Gerd Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage: Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 48)?

28. November 2011 von um 19:45 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! Gerd Bennewirtz-Fonds-Markt-USA-Wirtschaftsdaten: Was FondsInvestoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 48)? Die neue Handelswoche begann mit kräftigen Kursgewinnen, die Anleger wie Sparer und FondsInvestoren neue Hoffnung schöpfen ließ. Der DAX legte über vier Prozent zu und konnte die 5.700-Punkte-Marke hinter sich lassen, nachdem er sich zum Wochenschluss der 47. KW noch unterhalb von 5.500 Punkten bewegte. Für gute Stimmung sorgte die Ankündigung, der IWF wolle Italien mit einem neuen massiven Kredit von bis zu 600 Milliarden Euro unterstützen. Obwohl die Nachricht im weiteren Tagesverlauf dementiert wurde, hielt die gute Stimmung bei deutschen Aktien an. Ob es im weiteren Wochenverlauf in diesem Stil weitergehen kann, wird auch von den in dieser Handelwoche zur Veröffentlichung anstehenden Wirtschaftsdaten abhängen, wissen alle FondsInvestoren, Sparer und Anleger. SJB FondsSkyline FondsVerwalter Bennewirtz sagt Ihnen, welche wichtigen Wirtschaftsdaten in dieser Woche anstehen und das größte Kursbewegungspotenzial für Anleger und FondsInvestoren sowie Sparer in Fonds mit sich bringen.

Am Montag hatten bereits erste Zahlen zur Lage am US-Immobilienmarkt die positive Stimmung der Anleger, Sparer und FondsInvestoren verstärkt. Denn die US-Verkäufe von Neubauten sind im Oktober von 303.000 im Vormonat auf aktuell 307.000 angestiegen. Ein positives Zeichen für eine Stabilisierung am US-Häusermarkt denken sich viele FondsInvestoren, Sparer und Anleger. Und auch am Dienstag bleibt der US-Immobilienmarkt im Fokus der Anleger, FondsInvestoren und Sparer. Zum einen wird hier der CaseShiller Hauspreisindex für September veröffentlicht, der die Preisentwicklung in den 20 größten US-Ballungsräumen misst. Der Index wird mit -3,0 Prozent nach zuvor -3,8 Prozent verbessert erwartet. Stabilisiert sich auch der FHFA Hauspreisindex für selbigen Zeitraum (-0,1 Prozent im Vormonat), können FondsInvestoren, Sparer und Anleger mit Blick auf den US-Häusermarkt wieder etwas beruhigter in die Zukunft schauen. Ebenfalls am Dienstag kommt das aktuelle Verbrauchervertrauen aus den USA für November. FondsInvestoren, Sparer und Anleger hoffen hier neue Aufschlüsse über die Konsumbereitschaft der US-Bürger zu erhalten, die ja so wichtig für eine fortgesetzte Wirtschaftserholung in den USA ist. Analysten erwarten, dass sich das Verbrauchervertrauen von 39,8 auf 42,5 Punkte merklich verbessert.

Welche weiteren Termine zu Wirtschaftsdaten gibt es in der neuen Handelswoche, fragen sich Anleger, Sparer und FondsInvestoren? Ab Mittwoch steht der US-Arbeitsmarkt im Fokus der Wirtschaftsdaten. Als erste Indikation für die Tendenz, die der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag vermelden dürfte, wird dann der ADP Bericht zur Stellenentwicklung im privaten US-Sektor veröffentlicht. Ökonomen rechnen damit, dass die Zahl der neu geschaffenen Stellen im US-Privatsektor im November von 110.000 auf 125.000 zugenommen hat. Weiterhin bringt der Mittwoch die Zahlen zum Chicagoer Einkaufsmanagerindex (PMI), einem wichtigen Stimmungsbarometer für die Lage im verarbeitenden Gewerbe der USA. Analysten prognostizieren hier eine leichte Stimmungsabschwächung im November von zuvor 58,4 auf nun 57,5 Punkte. Ebenfalls wichtig aus dem Bereich der US-Wirtschaftsdaten für alle FondsInvestoren, Sparer und Anleger sind am Mittwoch noch die schwebenden US-Hausverkäufe für September (Konsens +0,1 Prozent nach -4,60 Prozent) sowie das „Beige Book“ der Fed für November, der Konjunkturbericht der US-Notenbank.

