Gerd Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage: Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 42)?

17. Oktober 2011 von um 22:35 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! Gerd Bennewirtz-Fonds-Markt-USA-Wirtschaftsdaten: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 42)? Die neue Handelswoche begann mit Kursgewinnendes Dax, der über die Marke von 6.000 Punkten kletterte. Anleger wie Sparer und FondsInvestoren zeigten sich optimistisch, aber bald überwogen die Unsicherheiten vor dem EU-Schuldengipfel am kommenden Wochenende. Finanzminister Schäuble sprach erstmals ganz offen von einem Schuldenschnitt für Griechenland und betonte, dass es auch beim Gipfel keine „endgültigen Lösungen“ für die Schuldenkrise geben werde. Letztlich rutschte der Dax kurz vor der zur Hochform auflaufenden US-Berichtssaison klar ins Minus. FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger wurden wieder unsicherer. Auch künftige FondsInvestoren fragten sich, ob die kräftigen Kursgewinne der letzten zwei Wochen so weitergehen werden. Dazu werden auch die in der aktuellen Woche anstehenden Wirtschaftsdaten ihren Teil beitragen. SJB FondsSkyline FondsVerwalter Bennewirtz sagt Ihnen, welche wichtigen Wirtschaftsdaten in dieser Woche (KW 42) anstehen und das größte Kursbewegungspotenzial für Privatanleger, FondsInvestoren sowie Sparer mit sich bringen.

Die ersten Wirtschaftsdaten der neuen Handelswoche kamen für Privatanleger aus den USA und demonstrierten, dass der US-Industrie ein schwacher Jahresabschluss droht. Der Konjunkturindex für das Verarbeitende Gewerbe im Schlüsselstaat New York, der Empire State Index, stieg im Oktober nur leicht auf -8,48 Punkte an. Das wichtige Stimmungsbarometer verharrte damit den fünften Monat in Folge im negativen Bereich. Analysten hatten im Schnitt einen deutlich stärkeren Anstieg auf -4,0 Punkte erwartet. Die Wirtschaftsdaten gelten für Investoren und Privatanleger als Frühindikator für die gesamte Industrie in den USA. Während die Neuaufträge der USA nahezu stagnierten, wurden die Aussichten für die kommenden Monate schlechter bewertet. Keine guten Nachrichten für Privatanleger, FondsInvestoren sowie Sparer. Da half auch der Quartalsbericht der Citigroup nicht, die ihren Nettogewinn im dritten Quartal auf 3,8 Milliarden Dollar von 2,2 Milliarden Dollar gesteigert hatte. Marktbeobachter kritisierten, die Bank habe durch Buchungstricks bei den faulen Krediten ihre Zahlen geschönt. Die US-Industrieproduktion für September fiel mit +0,2 Prozent exakt wie von Ökonomen prognostiziert aus und sorgte damit für wenig Marktbewegung.

Am Dienstag stehen aus den USA die Erzeugerpreise für September an, bei denen Analysten im Schnitt einen Anstieg von +0,2 Prozent nach einem unveränderten Wert im Vormonat erwarten. Dies wäre für die Privatanleger kein gutes Zeichen von der US-Inflationsfront. Über die Lage am US-Immobilienmarkt liefert der NAHB Immobilienindex neue Erkenntnisse, der im Oktober leicht von 14 auf 15 Punkten zugelegt haben dürfte, wie Analysten erwarten. Aus Deutschland steht am Dienstag als wichtigste Veröffentlichung der ZEW-Konjunkturindex für Oktober auf der Agenda. Marktteilnehmer fürchten Hinweise auf eine weiter nachlassende Wirtschaftsaktivität in Deutschland mit -45 Zählern, nachdem der ZEW-Index bereits im Vormonat bei -43,3 Punkten lag.

Am Mittwoch stehen für Privatanleger wieder die USA im Fokus, wo die US Verbraucherpreise für September zur Bekanntgabe anstehen. Analysten erwarten von den Wirtschaftsdaten eine marginale Abschwächung der Teuerung im Konsumsektor von zuvor +0,4 Prozent auf +0,3 Prozent. Über die Lage im US-Immobilien- und -Bausektor geben die US-Baubeginne (erwartet 595.000) sowie die US-Baugenehmigungen (erwartet: 610.000) Auskunft. Noch stärker marktbewegend dürfte das am Mittwochabend anstehende „Beige Book“ der Fed, der Konjunkturbericht der US-Notenbank, sein. Zeichnet dieser weiter ein schwaches Bild der US-Konjunktursituation, ist mit einer Verschlechterung der Stimmung an den Aktienmärkten zu rechnen.

