Gerd Bennewirtz-Anleger-Spardose-Wissen-Suche Fonds: Sind Fonds für Kunst eine Geldanlage?

19. April 2012 von um 21:20 Uhr
Bennewirtz Gründungsgesellschafter und Geschäftleiter der SJB.Was ist wichtig? Was kann ich hier tun? Wie komme wieder raus? Leser der Encyclopaedia Britan­nica standen 1771 vor den gleichen Herausforderungen wie Sie jetzt. Einziger Unterschied: Das Wissen hat sich alle 15 Jahre verdoppelt. Das SJB FondsWissen bietet Ihnen Orientierung. Durch Kon­zen­tration auf das Wichtige. Durch anschauliche Texte. Schlagen Sie ein neues einzig­artiges Kapitel auf. ...

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! Gerd Bennewirtz-Anleger-Spardose-Wissen-Suche Fonds: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Sind Fonds für Kunst eine Geldanlage? „Die Art Cologne findet in diesem Jahr zum 46. Mal statt. Sie gilt als älteste Kunst-Messe der Welt“, definiert Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline aus Korschenbroich im Rhein-Kreis Neuss. „Zum ersten Mal seit ihrer Gründung 1967 – damals ein revolutionärer und unkonventioneller Akt der Förderung und Präsentation zeitgenössischer Kunst – kooperiert die Art Cologne mit der New Yorks New Art Dealers Alliance (NADA). Die Ausrichter sowie

FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer erhoffen sich dadurch neue Impulse für den Kunst-Marketplace.“

Liebe FondsBlogger, als Vermögensverwalter steht die SJB seit Gründung 1989 für eine neue, ganzheitliche Art der Portfolioverwaltung. Mit Investitionen in Sachwerte wie Wein, Münzen, Oldtimer, Briefmarken oder Kunst können

FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer ihr Gesamtportfolio wirkungsvoll vor Markteinbrüchen schützen und mögliche Verluste kompensieren. „Kunst ist eine Leidenschaft, kein Investment“, sagen Privatinvestoren oft in der individuellen Vermögensberatung. Die reichsten Menschen der Welt sind anderer Meinung. Im Vergleich zum Vorkrisen-Jahr 2006 stockten die Cashmillionäre in ihrem „Leidenschaftsportfolio“ nach Lehman den Anteil von Kunstgegenständen von 20 auf 25 Prozent auf, so der World Wealth Report. Bei den Ultrareichen mit mehr als 30 Millionen US-Dollar Bargeld betrug der Kunstanteil sogar 27 Prozent, weit vor Autos und Juwelen.

Inhaltlich fand vor den Augen der FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer eine bemerkenswerte Umschichtung von der Gegenwartskunst zu den Alten Meistern und zu Modern Art statt. Beide Gattungen versprechen mehr Preisstabilität und weniger Risiko in Krisensituationen, so die Wertpapiermitteilung der Kunstgegenstände. Im Kunstmarkt beginnen die „Investorsammler“, den Connaisseuren den Rang abzulaufen. Besonders Kunstsammler aus Indien, China und dem Nahen Osten bevorzugen Kunst als handfeste Sachwerte mit eingebautem Inflationsschutz. FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer registrieren das aufmerksam.

Die Leistungsfähigkeit der Anlageklasse Kunst wird in finanzhistorischen Studien bestätigt. So vergleichen Dimson und Spaenjers 2010 die sechs Anlageformen Aktien, Anleihen, Schatzbriefe, Gold, Briefmarken und Kunst mit Schwerpunkt Großbritannien über den Zeitraum von 1900 bis 2008. Investorsammler bzw. deren Familien erzielten mit Kunstgegenständen eine durchschnittliche Rendite von 6,4 Prozent p.a. Das ist weniger Rendite als bei britischen Aktien mit 9,2 Prozent p.a., aber entschieden mehr als bei britischen Schatzbriefen (5,0 Prozent) und Anleihen (5,4 Prozent). Mit einer Standardabweichung von 13,4 Prozent sind Kunstgegenstände in ihrem Preisverhalten weniger risikobehaftet als Aktien (21,8 Prozent), aber schwankungsanfälliger als Anleihen (11,9 Prozent). Während es in den 1980er Jahren einem Boom in der Kunst gab, fiel der Kunstindex im Krisenjahr 2008 um mehr als 20,0 Prozent ab. Dennoch: Ein ähnlich ausgewogenes Verhältnis von Risiko und Rendite zeigen langfristig sonst nur noch Briefmarken mit einer Standardabweichung von 13,7 Prozent und einer Rendite von 7,0 Prozent p.a.

