Gerd Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage: Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 44)?

31. Oktober 2011 von um 19:48 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! Gerd Bennewirtz-Fonds-Markt-USA-Wirtschaftsdaten: Was FondsInvestoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 44)? Die neue Handelswoche begann mit Kursverlusten für den DAX, nachdem die erste Euphorie über das Euro-Rettungspaket wieder abzuflauen beginnt. FondsInvestoren, Anleger und Sparer fragen sich nun, wie es an den Kapital- und Aktienmärkten weitergeht. Sehen wir nur eine kurzfristige Korrektur, oder gehen die Kurse wieder längerfristig nach unten? Dazu werden auch die in der aktuellen Woche anstehenden Wirtschaftsdaten ihren Teil beitragen. SJB FondsSkyline FondsVerwalter Bennewirtz sagt Ihnen, welche wichtigen Wirtschaftsdaten in dieser Woche anstehen und das größte Kursbewegungspotenzial für Sie als FondsInvestoren, Sparer und Anleger mit sich bringen.

Zum Auftakt der neuen Handelswoche gab es bereits eine erste negative Überraschung für Anleger, Sparer und FondsInvestoren aus dem Bereich der Wirtschaftsdaten. Der Chicagoer Einkaufsmanagerindex (PMI), ein wichtiges Stimmungsbarometer für die Lage im verarbeitenden Gewerbe der USA, verfehlte im Oktober die Konsensschätzung und gab von 60,4 auf 58,4 Punkte nach. Analysten hatten lediglich mit einem Wert von 58,9 Punkten gerechnet. Am Dienstag geht es für alle FondsInvestoren, Sparer und Anleger weiter mit Wirtschaftsdaten aus dem verarbeitenden Gewerbe der USA. Dann steht der ISM Index zur Veröffentlichung an, für den von Analystenseite ein leichter Anstieg von 51,6 auf 52,1 Punkte im Oktober prognostiziert wird. Damit würde der wichtige Stimmungsindex weiterhin knapp oberhalb der wichtigen 50-Punkte-Schwelle liegen, die die Grenze zwischen wirtschaftlicher Expansion und Kontraktion markiert. Trotzdem bleiben FondsInvestoren, Sparer und Anleger insgesamt skeptisch. Ebenfalls am Dienstag stehen die US-Bauausgaben für September auf der Agenda, die nach +1,4 Prozent im Vormonat nur noch um +0,3 Prozent zugelegt haben dürften.

Ab Mittwoch steht der US-Arbeitsmarkt im Fokus. Hier erwarten FondsInvestoren, Sparer und Anleger neue Erkenntnisse. Am Mittwoch selbst wird der ADP Employment Report für Oktober veröffentlicht, der Auskunft über die Stellenentwicklung im privaten Sektor der USA gibt. Hat sich der dortige Stellenaufbau tatsächlich von +91.000 im Vormonat auf +100.000 erhöht, wäre dies ein gutes Zeichen für den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag von Seiten der Wirtschaftsdaten und für alle Anleger, Sparer und FondsInvestoren. Ebenfalls am Mittwoch steht der US-Zinsentscheid der Federal Reserve Bank (Fed) auf der Agenda. Mit einer Änderung beim US-Leitzins, der aktuell in einer Spanne von 0,00 bis 0,25 Prozent gehalten wird, rechnet allerdings kein Analyst oder Ökonom. Auch nicht die FondsInvestoren, Sparer und Anleger. Interessanter wird es da sein, das Begleitstatement der Fed auf Hinweise zur künftigen Geldpolitik und der angenommenen Entwicklung der US-Ökonomie abzusuchen. Viele FondsInvestoren, Sparer und Anleger werden dies tun.

Am Donnerstag wird aus den USA der wöchentliche Arbeitsmarktbericht mit der Zahl der neuen Anträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht, bei dem Analysten mit einem unveränderten Wert der Meldungen von 402.000 kalkulieren. Anleger, Sparer und FondsInvestoren sind gespannt. Auch dies wäre ein Stabilisierungszeichen für den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag von Seite der Wirtschaftsdaten. Ebenfalls am Donnerstag steht der ISM Services für Oktober zur Veröffentlichung an, das Stimmungsbarometer für den US-Dienstleistungssektor. Ökonomen rechnen im Konsens bei diesen Wirtschaftsdaten mit einem leichten Anstieg von 53,0 auf 53,7 Punkten. Anleger, Sparer und FondsInvestoren würde das freuen. Auch die Lage der US-Industrie ist am Donnerstag Thema der Wirtschaftsdaten. Dann werden die US-Auftragseingänge der Industrie für September bekannt gegeben. Volkswirte rechnen mit einem unveränderten Wert von +0,2 Prozent wie im Vormonat. Diese Wirtschaftsdaten wären ein Zeichen der Stabilisierung der Lage in der US-Industrie, wissen FondsInvestoren, Sparer und Anleger.

Mit der Veröffentlichung der Zahl der neu geschaffenen Stellen (ex Agrar) in den USA steht dann am Freitag das Datenhighlight der Woche an, der US-Arbeitsmarktbericht für September. FondsInvestoren, Sparer und Anleger sind gespannt. Ökonomen rechnen im Schnitt mit einem Stellenplus von +88.000 nach +103.000 im Vormonat. Dies wären ordentliche Wirtschaftsdaten. Bleibt der Stellenaufbau jedoch deutlich unter den Schätzungen, dürfte es erneut zu Kursrückgängen an den globalen Aktienmärkten kommen. Dies fürchten Anleger, Sparer und FondsInvestoren. Auch bei der mit 9,1 Prozent unverändert erwarteten Arbeitslosenquote könnte es negative Überraschungen für FondsInvestoren, Sparer und Anleger geben.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Nach den jüngsten kräftigen Kursgewinnen an den globalen Aktienmärkten liegt die Messlatte bei den Wirtschaftsdaten hoch. Enttäuschen diese auch nur geringfügig, dürfte es schnell zu Gewinnmitnahmen kommen. Damit liegen die Risiken bei den in der laufenden Handelswoche anstehenden Wirtschaftsdaten auf der Unterseite. FondsInvestoren, Anleger und Sparer sollten deshalb weiter vorsichtig sein. Nachdem die erste Euphorie über das Euro-Rettungspaket verflogen ist, rücken nun wieder die insgesamt wenig berauschenden Fundamentaldaten und Wirtschaftsdaten in den Vordergrund. Dies umso mehr, als dass die Entwicklung im Zusammenhang mit der EU-Schuldenkrise immer wieder neue böse Überraschungen bereithalten kann. Wirtschaftsdaten sind insofern nicht unbedingt das Wichtigste. Das sollten Anleger, Sparer und FondsInvestoren wissen und sich auf neue Überraschungen gefasst machen. Fragen Sie Ihren SJB FondsVerwalter, wie Sie Ihr Depot für diese Zeit optimieren.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Markt. Facettenreich.
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