Gerd Bennewirtz-Anleger-Reports-Wissen-Suche Fonds: Sind nachhaltige Fonds wirklich nachhaltig?

11. April 2012 von um 19:30 Uhr
Bennewirtz Gründungsgesellschafter und Geschäftleiter der SJB.Was ist wichtig? Was kann ich hier tun? Wie komme wieder raus? Leser der Encyclopaedia Britan­nica standen 1771 vor den gleichen Herausforderungen wie Sie jetzt. Einziger Unterschied: Das Wissen hat sich alle 15 Jahre verdoppelt. Das SJB FondsWissen bietet Ihnen Orientierung. Durch Kon­zen­tration auf das Wichtige. Durch anschauliche Texte. Schlagen Sie ein neues einzig­artiges Kapitel auf. ...

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! Gerd Bennewirtz-Anleger-Reports-Wissen-Suche Fonds: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Nachhaltigkeitsfonds steht: Sind nachhaltige Fonds wirklich nachhaltig? „Es sind nicht nur ethisch besonders motivierte FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer, die sich für eine nachhaltige Geldanlage interessiert, sondern auch Menschen, die einen nachhaltigen Vermögensaufbau anstreben“, analysiert Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline Ihre Werbung. Hier?aus Korschenbroich im Rhein-Kreis Neuss, eine besondere Form von Fonds Idee. „Der Begriff der Nachhaltigkeit bedarf also einer genaueren Definition. Denn nicht jeder Fonds mit dem Etikett nachhaltig, erfüllt den Anspruch der FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer.“

Liebe FondsBlogger, als nachhaltig etikettierte Fonds investieren Geld von Anlegern einer Studie zufolge häufig auch in Geldanlagen, die FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer nicht als ökologisch, sozial oder ethisch akzeptieren. In einer von der Bundesfraktion der Grünen vorgestellten Studie ist die zusammenfassende Wertpapiermitteilung, dass von 10 untersuchten nachhaltigen Aktienfonds ausnahmslos alle in Aktien des Bereichs Atomkraft investierten. Die Fonds steckten das Geld der FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer häufig auch in die Öl- und Gasindustrie sowie die Rüstungsbranche. Die Fonds Analyse richtete ihr Augenmerk auf in Deutschland zugelassene Aktienfonds aus den Rubriken Nachhaltigkeit, Ethik und Ökologie, die in Unternehmen weltweit investieren. Dabei sollte exemplarisch untersucht werden, ob die Fonds das Geld der FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer  in Firmen aus den Bereichen Atomkraft, Öl und Gas sowie Rüstung stecken.

Als Informationsquellen dienten Geschäftsberichte und Internetseiten der Unternehmen, wie es in der Fonds Analyse heißt. Aus insgesamt 97 in Frage kommenden Fonds wurden zehn ausgewählt. Die Fonds Analyse fertigte der Wirtschafts- und Finanzjournalist Jochen Bettzieche im Auftrag der Grünen-Bundestagsfraktion an. Jeder der zehn untersuchten Fonds habe in Unternehmen investiert, die sich „auf die eine oder andere Art und Weise mit der Kernenergie“ beschäftigten, hieß es in der Analyse. In insgesamt 731 Firmen hätten die zehn Fonds laut Wertpapiermitteilung das Geld FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer investiert.

Mehr als jedes zehnte dieser Unternehmen sei im Atombereich aktiv gewesen wie etwa in der Uranförderung, im Kraftwerksbau oder -betrieb sowie der Atommüllentsorgung. Ein Fonds habe sogar aktiv mit dem Verzicht auf Investitionen in Kernkraft geworben, jedoch Geld in einen Konzern gesteckt, der an einem Atomstrom-Produzenten beteiligt sei. Drei Fonds hätten Papiere der norwegischen Tomra-Gruppe in ihren Depots gehabt, die nicht nur Rücknahmeapparate für Pfandflaschen baut, sondern auch Sortieranlagen für die Betreiber von Uranminen.

Auch in die Öl- und Gasindustrie habe jeder der zehn Fonds investiert, hieß es in der Fonds Analyse. Bei diesen Investitionen sei die komplette Bandbreite der Öl- und Gasproduktion und -vermarktung abgedeckt worden: Tiefsee-Bohrungen, die Förderung von Ölsanden sowie der Bau von Kraftwerken bis hin zur Versorgung von Endkunden.

Von den 731 Firmen, in die von den Fonds Geld geflossen sei, sei mehr als ein Viertel der Öl- und Gasindustrie zuzurechnen gewesen. Neun von zehn untersuchten nachhaltigen Fonds hätten Anlegergeld auch in Rüstungsfirmen investiert, heißt es nach Analyse der jeweiligen Wertpapiermitteilung. Dazu gehörten demnach Hersteller von Waffen, Munition, Panzern, Kampfflugzeugen und -hubschraubern sowie Kriegsschiffen.

Für nachhaltig eingestellte FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer sei es schwierig,  dass heute „kein einheitlicher Mindeststandard“ gelte, was bei Geldanlagen unter nachhaltig zu verstehen sei. Zumal sei die Fonds Auswahl unter den entsprechend beworbenen Fonds groß und „äußerst unübersichtlich“. Da es keinen Standard für Nachhaltigkeit bei Geldanlagen gebe, lautet das Fazit der Analyse nachhaltiger Sondervermögen, bleibe Anlegern „nichts anderes übrig, als jeden Fonds selbst genau anzuschauen“.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Nachhaltige Fonds sind nicht klar definiert. Das liegt unter anderem an der vielfältigen Wortbedeutung, die von „forsch“ über „repräsentabel“ bis „systematisch“ reicht. Kein FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer sollte von einem Fonds erwarten, dass er die eigene Selbstwahrnehmung schmückt. Die Fonds Idee eines Sondervermögens für FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer ist, mit möglichst wenig Risiko möglichst viel Rendite zu erwirtschaften. Dies kann inhaltlich definiert sein durch den Ausschluss bestimmter Wirtschafts-Sektoren. Dies kann aber auch formal definiert sein durch eine konsequent systematische Anlagestrategie. Ein Anleger, der mit seiner Geldanlage die gesamte Wertschöpfungskette des Energiesektors abdeckt, investiert nachhaltig – auch mit Atomstrom. Und auch Sondervermögen, die nicht als nachhaltig etikettiert sind, können tatsächlich nachhaltig sein. Die Kriterien für die Auswahl nachhaltiger Fonds für FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer sind Klarheit und Wahrheit. Der Manager eines Fonds muss sagen, was er vorhat, und tun, was er sagt. Nachhaltige Fonds in diesem Sinne sind zum Beispiel die internationalen Aktienfonds Loys Global (WKN 926229, ISIN LU0107944042) mit Domizil in Luxemburg und JPMorgan Global Natural Resources Fund (WKN A0DPLM, ISIN LU0208853514), ebenfalls mit Domizil in Luxemburg.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Wissen. Konzentriert.
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