Gerd Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage: Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 45)?

07. November 2011 von um 20:30 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! Gerd Bennewirtz-Fonds-Markt-USA-Wirtschaftsdaten: Was FondsInvestoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 45)? Die neue Handelswoche begann mit Kursverlusten für den DAX, da die Unsicherheiten über die zukünftige griechische Regierung wie auch über das Schicksal Berlusconis als Ministerpräsident in Italien für Belastung an den Aktenmärkten sorgten. FondsInvestoren, Anleger und Sparer fragen sich nun, wie es an den Kapital- und Aktienmärkten weitergeht. Was wird aus der im Oktober gestarteten Aufwärtskorrektur, wird sie sich noch fortsetzen können oder gehen die Kurse erneut nach unten? Dazu werden auch die in der aktuellen Woche anstehenden Wirtschaftsdaten ihren Teil beitragen. SJB FondsSkyline FondsVerwalter Bennewirtz sagt Ihnen, welche wichtigen Wirtschaftsdaten in dieser Woche anstehen und das größte Kursbewegungspotenzial für Sie als FondsInvestoren, Sparer und Anleger mit sich bringen.

Zum Auftakt der neuen Handelswoche gab es bereits schlechte Nachrichten für alle Anleger, Sparer und FondsInvestoren aus dem Bereich der Euroländer: Der Einzelhandelsumsatz ist in der Eurozone im September gegenüber dem Vormonat um 0,7 % gefallen. Noch schlechter sehen die Wirtschaftsdaten im Jahresvergleich aus: Hier ist der Umsatz des Einzelhandels in der Eurozone im Berichtsmonat sogar um 1,5 % gesunken. Kein guter Wochenstart von Seite der Wirtschaftsdaten. Weiter geht es am Montag abend mit den US-Konsumentenkrediten für September. Analysten rechnen im Schnitt mit einem Anstieg der Kredite um 5,0 Milliarden US-Dollar, nachdem im August ein Rückgang der Kreditaufnahme der US-Konsumenten von -9,5 Milliarden US-Dollar zu verzeichnen gewesen war.

Am Dienstag bleibt es von Seiten der US-Wirtschaftsdaten ganz ruhig, auch aus der Eurozone kommen nur Zahlen aus der zweiten Reihe wie die deutschen Exporte für September oder die französische Handelsbilanz für selbigen Zeitraum. Aus Großbritannien wird die Industrieproduktion für September vermeldet. Am Mittwoch treten dann wieder die USA bei den Wirtschaftsdaten aufs Parkett und vermelden die MBA Hypothekenanträge für die Woche zum 5.11. (zuvor: +0,2 Prozent) sowie die Lagerbestände im Großhandel für September. Nachdem diese im August um 0,4 Prozent zugelegt hatten, erwarten Ökonomen nun ein leicht höheres Plus von 0,5 Prozent im Monatsvergleich. Dies wäre für alle FondsInvestoren, Sparer und Anleger ein positives Zeichen von Seiten der Wirtschaftsdaten.

Am Donnerstag steht der US-Arbeitsmarkt im Fokus der Wirtschaftsdaten. Hier erwarten FondsInvestoren, Sparer und Anleger neue Erkenntnisse. Denn dann kommt aus den USA der wöchentliche Arbeitsmarktbericht mit der Zahl der neuen Anträge auf Arbeitslosenhilfe, bei dem Analysten mit einem leichten Anstieg der Meldungen von zuvor 397.000 auf 400.000 kalkulieren. Anleger, Sparer und FondsInvestoren sind gespannt auf diese Wirtschaftsdaten. Denn eine Erhöhung der Erstanträge wäre kein gutes Zeichen für die US-Ökonomie. Zeitgleich werden die Zahlen für die US-Handelsbilanz im September veröffentlicht, bei der Marktbeobachter im Konsens von einem neuerlichen Anstieg des Defizits von zuvor -45,6 auf nun -45,9 Milliarden US-Dollar ausgehen.

Am Freitag steht noch die Veröffentlichung des US-Haushaltsbudgets für Oktober auf der Agenda. Anleger, Sparer und FondsInvestoren fürchten, dass die USA sich weiter in den roten Zahlen bewegen. Die Konsensschätzung zu diesen Wirtschaftsdaten gibt ihnen Recht: Analysten erwarten im Schnitt einen Negativsaldo von -105,0 Milliarden US-Dollar nach zuvor -140,4 Milliarden US-Dollar. FondsInvestoren, Anleger und Sparer, die auf eine durchgreifende Erholung der US-Wirtschaft hoffen, sind am Freitag zudem auf die neuesten Wirtschaftsdaten zur US-Verbraucherstimmung gespannt. Hier schließen die Wirtschaftsdaten zum Michigan Sentiment Index für Oktober den Datenreigen der 45. KW ab. Im Konsens wird bei der US-Verbraucherstimmung mit einem leichten Anstieg auf 61,3 Punkte nach zuvor 60,9 Punkten kalkuliert. Nicht viel, denken sich Anleger, Sparer und FondsInvestoren. Mit Blick auf die Tatsache, wie stark die US-Ökonomie von der Kauflaune der Konsumenten abhängt, wäre dies keine gute Nachricht. Also negative Impulse von Seiten der Wirtschaftsdaten?

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Nach der kräftigen Kurserholung an den globalen Aktienmärkten im Oktober liegt die Messlatte bei den Wirtschaftsdaten hoch. Diese Wirtschaftsdaten müssten schon sehr positiv ausfallen, um für weiteren Schwung zu sorgen. Enttäuschen diese auch nur geringfügig, dürfte es schnell zu Gewinnmitnahmen kommen. Zudem sind die Wirtschaftsdaten in dieser Woche weder besonders zahlreich noch von der Brisanz wie der US-Arbeitsmarktbericht der letzten Woche. FondsInvestoren, Anleger und Sparer sollten deshalb eher vorsichtig sein. Die neuesten Entwicklungen rund um die geplante griechische Übergangsregierung oder ein möglicher Sturz von Berlusconi in Italien dürften den Markt mindestens genauso stark bewegen, wie die nun anstehenden Wirtschaftsdaten. Wirtschaftsdaten sind in dieser Handelswoche nicht unbedingt das Wichtigste. Das sollten Anleger, Sparer und FondsInvestoren wissen und sich stattdessen auf Überraschungen von politischer Seite gefasst machen. Fragen Sie Ihren SJB FondsVerwalter, wie Sie Ihr Depot für diese Zeit optimieren, liebe FondsInvestoren, Anleger und Sparer!

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Markt. Facettenreich.
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