Gerd Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage: Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 50)?

12. Dezember 2011 von um 20:30 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! Gerd Bennewirtz-Fonds-Markt-USA-Wirtschaftsdaten: Was FondsInvestoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 50)? Die neue Handelswoche begann mit Kursverlusten für den DAX, der sich wieder deutlich von der 6.000-Punkte-Marke verabschieden musste, da die positive Beurteilung der Ergebnisse des EU-Gipfels nur sehr kurz andauerte. Hier stand die Frage, wer die neu eingeführte Schuldenbremse im Zweifelsfall durchsetzen und Sanktionen verhängen soll, im Mittelpunkt. Zudem wurden die Maßnahmen von den großen Rating-Agenturen kritisch betrachtet. FondsInvestoren, Anleger und Sparer fragen sich nun, wie es an den Kapital- und Aktienmärkten weitergeht. Gehen die Kurse zum Jahresausklang noch einmal nach unten? Dazu werden auch die in der aktuellen Woche anstehenden Wirtschaftsdaten ihren Teil beitragen. SJB FondsSkyline FondsVerwalter Bennewirtz sagt Ihnen, welche wichtigen Wirtschaftsdaten in dieser Woche anstehen und das größte Kursbewegungspotenzial für Sie als FondsInvestoren, Sparer und Anleger mit sich bringen.

Zum Auftakt der neuen Handelswoche bleibt es von Seiten der Wirtschaftsdaten aus den USA noch relativ ruhig. Am Montag wird lediglich das US-Haushaltsbudget für November bekannt gegeben, bei dem Analysten mit einem Minus von -139,5 Milliarden US-Dollar nach zuvor -150,4 Milliarden US-Dollar kalkulieren. Anleger, Sparer und FondsInvestoren erstaunt es nicht, dass die USA sich weiter in solcher Höhe in den roten Zahlen bewegen.

Am Dienstag dürfte es interessanter von Seite der Wirtschaftsdaten für FondsInvestoren, Sparer und Anleger werden. Dann kommen die Zahlen zu den US-Einzelhandelsverkäufen im November zur Veröffentlichung. Analysten rechnen mit einem Plus von +0,5 Prozent, nachdem der Oktober einen leicht höheren Wert von +0,6 Prozent gebracht hatte. Angesichts der wichtigen Signalwirkung, die die Verkaufszahlen im US-Einzelhandel für die Entwicklung der US-Ökonomie insgesamt haben, wäre eine relativ stabile Entwicklung der Verkaufszahlen ein ermutigendes Zeichen der Wirtschaftsdaten, meint die SJB – für alle Anleger, FondsInvestoren und Sparer. Am Dienstagabend kommt noch der US-Zinsentscheid der Federal Reserve Bank (Fed). Mit einer Änderung beim US-Leitzins, der aktuell in einer Spanne von 0,00 bis 0,25 Prozent gehalten wird, rechnet allerdings kein Analyst oder Ökonom. Auch nicht die FondsInvestoren, Sparer und Anleger. Interessanter wird es da sein, das Begleitstatement der Fed auf Hinweise zur künftigen Geldpolitik und der angenommenen Entwicklung der US-Ökonomie abzusuchen. Viele FondsInvestoren, Sparer und Anleger werden dies tun.

Am Mittwoch treten dann erneut die USA bei den Wirtschaftsdaten aufs Parkett und vermelden die MBA Hypothekenanträge für die Woche zum 10.12. (zuvor: +12,8 Prozent) sowie die Export- und Importpreise für den Monat November. Während die Exportpreise (ex Agrar) im Vormonat mit einem klaren Minus von -1,5 Prozent aufwarteten, gaben die Importpreise (ohne Öl) nur um -0,2 Prozent nach. FondsInvestoren, Sparer und Anleger kalkulieren: Bei weiter negativen Vorzeichen können die USA wenigstens mit Blick auf die Inflationsentwicklung einigermaßen beruhigt sein.

Am Donnerstag steht der US-Arbeitsmarkt im Fokus der Wirtschaftsdaten. Hier erwarten FondsInvestoren, Sparer und Anleger neue Erkenntnisse. Denn dann kommt aus den USA der wöchentliche Arbeitsmarktbericht mit der Zahl der neuen Anträge auf Arbeitslosenhilfe, bei dem Analysten mit einem leichten Anstieg der Meldungen von zuvor 381.000 auf 390.000 kalkulieren. Anleger, Sparer und FondsInvestoren sind gespannt auf diese Wirtschaftsdaten. Denn eine Erhöhung der Erstanträge wäre kein gutes Zeichen für die US-Ökonomie. Zeitgleich werden die Zahlen für die US-Erzeugerpreise im November veröffentlicht, bei der Marktbeobachter im Konsens von einem moderaten Anstieg um +0,1 Prozent nach zuvor -0,3 Prozent ausgehen. Über die Lage in der US-Industrie gibt der ebenfalls am Donnerstag anstehende New York Empire State Index für Dezember allen FondsInvestoren, dem Sparer und Anleger Auskunft, ein wichtiges Stimmungsbarometer für die Lage im verarbeitenden Gewerbe im Großraum New York. Ökonomen kalkulieren mit einem Indexstand von +3,0 Punkten, nachdem im Vormonat noch ein leichtes Minus von -0,61 Zählern bei diesen Wirtschaftsdaten zu verzeichnen war.

