Gerd Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage: Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 5)?

30. Januar 2012 von um 21:20 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! Gerd Bennewirtz-Fonds-Markt-USA-Wirtschaftsdaten: Was FondsInvestoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 5)? Der erste Monat des neuen Jahres ist fast vorbei und hat FondsInvestoren, dem Sparer und Anleger erstaunlich hohe Kursgewinne beschert. Der DAX legte im Januar über acht Prozent zu und konnte sich zuletzt oberhalb der 6.400-Punkte-Marke stabilisieren. Wird dieser erste Aufwärtstrend des Jahres anhalten, fragen sich FondsInvestoren, Sparer und Anleger. Ob es in diesem Stil weitergehen kann, wird auch von den in dieser Handelwoche zur Veröffentlichung anstehenden Wirtschaftsdaten abhängen, wissen alle FondsInvestoren, Sparer und Anleger. SJB FondsSkyline FondsVerwalter Bennewirtz sagt Ihnen, welche wichtigen Wirtschaftsdaten in dieser Woche zur Veröffentlichung anstehen und das größte Kursbewegungspotenzial für Anleger und FondsInvestoren sowie Sparer in Fonds mit sich bringen.

Am Montag gab es bereist die ersten Wirtschaftsdaten aus dem US-Konsumsektor für Anleger, FondsInvestoren und Sparer. Während die persönlichen Ausgaben der US-Bürger im Dezember mit 0,0 Prozent im Monatsvergleich stagnierten (Prognose: +0,1 Prozent), legten die persönlichen Einkommen im selben Zeitraum um +0,5 Prozent (Prognose: +0,4 Prozent) zu. Für beide Wirtschaftsdaten hatten die Vormonatswerte bei +0,1 Prozent gelegen, wie FondsInvestoren, Sparer und Anleger wissen.

Am Dienstag steht der US-Immobilienmarkt im Fokus der Anleger, FondsInvestoren und Sparer. Zum einen wird hier der CaseShiller Hauspreisindex für November veröffentlicht, der die Preisentwicklung in den 20 größten US-Ballungsräumen misst. Der Index wird mit -3,2 Prozent nach zuvor -3,4 Prozent etwas verbessert erwartet. Weiterhin bringt der Dienstag die Zahlen zum Chicagoer Einkaufsmanagerindex (PMI), einem wichtigen Stimmungsbarometer für die Lage im verarbeitenden Gewerbe der USA. Analysten prognostizieren hier eine gleichbleibende Stimmung im Januar von unveränderten 62,5 Punkten. Ebenfalls am Dienstag kommt das aktuelle Verbrauchervertrauen aus den USA für Januar. FondsInvestoren, Sparer und Anleger hoffen hier neue Aufschlüsse über die Konsumbereitschaft der US-Bürger zu erhalten, die ja so wichtig für eine fortgesetzte Wirtschaftserholung in den USA ist. Analysten erwarten, dass sich das Verbrauchervertrauen von 64,5 auf 67,0 Punkte merklich verbessert.

Welche weiteren Termine zu Wirtschaftsdaten gibt es in der neuen Handelswoche, fragen sich Anleger, Sparer und FondsInvestoren? Ab Mittwoch steht der US-Arbeitsmarkt im Fokus der Wirtschaftsdaten. Als erste Indikation für die Tendenz, die der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag vermelden dürfte, wird dann der ADP Bericht zur Stellenentwicklung im privaten US-Sektor veröffentlicht. Ökonomen rechnen damit, dass die Zahl der neu geschaffenen Stellen im US-Privatsektor im November von 325.000 auf 200.000 abgenommen hat. Ebenfalls wichtig aus dem Bereich der US-Wirtschaftsdaten für alle FondsInvestoren, Sparer und Anleger sind am Mittwoch noch die Bauausgaben für Dezember (Konsens +0,4 Prozent nach +1,2 Prozent) die Rechenschaft über die Situation im US-Bausektor ablegen. Zeitgleich steht der ISM Index zur Veröffentlichung an, für den von Analystenseite ein leichter Anstieg von 53,9 auf 54,5 Punkte für den Februar prognostiziert wird. Damit würde der wichtige Stimmungsindex für das verarbeitende Gewerbe in den USA weiter solide oberhalb der wichtigen 50-Punkte-Schwelle liegen, die die Grenze zwischen wirtschaftlicher Expansion und Kontraktion markiert. FondsInvestoren, Sparer und Anleger sind gespannt.

