Kapitalanleger suchen für ihre Finanzen nach individuellen Lösungen durch Geldanlage in Sachwerte. Die Begehrlichkeit nach Briefmarken hat der chinesische Staat selbst geweckt. Denn wie FondsBerater wissen, war in der Vergangenheit für chinesische Investoren und Kapitalanleger der Besitz von Briefmarken als Geldanlage verboten. Die regulative Knappheit hat das Bewusstsein für die Werthaltigkeit von Briefmarken als Sachwerte in China befördert. Sogar soweit, dass FondsBerater und Sachverständige für Briefmarken schon eine Blase erkennen.

Konkret läuft es so: Chinesische Händler kaufen weltweit chinesische Briefmarken auf und schicken sie zurück nach China. So kommt die Nachfrage der Investoren und Privatanleger vor allem aus China. Gefragt ist vor allem die Periode „Volksrepublik China“ zwischen 1949 bis 1985. Weniger gefragt sind Taiwan oder Marken aus der Region Mandschuko. Hier herrschte zwischen 1932 und 1945 von Japan eingesetzte Pu Yi, der formal Kaiser von China war. Politische Präferenzen der Investoren und Kapitalanleger aus China sind hier für FondsBerater klar erkennbar.

Diese Beispiele zeigen, worauf es bei Thema Briefmarken als Geldanlage maßgeblich für Investoren, Kapitalanleger und FondsBerater ankommt: Darauf, das Briefmarken eine „ungewöhnliche Geschichte“ mitbringen, um begehrte und damit werthaltige Sammlerstücke zu werden. Diese Geschichte kann das Motiv, die Umstände der Veröffentlichung oder ein nicht regulärer Postverlauf der Briefmarken sein. FondsBerater SJB kann dazu seine eigene Geschichte zu erzählen. Vor genau sechs Jahren, am 7. Oktober 2005 ersteigerte die SJB die Audrey-Hephurn Marke. Mit einem Auktionspreis von 135.000 Euro wurde die Briefmarke die werstvollste deutsche Marke der Nachkriegsgeschichte. Ein Weltrekord.

Für diese Geschichten sind Investoren und Kapitalanleger aus China derzeit bereit fast jeden Preis zu zahlen. Eine Verdoppelung des Katalogpreises in diesem Segment der Briefmarken aus China ist für FondsBerater aktuell nicht ungewöhnlich.

Ein Beispiel ist die postfrische Ausgabe des sogenannten „Schauspielerblock“ von 1960. Diese Reihe von Briefmarken verdoppelte innerhalb eines Jahres den Katalogpreis von 8.000 bis 10.000 Euro auf 18.000 bis 20.000 Euro. Der Katalogpreis stellt in der Regel den Höchstpreis dar, der innerhalb eines Jahres im Briefmarkenhandel auf qualifizierten Preislisten veröffentlicht wurde. Ob dieser Boom bei chinesischen Briefmarken anhält ist für FondsBerater fraglich.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Briefmarken als Geldanlage sind ein kleines, feines und sehr spannendes Thema. Die SJB hat sich als Vermögensverwalter diesem Sektor der Sachwerte besonders verschrieben. Seit Anfang 2010 gibt es mit SJB Philatelie einen eigenen Briefmarkenzugang für Investoren und Kapitalanleger. Hier geht es dem FondsBerater um eine gezielte Diversifikation der Depots durch Investitionen in Sachwerte. Für das Marktsegment Briefmarken als Geldanlage brauchen Kapitalanleger und Investoren Spezialkenntnisse. Dazu gehört, kurzfristige Trends von langfristigem Wertzuwachs der Sachwerte zu unterscheiden. Im Falle der Nachfrage chinesischer Investoren und Kapitalanleger nach regionalen Briefmarken aus China ist die Nachhaltigkeit fraglich. Interessant sind in diesem Zusammenhang zwei Dinge: Zum einen agieren die chinesischen Briefmarken Interessenten aus ähnlicher Motivation wie deutsche. Sie wollen ihr Vermögen vor Geldentwertung durch die Schuldenkrise schützen. Zum anderen erzeugt die große Nachfrage aus China auch bei Briefmarken einen starken Preisauftrieb. Damit vollzieht auch der Bereich Briefmarken die Entwicklung anderer Sachwertebereiche wie Rohstoffe oder Edelmetalle nach, auf denen die Nachfrage chinesischer Investoren und Kapitalanleger ebenfalls für steigende Preise sorgt. Vor jedem Schritt in den Bereich Briefmarken als Geldanlage sollten Investoren und Kapitalanleger Informationen und Bewertungen von einem unabhängigen FondsBerater einholen.

 

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

Empfehlung von FondsBerater Gerd Bennewirtz für den FondsBlog und den FondsBlogger: Sie wollen mehr FondsAuskünfte von Ihrer SJB FondsSkyline OHG 1989? Sie wünschen sich eine direkte Antwort auf Ihre individuelle(n) FondsFrage oder FondsFragen bevor Sie Fonds, Funds oder einen Fund kaufen? Sie wollen als Anleger, Sparer und Investor neben der Frage – Frage: Treiben Schwellenländer Briefmarkenpreise? – vertiefende Informationen, Nachrichten und Analysen auch Auskünfte rund um das Thema Geldanlage und zu Investmentfonds sowie den Spezialthemen finden? Diese finden Sie auf allen auch hier verlinkten SJB-Internetseiten. Ob Beratung, Verwaltung oder Rabatte. Kein Problem. Einfach Anfragen. Für Kunden gibt es zukünftig das FondsPortal mit direktem, exklusiven Depotzugang unter http://www.sjb.de. Bis Sie Kunde sind lieber Blogger, Ihre direkte Frage einfach hier im Blog, oder kurz unter Fragen stellen. Alternativ besuchen Sie uns doch einfach einmal zu einem Webinar, Seminar oder direkt zu einer individuellen Beratung in unserem Büro in Korschenbroich. Wir freuen uns immer. Genau auf Sie!

Kategorien: Fragen. Aktuell.
[top]

Eine Antwort zu "Gerd Bennewirtz-Fonds-Anleger-Frage: Treiben Schwellenländer Briefmarkenpreise?"

  1. Pingback: Beste Preise für Ihre Briefmarken! | Michelle's Blog

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Ich akzeptiere die Datenschutzerklärung der SJB FondsSkyline OHG 1989.


*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>