Am Donnerstag steht der US-Arbeitsmarkt im Fokus der Wirtschaftsdaten. Hier erwarten FondsInvestoren, Sparer und Anleger neue Erkenntnisse. Denn dann kommt aus den USA der wöchentliche Arbeitsmarktbericht mit der Zahl der neuen Anträge auf Arbeitslosenhilfe, bei dem Analysten mit einem leichten Rückgang der Meldungen von zuvor 404.000 auf 403.000 kalkulieren. Anleger, Sparer und FondsInvestoren sind gespannt auf diese Wirtschaftsdaten. Etwas später werden die Zahlen zu den US-Bestandsimmobilienverkäufen im September veröffentlicht, für die Analysten mit einem Rückgang von 5,03 auf nun 4,92 Millionen kalkulieren – kein gutes Zeichen für den US-Immobilienmarkt. Den Abschluss der US-Wirtschaftsdaten dieser Handelswoche bilden ebenfalls am Donnerstag der Philadelphia Fed Index sowie die Frühindikatoren. Während der „Philly Fed“, ein ganz wichtiger Stimmungsindikator für das verarbeitende Gewerbe in den USA, bei -8,8 nach zuvor -17,5 Punkten und damit weiter im negativen Bereich erwartet wird, rechnen Marktbeobachter bei den Frühindikatoren mit einem unveränderten Wert von +0,3 Prozent. Am Freitag wird es dann von Datenseite sehr ruhig, hier dürften eher Zahlen der US-Bilanzsaison für Bewegung beim Privatanleger, FondsInvestoren und Sparer sorgen.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Wirtschaftsdaten, Wirtschaftsdaten und nochmal Wirtschaftdaten. Für FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer erwartet die SJB eine Handelswoche, die von den drei Hauptveröffentlichungen ZEW Index (Dienstag), US-Verbraucherpreise (Mittwoch) und Philly Fed (Donnerstag) bestimmt werden wird. Privatanleger, Sparer und FondsInvestoren müssen aber auch die US-Bilanzsaison im Blick behalten. Besonderes Augenmerk werden die Privatanleger, Sparer und FondsInvestoren wohl auf die Ergebnisse der US-Banken legen müssen, die vermehrt unter der Schuldenkrise leiden. Geschäftszahlen legen Bank of America und Goldman Sachs (beide Dienstag) sowie Morgan Stanley (Mittwoch) vor. Der dritte wichtige Punkt neben den Wirtschaftsdaten bleiben die Entwicklungen in der EU-Schuldenkrise. Vor dem G20-Treffen am Wochenende könnte sich zunehmende Unsicherheit über die Güte der dort vorgestellten Rettungspläne verbreiten, was sich dämpfend auf die Aktienkurse auswirken dürfte. Insgesamt damit eine Woche, in der nach den kräftigen Kursgewinnen der letzten zwei Wochen eher die Abwärtsrisiken im Vordergrund stehen, und dies von Seite der Wirtschafts- wie der Unternehmensdaten. Zudem bleiben Risikofaktoren wie Griechenland, die Eurokrise und die Pläne um eine Zwangskapitalisierung der Banken im Fokus. Antizykliker können sich damit auf wieder günstigere Einstiegskurse freuen, meint die SJB im Sinne aller Privatanleger, Sparer und FondsInvestoren.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

Empfehlung von FondsVerwalter Bennewirtz für den FondsBlog und den FondsBlogger: Sie wollen mehr FondsAuskünfte von Ihrer SJB FondsSkyline? Sie wünschen sich eine direkte Antwort auf Ihre individuelle(n) MarktFrage oder MarktFragen bevor Sie Fonds, Funds oder einen Fund kaufen? Sie wollen als Anleger, Sparer und Investor neben der Frage – Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 42)? – vertiefende Informationen, Nachrichten und Analysen auch Auskünfte rund um das Thema Geldanlage und zu Investmentfonds sowie den Spezialthemen finden? Diese finden Sie auf allen auch hier verlinkten SJB-Internetseiten. Ob Beratung, Verwaltung oder Rabatte. Kein Problem. Einfach Anfragen. Für Kunden gibt es zukünftig das FondsPortal mit direktem, exklusiven Depotzugang. Bis Sie Kunde sind lieber Blogger, Ihre direkte Frage einfach hier im Blog, oder kurz unter Fragen stellen. Alternativ besuchen Sie uns doch einfach einmal zu einem Webinar, Seminar oder direkt zu einer individuellen Beratung in unserem Büro in Korschenbroich. Wir freuen uns immer. Genau auf Sie!

Kategorien: Markt. Facettenreich.
[top]

Eine Antwort zu "Gerd Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage: Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 42)?"

  1. Pingback: ZEW-Konjunkturerwartungen im Oktober weiter verschlechtert

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Ich akzeptiere die Datenschutzerklärung der SJB FondsSkyline OHG 1989.


*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>