Am Donnerstag befindet sich dann weiter der US-Arbeitsmarkt im Fokus der Wirtschaftsdaten. Hier wird der Challenger Report für Januar Rechenschaft über die von US-Firmen geplanten Stellenstreichungen ablegen, wobei zuletzt ein sattes Plus von +30,6 Prozent im Monatsvergleich zu verzeichnen war. Ebenfalls am Donnerstag kommt an Wirtschaftsdaten aus den USA der wöchentliche Arbeitsmarktbericht mit der Zahl der neuen Anträge auf Arbeitslosenhilfe, bei dem Analysten mit einem leichten Rückgang von 377.000 auf 375.000 kalkulieren. Anleger, Sparer und FondsInvestoren sind gespannt auf diese Wirtschaftsdaten. Denn auch ein nur moderates Minus der Erstanträge wäre ein gutes Zeichen für die US-Ökonomie.

Welche weiteren Termine zu Wirtschaftsdaten gibt es in der neuen Handelswoche, fragen sich Anleger, Sparer und FondsInvestoren? Mit der Veröffentlichung der Zahl der neu geschaffenen Stellen (ex Agrar) in den USA steht am Freitag das Datenhighlight der Woche bei den Wirtschaftsdaten an: Der US-Arbeitsmarktbericht für Januar. FondsInvestoren, Sparer und Anleger fiebern diesen Fakten wie jeden Monat entgegen. Ökonomen rechnen im Schnitt mit einem geringeren Stellenplus von +163.000 nach +200.000 im Vormonat. Dies wären nicht unbedingt positive Wirtschaftsdaten, würden sie doch eine klare Abschwächung des Stellenaufbaus in der größten Volkswirtschaft der Welt bedeuten. Anleger, Sparer und FondsInvestoren hoffen deshalb, dass die Konsensschätzung von den realen Wirtschaftsdaten noch übertroffen wird. Bei der US-Arbeitslosenquote für Januar wird hingegen ein unveränderter Wert von 8,5 Prozent erwartet. Die Lage im US-Dienstleistungssektor beleuchtet der ISM Services für Januar, der ebenso am Freitag zur Veröffentlichung ansteht. Hier kalkulieren Analysten im Konsens mit einem Anstieg des Stimmungsindikators von zuvor 52,6 auf nun 53,0 Zähler. FondsInvestoren, Sparer und Anleger sehen dieser prognostizierten Verbesserung der Lage im Bereich der US-Dienstleister positiv entgegen. Den Wochenabschluss von Seiten der Wirtschaftsdaten liefern die Auftragseingänge in der US-Industrie, die für Dezember mit einem Rückgang auf +1,5 Prozent nach zuvor +1,8 Prozent erwartet werden.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Die positive Stimmung an den globalen Aktienmärkten dürfte an den ersten Handelstagen des Februars 2012 nur mit kräftigen Impulsen von Seiten der Wirtschaftsdaten anhalten. Am Freitag kommt jedoch mit dem US-Arbeitsmarktbericht gleich der erste Prüfstein wie auch die wichtigste Veröffentlichung an Wirtschaftsdaten in der laufenden Handelswoche. Denn schwächt sich das Schaffen neuer Jobs in den USA bereits wieder ab, wie es die Konsensschätzung von +163.000 Stellen suggeriert, wäre dies kein positives Szenario für alle FondsInvestoren, Anleger und Sparer. Diese müssen also Rückschläge einkalkulieren, nachdem der Start ins neue Aktienjahr 2012 bereits viele Vorschusslorbeeren verteilt hat. Angeschlagen bleibt weiterhin die Stimmung im Umfeld der EU-Schuldenkrise, die jederzeit für neue Negativmeldungen sorgen kann, wie Anleger, Sparer und FondsInvestoren schon oft leidvoll erfahren mussten. US-Wirtschaftsdaten sind insofern nicht das Wichtigste. Wichtig ist vor allem eine endgültige Einigung auf die genauen Modalitäten des Schuldenschnitts für Griechenland, die in dieser Woche kommen könnte. Das sollten Anleger, Sparer und FondsInvestoren wissen und sich auf neue Überraschungen gefasst machen. Fragen Sie Ihren SJB FondsVerwalter, liebe Anleger, Sparer und FondsInvestoren, wie Sie Ihr Depot für die weiter volatil erwarteten Börsen optimieren können.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Markt. Facettenreich.
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