Am Donnerstag kommt an Wirtschaftsdaten aus den USA der wöchentliche Arbeitsmarktbericht mit der Zahl der neuen Anträge auf Arbeitslosenhilfe, bei dem Analysten mit einem leichten Rückgang von 393.000 auf 390.000 kalkulieren. Anleger, Sparer und FondsInvestoren sind gespannt auf diese Wirtschaftsdaten. Denn auch ein nur moderates Minus der Erstanträge wäre ein gutes Zeichen für die US-Ökonomie. Am selben Tag geht es für alle FondsInvestoren, Sparer und Anleger weiter mit Wirtschaftsdaten aus dem verarbeitenden Gewerbe der USA. Dann steht der ISM Index zur Veröffentlichung an, für den von Analystenseite ein leichter Anstieg von 50,8 auf 51,0 Punkte für den November prognostiziert wird. Damit würde der wichtige Stimmungsindex weiterhin knapp oberhalb der wichtigen 50-Punkte-Schwelle liegen, die die Grenze zwischen wirtschaftlicher Expansion und Kontraktion markiert. FondsInvestoren, Sparer und Anleger sind gespannt. Ebenfalls am Donnerstag stehen an Wirtschaftsdaten die US-Bauausgaben für Oktober auf der Agenda, die nach +0,2 Prozent im Vormonat nun um +0,3 Prozent zugelegt haben dürften.

Mit der Veröffentlichung der Zahl der neu geschaffenen Stellen (ex Agrar) in den USA steht dann am Freitag das Datenhighlight der Woche bei den Wirtschaftsdaten an: Der US-Arbeitsmarktbericht für Oktober. FondsInvestoren, Sparer und Anleger fiebern diesen Fakten wie jeden Monat entgegen. Ökonomen rechnen im Schnitt mit einem deutlich höheren Stellenplus von +123.000 nach lediglich +80.000 im Vormonat. Dies wären ganz ausgezeichnete Wirtschaftsdaten, würden sie doch eine Steigerung des Stellenaufbaus in der größten Volkswirtschaft der Welt von über 50 Prozent im Monatsvergleich bedeuten. Anleger, Sparer und FondsInvestoren hoffen sehr, dass diese ambitionierte Konsensschätzung bei den Wirtschaftsdaten erreicht wird. Bei der US-Arbeitslosenquote für November wird hingegen ein unveränderter Wert von 9,0 Prozent erwartet.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Beim US-Arbeitsmarktbericht für November liegt die Messlatte hoch. Da es sich um die wichtigste Veröffentlichung an Wirtschaftsdaten in der laufenden Handelswoche handelt, müssen FondsInvestoren, Anleger und Sparer auch Rückschläge einkalkulieren, wenn die Konsenserwartung bei diesen Wirtschaftsdaten nicht erfüllt wird. Zudem hat der überaus positive Wochenstart bereits viel Aufwärtspotenzial vorweggenommen. Selbst bei Unterstützung des gerade neu gestarteten Aufwärtstrends durch neue Wirtschaftsdaten sollte das weitere Aufwärtspotenzial am breiten Markt begrenzt sein. Denn zu angeschlagen ist weiterhin die Stimmung im Umfeld der EU-Schuldenkrise, die jederzeit für neue Negativmeldungen sorgen kann, müssen Anleger, Sparer und FondsInvestoren wissen. Stimmen beispielsweise die Berichte, dass die wenigen solventen EU-Staaten die Ausgabe gemeinsamer Anleihen planen (also Euro-Bonds im kleinen Kreis), wäre dies für alle EU-Peripheriestaaten eine ganz schlechte Nachricht, die deren weitere Refinanzierung erschweren würde. Wirtschaftsdaten sind insofern nicht unbedingt das Wichtigste. Das sollten Anleger, Sparer und FondsInvestoren wissen und sich auf neue Überraschungen gefasst machen. Fragen Sie Ihren SJB FondsVerwalter, liebe Anleger, Sparer und FondsInvestoren, wie Sie Ihr Depot für diese schwierige Zeit optimieren.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Markt. Facettenreich.
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