Gerd Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage: Ist beim Yen mit neuen Interventionen zu rechnen?

26. Oktober 2011 von um 20:01 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! Gerd Bennewirtz-Fonds-Kaufen-Yen-Interventionen: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Ist beim Yen mit neuen Interventionen zu rechnen? FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger haben beobachtet: Der japanische Yen ist so stark wie nie zuvor. Am heutigen Mittwoch erreichte Japans Währung ein neues Rekordhoch zum US-Dollar. Die Notierung des Währungspaares USD/JPY sackte auf ein neues Rekordtief von 75,67 ab. Ein US-Dollar war damit nur noch 75,67 japanische Yen wert. Nun mehren sich die Anzeichen, dass es baldige Interventionen von Japans Regierung und Notenbank am Devisenmarkt geben könnte, um den Kursanstieg des Yen zu stoppen. Wird es dazu kommen, und was bedeutet dies für FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger? SJB FondsSkyline Geschäftsführer und FondsVerwalter Gerd Bennewirtz aus Korschenbroich analysiert die Lage des Yen und gibt FondsInvestoren, dem Sparer und Privatanleger Rat, was sie mit Blick auf ihre Fonds Anlagen beachten sollten, falls Interventionen am Devisenmarkt Realität werden sollten.

Die Zeichen mehren sich, dass Japans Regierung wegen des starken Yen einen neuen Eingriff und Interventionen am Devisenmarkt unternehmen wird. Bereits Anfang August 2011 hatte man in Japan zu Ungunsten des Yen Interventionen getätigt und so den Wechselkurs USD/JPY von der 77er-Marke bis in Richtung 80,00 katapultiert. FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger erinnern sich gut an diese Interventionen. Das Ganze hielt allerdings nur für kurze Zeit. Der Kursaufschwung nach den Interventionen brach bald wieder in sich zusammen, und USD/JPY fiel nicht nur auf sein Ausgangniveau zurück, sondern sackte noch weiter ab. Trotz der Interventionen und vor den Augen vieler FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger.

Diesmal will es die japanische Notenbank besser machen mit ihren Interventionen. Zwar verschlingen Interventionen am Devisenmarkt Unsummen an Geld, aber das Drängen von der japanischen Exportindustrie, Japans größter Wirtschaftslobby, wird immer stärker. Das wissen auch FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger. Zu groß sind die Einbußen, die Japans stark exportorientierte Wirtschaft durch den historisch hohen Yen Kurs hat. Also doch Interventionen?

Zuletzt hat der japanische Finanzminister Azumi verkündet, seine Behörde werde “entschiedene” Maßnahmen ergreifen, um den Anstieg des Yen zu bremsen. FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger horchten auf. Er habe seine Mitarbeiter angewiesen, sich jederzeit zum Eingreifen bereit zu halten, betonte Azumi am Dienstag in Tokio. Die Spekulationsbewegungen seien zu markant geworden, es könne zu Interventionen kommen. Bereits am Montag hatte Azumi gesagt, Japans Regierung müsse handeln, wenn spekulative Geschäfte zunähmen.

Finanzminister Azumi weiß sehr wohl um das Risiko, dass eine weitere Wertsteigerung des Yen die einheimischen Exportunternehmen übermäßig schädigen würde. Denn bereits jetzt hat der Yen ein Rekordniveau zum US-Dollar erreicht, wie FondsInvestoren, dem Sparer und Privatanleger klar ist. Azumi bekräftigte, dass die Politiker keine Möglichkeit ausschließen würden, dem starken Yen zu begegnen. Auch nicht Interventionen.

