Gerd Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage: Was bedeutet die Zustimmung der Slowakei zum Rettungsschirm für Fonds und den Euro?

12. Oktober 2011 von um 21:43 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! Gerd Bennewirtz-Fonds-Kaufen-Spanien-Banken: Was Investoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Was bedeutet die Zustimmung der Slowakei zum Rettungsschirm für Fonds und den Euro? Im Zusammenhang mit der Genehmigung bzw. Ablehnung der Erweiterung des EFSF-Rettungsschirms durch die Slowakei überschlugen sich zuletzt die Ereignisse für Privatanleger, FondsSparer und Investoren. Noch am Dienstagabend hatte das Parlament in Bratislava gegen die Ausweitung des EFSF gestimmt und diesen damit ernsthaft in Gefahr gebracht. Privatanleger, FondsSparer und Investoren waren erbost. Die Slowakei wurde schnell zum Buhmann der anderen Euroländer und es begannen die Diskussionen, Abstimmungen über vergleichbare Entscheidungen künftig nicht mehr mit der Notwendigkeit einer Einstimmigkeit der Zustimmung aller Mitgliedsländer zu verknüpfen. Am Mittwoch zerbrach dann die Regierung der Slowakei an der Euro-Frage und machte damit den Weg für ein Ja zur Erweiterung des EFSF frei, da unter dieser Voraussetzung die größte Oppositionspartei ankündigte, bei der nun folgenden zweiten Abstimmung in der Slowakei für den EFSF zu stimmen. Privatanleger, FondsSparer und Investoren waren in einem Wechselbad der Gefühle. SJB FondsSkyline FondsVerwalter Gerd Bennewirtz aus Korschenbroich fasst für Privatanleger, FondsSparer und Investoren nochmals die schnell wechselnde Entwicklung um die Erweiterung des EFSF zusammen und fragt, welche Konsequenzen die nun erfolgte Zustimmung für den FondsAnleger hat.

Die Rechnung der slowakischen Regierungschefin Iveta Radicova ging nicht auf: Sie hatte die Abstimmung zur Erweiterung des EFSF-Rettungsschirms mit der Vertrauensfrage verbunden und diese dann verloren. Privatanleger, FondsSparer und Investoren sahen dies mit Sorge. Einer von Radicovas Koalitionspartnern, die rechtsliberale SaS, war der Abstimmung aus Protest gegen die Milliardenhilfen für das im Vergleich viel reichere Griechenland ferngeblieben. Privatanleger, FondsSparer und Investoren verstanden dies nicht. Die sozialdemokratische Smer-Partei war zwar für die Ausweitung des EFSF, enthielt sich aber der Stimme, um damit zum Sturz der Regierung in der Slowakei beizutragen. Privatanleger, FondsSparer und Investoren sahen dies mit Sorge. Bundeskanzlerin Angela Merkel und andere führende EU-Politiker hatten zuvor dringend an die Verantwortlichen in der Slowakei appelliert, der EFSF-Erweiterung zuzustimmen. Auch Privatanleger, FondsSparer und Investoren dachten so.

Das Nein der Slowakei zum EFSF, dessen neue Mittel gerade von Griechenland so dringend benötigt werden, war aber nur von kurzer Dauer. Privatanleger, FondsSparer und Investoren waren hin- und hergerissen. Denn nach dem Ende der jetzigen Regierung sagte die größte Oppositionspartei Smer der noch amtierenden Regierungschefin Radicova am Mittwoch ihre Unterstützung bei der nächsten Abstimmung im Parlament zu. Jetzt freuten sich Privatanleger, FondsSparer und Investoren. Bis spätestens Freitag kann diese zweite Abstimmung nun erfolgen, so dass sich in der Slowakei nun doch ein schnelles Ja zur Erweiterung des Euro-Rettungsschirms EFSF abzeichnet. Sobald die Slowakei als letzter der 17 Eurostaaten zugestimmt hat, ist der Weg für den erweiterten EFSF frei. Was Privatanleger, Investoren und FondsSparer von dieser Entwicklung halten, konnte man unmittelbar an der Kursentwicklung des DAX sehen: Nach der Einigung zum EFSF sprang der deutsche Aktienindex erstmals seit Mitte August wieder über die Marke von 6000 Punkten, auch der Euro legte an den Devisenmärkten kräftig zu. Privatanleger, FondsSparer und Investoren jubelten. Doch wie lange?

Die von den EU-Staats- und Regierungschefs geplante Erweiterung des EFSF-Rettungsschirms muss von den Parlamenten aller Eurostaaten bestätigt werden, auch der Slowakei. Die Slowakei hätte an dem Fonds, der nach seiner Erweiterung ein Volumen von 440 Milliarden Euro aufweisen würde, einen Anteil von 7,7 Milliarden Euro zu tragen. Nicht allzu viel, denken Privatanleger, FondsSparer und Investoren. Der Chef der euroskeptischen Partei Freiheit und Solidarität SaS, Richard Sulik, hatte diesen Anteil als viel zu hoch kritisiert. Die Wirtschaftsleistung der Slowakei liege pro Kopf bei 74 Prozent des EU-Durchschnitts, während die von Griechenland 89 Prozent betrage, hieß es zur Begründung. Viele Slowaken sind frustriert darüber, den relativ reicheren Griechen mit dem EFSF helfen zu müssen. Andererseits fürchten sie aber, dass es bei einer Verschärfung der Krise zu einer Verschlechterung der Wirtschaftslage der Slowakei kommen könnte. Dies sehen Privatanleger, FondsSparer und Investoren genauso.

Nun ist also davon auszugehen, dass bis zum 23. Oktober die Zustimmungen aller EU-Mitgliedsstaaten für den EFSF vorliegen werden. Dies ist die notwendige Voraussetzung dafür, dass weitere Griechenland-Hilfen des EFSF ausgezahlt werden können und somit deutsche wie französische Banken, die überaus stark in Risikopapieren engagiert sind, erst einmal ungeschoren davon kommen. Also Entwarnung für Privatanleger, FondsSparer und Investoren?

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Nach der Bekanntgabe der Einigung in der Slowakei zum EFSF Rettungsschirm notierte der DAX in der Spitze 2,4 Prozent höher bei 6022 Punkten und damit so hoch wie seit dem 17. August 2011 nicht mehr. Es ist davon auszugehen, dass der letzte Schub für den DAX durch die Einigung zur Erweiterung des EFSF unter den slowakischen Parteien zustande kam. Entsteht dadurch nun nennenswertes Aufwärtspotenzial bei Fonds für den Privatanleger, FondsSparer und Investoren? Angesichts der Tatsache, dass deutsche Aktien in den letzten beiden Handelswochen bereits ziemlich genau 20 Prozent zugelegt haben, ist das weitere Aufwertungspotenzial begrenzt. Privatanleger, FondsSparer und Investoren sollten vorsichtig sein. Die Verabschiedung der Erweiterung des EFSF in der Slowakei ist zwar die grundsätzliche Voraussetzung für eine Normalisierung an den Börsen und eine nachhaltige neue Aufwärtsbewegung, löst aber die Probleme noch nicht wirklich. Deshalb rät die SJB dem FondsSparer, Privatanleger und allen Investoren aktuell noch nicht zum Einstieg auf breiter Front, eher zu selektiven Käufen bei neuerlichen Kursrücksetzern. Denn die dürften angesichts der weiter angespannten Lage an den Aktien- und Anleihemärkten mit Sicherheit kommen.

 

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Markt. Facettenreich.
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