Die Krisenfestigkeit von Kunstgegenständen über lange Zeiträume spiegelt sich auch darin, dass ihre Preisentwicklung weitgehend unabhängig von den Kapitalmärkten ist. Auf einer Skala von -1,00 (gegenläufig) über 0,00 (unbeeinflusst) bis +1,00 (gleichlaufend) korreliert das Investment Kunst langfristig so gut wie nicht mit Gold (+0,06) und Anleihen (+0,09) sowie kaum mit Aktien (+0,22) und Schatzbriefen (+0,23). Gegenüber Anleihen und Schatzbriefen haben Kunstwerke für

FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer den zusätzlichen Vorteil, dass ihre Preisentwicklung nicht politisch zu beeinflussen ist.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Maßgeblich für die Kunstpreise ist die Einkommensentwicklung der FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer, die auf kürzere Sicht ihrerseits mit dem Erfolg an den Aktienmärkten korreliert. Wenn die Reichen schnell noch reicher werden, brechen im Kunstmarkt rosige Zeiten an. Genau dies war der Fall in der letzten Boomphase für Kunst von 2002 bis 2007, die mit einer zeitlichen Verzögerung von drei Jahren auf den Aktienboom 1999 bis 2000 folgte. Entsprechend prozyklisch reagierten die Anbieter von geschlossenen Fonds, die an diesem Boom verdienen wollten. Einer der bekanntesten Kunstfonds, der indische Osian Art Fund, wurde 2006 gegründet und schrieb bis 2008 zweistellige Renditen. Ab Juli 2009 stockte die Liquidität, die Lagerhaltung konnte nicht mehr beglichen werden. Seit Januar 2010 befindet sich der Osian Art Fund in Abwicklung. Rund 40 Prozent aller Kunstfonds sind laut Fine Art Wealth Management seit 2008 gescheitert, zuletzt der Art Trading Fund, der 2007 als Kunst-Hedgefonds mit einer Mindestinvestition von 100.000 Pfund gestartet war. Die SJB ermuntert FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer, es den Superreichen nachzumachen: Geld verdienen mit Aktienfonds und den Erfolg verstetigen mit Kunst. Und da die Musik auch im Kunsthandel dort spielt, wo die Anleger liquide sind, empfiehlt die Strategie SJB Antizyklik momentan chinesische Aktienfonds, um Geld für Kunst zu verdienen: GAM Star China Equity USD (WKN A0MW0K, ISIN IE00B1W3WS58) mit Domizil in Dublin, First State Greater China Growth (WKN A0BKZB, ISIN GB0033874107) mit Domizil in London und Fidelity China Consumer Fund (WKN A1JH3J, ISIN LU0594300252) mit Domizil in Luxemburg.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

Empfehlung von FondsVerwalter Bennewirtz für den FondsBlog und den FondsBlogger: Sie wollen mehr FondsAuskünfte von Ihrer SJB FondsSkyline? Sie wünschen sich eine direkte Antwort auf Ihre individuelle(n) MarktFrage oder MarktFragen bevor Sie Fonds, Funds oder einen Fund kaufen? Sie wollen als Sparer, Privatanleger und FondsInvestoren neben der Frage –  Sind Fonds für Kunst eine Geldanlage? – vertiefende Informationen, Nachrichten und Analysen auch Auskünfte rund um das Thema Geldanlage und zu Investmentfonds sowie den Spezialthemen finden? Diese finden Sie auf allen auch hier verlinkten SJB Internetseiten. Ob Beratung, Verwaltung oder Rabatte. Kein Problem. Einfach Anfragen. Für Kunden gibt es zukünftig das FondsPortal mit direktem, exklusivem Depotzugang. Bis Sie Kunde sind lieber Blogger, Ihre direkte Frage einfach hier im Blog, oder kurz unter Fragen stellen. Alternativ besuchen Sie uns doch einfach einmal zu einem Webinar, Seminar oder direkt zu einer individuellen Beratung in unserem Büro in Korschenbroich im Rhein-Kreis Neuss. Wir freuen uns immer. Genau auf Sie!

Kategorien: Wissen. Konzentriert.
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