Gerd Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage: Ist Tagesgeld wirklich so sicher?

22. November 2011 von um 19:30 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! Gerd Bennewirtz-Fonds-Kaufen-Tagesgeld-Sicherheit: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Ist Tagesgeld wirklich so sicher? Viele FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger beobachten, dass im Zuge der weiter eskalierenden Schuldenkrise die Zuflüsse in Tagesgeld Konten immer weiter zunehmen. Gerade eher ängstliche und risikoscheue Sparer, Privatanleger und FondsInvestoren tendieren dazu, Investments in Fonds oder Aktien aufzulösen und in Tagesgeld umzuschichten. Aber bietet Tagesgeld überhaupt die Sicherheit, die viele Sparer, Privatanleger und FondsInvestoren unhinterfragt mit ihm verbinden? SJB FondsSkyline Geschäftsführer und FondsVerwalter Gerd Bennewirtz aus Korschenbroich hat da so seine Zweifel und fasst für FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger zusammen, welchen rechtlichen Status Tagesgeld überhaupt besitzt und untersucht die Frage, ob in der aktuellen Situation nicht doch Anlagen in Investmentfonds aus renditetechnischen wie sicherheitsorientierten Überlegungen vorzuziehen sind.

FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger wissen: Es herrscht Refinanzierungsnot bei den Banken, besonders bei Instituten aus südlichen EU-Ländern. Deshalb entdecken Banken aus südeuropäischen Ländern Deutschland als günstige Refinanzierungsquelle. So macht Italiens fünftgrößte Bank, die UBI Banca, dem deutschen Sparer, Privatanleger und FondsInvestoren ein scheinbar äußerst günstiges Angebot: Über ihre Direktbanktochter IW Bank bietet sie fürs Tagesgeld einen Zins von drei Prozent sowie vier Prozent für Festgeldanlagen an.

Südeuropäische Bankhäuser reagieren so mit hohen Zinsen aufs Tagesgeld auf die derzeit schwierigen Refinanzierungsbedingungen. Denn das wachsende Misstrauen in die Solvenz der südeuropäischen Staaten macht es für Banken dieser Länder beinahe unmöglich, sich über reguläre Anleihen am Kapitalmarkt zu refinanzieren, wissen Sparer, Privatanleger und FondsInvestoren. Zugleich können sich die Banken bei der Europäischen Zentralbank (EZB) nur Geld gegen die Hinterlegung hoher Sicherheiten leihen, die nur in begrenztem Ausmaß zur Verfügung stehen.

Umso stärker sind die Banken Südeuropas auf Kundengelder angewiesen. Der Konkurrenzkampf führt dazu, dass Banken dem Sparer, Privatanleger und FondsInvestoren für ihre Spareinlagen hohe Zinsen bieten müssen. Nach Angaben der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) vom Juli lagen die Zinsen für Festgeldanlagen in den europäischen Peripheriestaaten im Schnitt einen Prozentpunkt höher als in den Ländern Kerneuropas. Die UBI Banca steht dabei mit ihrem Angebot zu Tagesgeld in Deutschland an die Spitze, obwohl sie auf ihrem Heimatmarkt gar nicht zu den größeren Anbietern gehört.

Deutsche Sparer können damit indirekt von den Refinanzierungsnöten der Banken in Südeuropa profitieren und hohe Verzinsung aufs Tagesgeld einstreichen.  Aktuell liegt die durchschnittliche Verzinsung für Tagesgeld Konten in Deutschland seit einiger Zeit über dem Leitzins, was historisch betrachtet sehr selten vorkommt. Sparer, Privatanleger und FondsInvestoren wissen das. Die Zinsdifferenz hat sich zuletzt sogar noch erhöht. Während die EZB Anfang November ihren Leitzins auf 1,25 Prozent senkte, blieben die Zinsen fürs Tagesgeld wegen des harten Wettbewerbs unverändert.

Drei Prozent aufs Tagesgeld – das ist mehr, als Sparer, Privatanleger und FondsInvestoren mit dem Investment in deutsche Bundesanleihen erzielen können. Deutsche Sparer können so von der Refinanzierungsnot in Südeuropa profitieren – wenn nur nicht die Probleme mit dem Einlagenschutz wären. Denn mit den höheren Zinsen steigen auch die Risiken. Die italienische UBI Banca gewährt allen FondsInvestoren, dem Sparer und Privatanleger nur den europäischen Mindesteinlagenschutz. Dieser beträgt gerade einmal 100.000 Euro je Kunde. Darüber hinausgehende Beträge wären im Falle der Insolvenz eines der südeuropäischen Geldhäuser verloren. Nicht alle FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger wissen das. Denn das Geld auf Tagesgeld Konten wird, wenn es nicht anderweitig abgesichert wird, der Insolvenzmasse eines Instituts zugeschlagen. Das kann für FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger böse enden. Deutsche Banken und größere ausländische Wettbewerber gehören hingegen einem zusätzlichen privaten Einlagensicherungssystem an, das einen deutlich besseren Schutz bietet.