Ebenfalls am Donnerstag steht die Bekanntgabe der US-Leistungsbilanz für das dritte Quartal 2011 an. Ökonomen kalkulieren mit einem moderaten Rückgang des Leistungsbilanzminus von zuvor -118 Milliarden auf nun -110 Milliarden US-Dollar. An der insgesamt besorgniserregenden Verschuldung der USA würde diese Zahlen allerdings wenig ändern, wissen FondsInvestoren, dem Sparer und Anleger. Wie es um die Lage der US-Industrie bestellt ist, darüber gibt weiterhin die US-Industrieproduktion für November dem Anleger, FondsInvestoren und Sparer Auskunft. Analysten prognostizieren, dass diese Wirtschaftsdaten im Berichtsmonat nur noch um +0,2 Prozent zugelegt haben, nachdem sie sich im Oktober noch um +0,7 Prozent steigern konnten. Den Abschluss der US-Wirtschaftsdaten am Donnerstag bildet der Philadelphia Fed Index. Der „Philly Fed“, ein ganz wichtiger Stimmungsindikator für das verarbeitende Gewerbe in den USA, wird für Dezember bei +4,5 nach zuvor +3,6 Punkten erwartet. FondsInvestoren, Sparer und Anleger denken: Wenn sich der volatile Stimmungsindex wieder im positiven Bereich stabilisiert, wäre dies ein positives Zeichen von Seite der US-Wirtschaftsdaten.

Nach dem an Wirtschaftsdaten überaus reichen Donnerstag wird es dann am Freitag deutlich ruhiger von Seiten der Wirtschaftsdaten. FondsInvestoren, Sparer und Anleger erhalten eine Atempause, da lediglich die US-Verbraucherpreise für November zur Bekanntgabe anstehen. Analysten erwarten eine leicht anziehende Teuerung im US-Konsumsektor von jetzt +0,1 Prozent nach zuvor -0,1 Prozent im Monatsvergleich. Dieser minimale Anstieg  wäre aus Sicht der FondsInvestoren, Sparer und Anleger noch zu verkraften bei den US-Wirtschaftsdaten.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Die wichtigsten Zahlen der Woche dürften die am Dienstag anstehenden US-Einzelhandelsdaten sein, ebenfalls im Fokus stehen in der laufenden Woche die neuen Wirtschaftsdaten zur Entwicklung im verarbeitenden Gewerbe der USA sowie die Inflationszahlen. Bleibt das Plus bei den Einzelhandelsverkäufen im Umfeld der prognostizierten +0,5 Prozent, kann mit einer Fortsetzung der moderaten Wirtschaftserholung der USA im Umfeld des anstehenden Weihnachtsgeschäftes gerechnet werden. Da von Inflationsseite keine Ausreißer nach oben zu befürchten sind, sollte der letzte US-Zinsentscheid in diesem Jahr ein „Non-Event“ werden. Mit Zinsanhebungen kann beim besten Willen nicht gerechnet werden, auch nicht von sehr weit vorausschauenden FondsInvestoren, dem Sparer und Anleger. Mit Blick auf die US-Industrie und das verarbeitende Gewerbe kann von einer Stabilisierung auf niedrigem Niveau ausgegangen werden. Insgesamt müssten die Wirtschaftsdaten der laufenden Handelswoche schon sehr stark von den Schätzungen abweichen, um die Kursentwicklung an den Börsen für FondsInvestoren, Sparer und Anleger merklich zu beeinflussen. Die – auch längerfristige – Einschätzung der Qualität der EU-Gipfelbeschlüsse zu Eurorettung und Schuldenbremse dürfte sich hier wesentlich stärker auswirken. Wirtschaftsdaten sind in dieser Handelswoche insofern nicht unbedingt das Wichtigste. Das sollten Anleger, Sparer und FondsInvestoren wissen und sich stattdessen auf neue Überraschungen von politischer Seite oder durch die Ratingagenturen gefasst machen. Fragen Sie Ihren SJB FondsVerwalter, wie Sie Ihr Depot für diese weiter volatile Zeit optimieren können, liebe FondsInvestoren, Anleger und Sparer!

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Markt. Facettenreich.
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