Warum ist der Yen überhaupt so stark, fragen sich FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger? Die Stärke der japanischen Wirtschaft, die weiter unter der Erdbeben- und Reaktorkatastrophe leidet, ist es jedenfalls nicht. FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger suchen im Yen Zuflucht vor der europäischen Schuldenkrise und dem verlangsamten Wachstum in den USA. Dass der japanische Leitzins fast auf Nullniveau liegt und somit kaum laufende Erträge mit Anlagen in Yen zu erzielen sind, stört FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger hierbei nicht. Sicherheit steht über allem, und da ist die immer noch drittgrößte Volkswirtschaft der Welt für viele FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger ein „sicherer Hafen“. Trotz möglicher Interventionen.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Auf dem heutigen „Geheimtreffen“ der Entscheider der japanischen Notenbank könnten bereits wegweisende Beschlüsse über Devisenmarkt Interventionen und eine geplante Schwächung des Yen erfolgen. FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger sind gespannt. Die negativen Auswirkungen des starken Yen auf die japanische Wirtschaft sind unübersehbar, die Umstände lassen ein Handeln dringend erforderlich erscheinen. Die SJB rechnet angesichts der hohen Devisenreserven, über die Japans Zentralbank verfügt, mit einem neuerlichen Versuch wie bereits Anfang August, den Kursverfall von USD/JPY mit Interventionen zu bremsen. Um ein nachhaltiges Ergebnis am Währungsmarkt zu erzielen, wird die Bank of Japan aber diesmal noch deutlich mehr Geld in die Hand nehmen müssen, um ein baldiges Versanden der Bewegung zu verhindern. Was sollen FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger also tun? Neue Kapitalzuflüsse in Fonds wie den Fidelity Japan (ISIN LU0048585144, WKN 973284), die in japanische Aktien investieren, sind auf diesem Hintergrund für FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger zu riskant. Hier ist damit zu rechnen, dass baldige Interventionen beim Yen für Währungsverluste sorgen werden. Anstatt in den Yen oder (wie einige Monate zuvor) in den Franken zu flüchten, sollten FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger lieber ein breit gestreutes Portfolio aus Sachwerten aufbauen, zu denen Immobilien, Rohstoffe und ausgewählte Aktien zu zählen sind. Lassen Sie sich von Ihrem SJB FondsVermögensVerwalter beraten, liebe Sparer, Privatanleger und FondsInvestoren!

 

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

Empfehlung von FondsVerwalter Bennewirtz für den FondsBlog und den FondsBlogger: Sie wollen mehr FondsAuskünfte von Ihrer SJB FondsSkyline? Sie wünschen sich eine direkte Antwort auf Ihre individuelle(n) MarktFrage oder MarktFragen bevor Sie Fonds, Funds oder einen Fund kaufen? Sie wollen als Sparer, Privatanleger und FondsInvestor neben der Frage –  Ist beim Yen mit neuen Interventionen zu rechnen? – vertiefende Informationen, Nachrichten und Analysen auch Auskünfte rund um das Thema Geldanlage und zu Investmentfonds sowie den Spezialthemen finden? Diese finden Sie auf allen auch hier verlinkten SJB Internetseiten. Ob Beratung, Verwaltung oder Rabatte. Kein Problem. Einfach Anfragen. Für Kunden gibt es zukünftig das FondsPortal mit direktem, exklusiven Depotzugang. Bis Sie Kunde sind lieber Blogger, Ihre direkte Frage einfach hier im Blog, oder kurz unter Fragen stellen. Alternativ besuchen Sie uns doch einfach einmal zu einem Webinar, Seminar oder direkt zu einer individuellen Beratung in unserem Büro in Korschenbroich. Wir freuen uns immer. Genau auf Sie!

FondsSuche: Sie suchen Informationen zum Fidelity Japan (ISIN LU0048585144, WKN 973284)

Die FondsPreisentwicklung auf Eurobasis im letzten Monat betrug -2,59 Prozent. Die Rendite des Fidelity Japan (ISIN LU0048585144, WKN 973284) über ein Jahr betrug -7,08 Prozent. Die Gewinne über drei Jahre bezogen auf eine Einmalanlage von 10.000 Euro ohne Ausgabeaufschlag betrugen +1.107,00 Euro. Der Fidelity Japan (ISIN LU0048585144, WKN 973284) eignet sich sowohl für eine Einmalanlage mit Auszahlplan, als auch als Sparplan! Weitere Informationen finden Sie zukünftig in unseren Hitparaden für Fonds mit einem großen Angebot von Investmentfonds zur freien Auswahl in übersichtlichen Tabellen. Rat für Sparer und Anleger: Erwerben Sie den Fondsals Anlage zur Altersvorsorge erst nach einer individuellen Beratung.

Kategorien: Markt. Facettenreich.
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