Gerd Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage: Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 47)?

21. November 2011 von um 18:30 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! Gerd Bennewirtz-Fonds-Markt-USA-Wirtschaftsdaten: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 47)? Die neue Handelswoche begann mit Kursverlusten des Dax, der Richtung 5.600 Punkten zurückfiel. Ohne besondere neue Wirtschaftsdaten. Privatanleger wie Sparer und FondsInvestoren zeigten sich erschreckt darüber, dass mit Moody’s nun die erste große Ratingagentur tatsächlich eine Herabstufung von Frankreichs AAA-Rating in Erwägung zieht. Vor einer Woche hatte Standard & Poor’s „irrtümlich“ das Frankreich-Rating bereits für wenige Stunden heruntergestuft, wie sich FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger gut erinnern. Zugleich geht die Debatte über Eurobonds weiter. FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger fragen sich nun, ob die Kursverluste zu Wochenbeginn sich so fortsetzen werden. Dazu werden auch die in der aktuellen Woche anstehenden Wirtschaftsdaten ihren Teil beitragen. SJB FondsSkyline FondsVerwalter Bennewirtz sagt Ihnen, welche wichtigen Wirtschaftsdaten in dieser Woche (KW 47) anstehen und das größte Kursbewegungspotenzial für Privatanleger, FondsInvestoren sowie Sparer mit sich bringen.

Die ersten Wirtschaftsdaten der neuen Handelswoche kommen am Montag aus den USA und geben FondsInvestoren, dem Sparer und Privatanleger Auskunft über die aktuelle Situation am US-Immobilienmarkt. Am Nachmittag werden die Zahlen zu den US-Bestandsimmobilienverkäufen im Oktober veröffentlicht, für die Analysten mit einem Rückgang von 4,91 auf nun 4,85 Millionen kalkulieren – dies wäre kein gutes Zeichen für den US-Immobilienmarkt.

Am Dienstag steht das US-Wirtschaftswachstum im Fokus aller FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger. Dann werden die endgültigen Zahlen zum US-Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal veröffentlicht. Noch mehr Wirtschaftsdaten. Die Mehrheit der Marktbeobachter rechnet damit, dass die erste Schätzung von +2,5 Prozent unverändert bestehen bleiben wird. Einzelne Analysten erwarten auch eine moderate Abwärtsrevision des US-BIPs auf +2,3 Prozent. Privatanleger, Sparer und FondsInvestoren wären davon nicht begeistert. Trotzdem ist ein annualisiertes US-Wirtschaftswachstum von über 2 Prozent im dritten Quartal mit Sicherheit als positives Signal zu werten, dass die US-Ökonomie in diesem Jahr eine Rezession vermeiden kann. Zum Wohle aller Privatanleger, Sparer und FondsInvestoren. Ebenfalls am Dienstag erhoffen sich Privatanleger, Sparer und FondsInvestoren Aufschluss über die weitere Zinspolitik der US-Notenbank Fed, wenn das Fed-Sitzungsprotokoll des geldpolitischen Treffens vom 02. November veröffentlicht wird. Konsens ist hier, dass der US-Leitzins noch über einen längeren Zeitraum in der Spanne zwischen 0,00 und 0,25 Prozent verbleiben wird.

Am Mittwoch steht der US-Arbeitsmarkt im Fokus der Wirtschaftsdaten. Hier erwarten FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger neue Erkenntnisse. Denn dann kommt aus den USA der wöchentliche Arbeitsmarktbericht mit der Zahl der neuen Anträge auf Arbeitslosenhilfe, bei dem Analysten mit einem leichten Anstieg der Meldungen von zuvor 388.000 auf 391.000 kalkulieren. Privatanleger, Sparer und FondsInvestoren sind gespannt auf diese Wirtschaftsdaten. Weitere Erkenntnisse dürften die Wirtschaftsdaten am Mittwoch zur Lage im US-Konsumsektor liefern. Denn dann werden die Zahlen zum Einkommen der US-Bürger im Oktober veröffentlicht, bei dem Ökonomen mit einem Plus von 0,3 Prozent nach zuvor 0,1 Prozent kalkulieren. Der Anstieg der persönlichen Ausgaben dürfte hingegen im selben Zeitraum von 0,6 Prozent auf 0,3 Prozent zurückgegangen sein. Kein besonders gutes Zeichen von US-Verbraucherseite, denken sich FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger.

Der Datenmarathon am Mittwoch geht mit den US-Auftragseingängen für langlebige Güter im Oktober weiter, für die Analysten im Schnitt mit einem Minus von -0,9 Prozent nach zuvor -0,6 Prozent kalkulieren. Eine weiter sinkende Nachfrage im Sektor dauerhafter US-Wirtschaftsgüter wäre kein gutes Zeichen für die US-Industrie sowie für alle FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger. Ebenfalls am Mittwoch sind Privatanleger, Sparer und FondsInvestoren auf die neuesten Wirtschaftsdaten zur US-Verbraucherstimmung gespannt. Hier schließen die Wirtschaftsdaten zum Michigan Sentiment Index für November den Tag ab. Im Konsens wird auch nach der anstehenden Revision bei der US-Verbraucherstimmung mit einem unveränderten Wert von 64,2 Punkten kalkuliert. Nicht viel, denken sich Privatanleger, Sparer und FondsInvestoren. Mit Blick auf die Tatsache, wie stark die US-Ökonomie von der Kauflaune der Konsumenten abhängt, wäre dies keine gute Nachricht. Also negative Impulse von Seiten der Wirtschaftsdaten?

Die US-Wirtschaftsdaten vom Mittwoch sind zugleich die letzten Wirtschaftsdaten aus der größten Volkswirtschaft für die laufende Woche der 47. KW. Am Donnerstag und Freitag müssen Privatanleger, Sparer und FondsInvestoren demnach damit rechnen, dass vorwiegend die neuesten Entwicklungen in der EU-Schuldenkrise oder Zahlen der US-Bilanzsaison für Bewegung an den Märkten sorgen, niccht die Wirtschaftsdaten.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Für FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer erwartet die SJB eine Handelswoche, die vor allem am Mittwoch stark von Seite der Wirtschaftsdaten beeinflusst werden dürfte. Denn dann gibt es Zahlen zum US-Arbeitsmarkt, dem US-Konsumsektor sowie der US-Industrie – und alles innerhalb kürzester Zeit. FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer, die auf neue Wirtschaftsdaten zum Zwecke der Beurteilung fundamentaler Entwicklungen hoffen, sollten sich diesen Termin rot im Kalender anstreichen. Darüber hinaus könnte es gerade am Donnerstag und Freitag in Ermangelung irgendwelcher US-Daten zu heftigeren Schwankungen an den Aktienmärkten kommen, da die Entwicklungen in der EU-Schuldenkrise absolut unvorhersehbar sind und naturgemäß für viel Volatilität sorgen. Richten Sie sich auch in der laufenden 47. KW wieder auf turbulente Märkte ein, liebe FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Markt. Facettenreich.
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