Bleiben wir beim Beispiel UBI Banca. Bei einer Pleite des Instituts müsste der italienische Einlagensicherungsfonds einspringen – und über dessen Solvenz bestehen berechtigte Zweifel, wenn man bedenkt, mit welchen Risikoaufschlägen italienische Staatsanleihen bereits gehandelt werden. Letztlich ist die Stärke des Fonds diejenige der in ihn einzahlenden Banken Italiens, auf die sich nicht mehr viele FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger werden verlassen wollen. Denn wie instabil ausländische Sicherungssysteme sein können, zeigte sich im Jahr 2008 beim Zusammenbruch der isländischen Banken. Auch diese hatten bei FondsInvestoren, dem Sparer und Privatanleger in Deutschland aggressiv mit hohen Zinsen geworben, gingen dann aber in die Insolvenz. Der isländische Einlagensicherungsfonds sah sich angesichts der Finanzprobleme des gesamten Landes außerstande, hier eine Kompensation zu leisten.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Welche Lehre sollten FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aus diesen Geschehnissen ziehen? Hohe Zinsen aufs Tagesgeld sind eben nicht alles, vor allem, wenn die Rückzahlung des gesamten Investmentbetrages angesichts maroder Absicherungssysteme fragwürdig erscheint. Wer aus dem Risiko fliehen will, sollte sich nicht in die Hände der italienischen Einlagensicherung begeben. Vielmehr sind und bleiben Fonds, die in Aktien oder Renten investieren, eine echte Alternative zu Tagesgeld. Als gesetzlich geschütztes „Sondervermögen“ sind sie in jedem Fall von dem sie verwaltenden Institut vollkommen unabhängig und auch im Falle der Insolvenz einer KAG vollständig geschützt. FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger sollten deshalb einen grundsoliden Anleihenfonds wie den Fidelity Euro Bond Fund (ISIN LU0238209513, WKN A0MJQB) einer Anlage in Tagesgeld vorziehen. Fragen Sie Ihren SJB FondsVermögensVerwalter nach Details, liebe FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger, wie sie ihr Vermögen durch eine Anlage in Fonds vor den Risiken von Tagesgeld bewahren können!

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

Empfehlung von FondsVerwalter Bennewirtz für den FondsBlog und den FondsBlogger: Sie wollen mehr FondsAuskünfte von Ihrer SJB FondsSkyline? Sie wünschen sich eine direkte Antwort auf Ihre individuelle(n) MarktFrage oder MarktFragen bevor Sie Fonds, Funds oder einen Fund kaufen? Sie wollen als Sparer, Privatanleger und FondsInvestoren neben der Frage Ist Tagesgeld wirklich so sicher?  – vertiefende Informationen, Nachrichten und Analysen auch Auskünfte rund um das Thema Geldanlage und zu Investmentfonds sowie den Spezialthemen finden? Diese finden Sie auf allen auch hier verlinkten SJB Internetseiten. Ob Beratung, Verwaltung oder Rabatte. Kein Problem. Einfach Anfragen. Für Kunden gibt es zukünftig das FondsPortal mit direktem, exklusiven Depotzugang. Bis Sie Kunde sind lieber Blogger, Ihre direkte Frage einfach hier im Blog, oder kurz unter Fragen stellen. Alternativ besuchen Sie uns doch einfach einmal zu einem Webinar, Seminar oder direkt zu einer individuellen Beratung in unserem Büro in Korschenbroich. Wir freuen uns immer. Genau auf Sie!

FondsSuche: Sie suchen Informationen zum Fidelity Euro Bond Fund (ISIN LU0238209513, WKN A0MJQB)

Die FondsPreisentwicklung auf Eurobasis im letzten Monat betrug -1,32 Prozent. Die Rendite des Fidelity Euro Bond Fund (ISIN LU0238209513, WKN A0MJQB)über ein Jahr betrug -2,70 Prozent. Die Gewinne über drei Jahre bezogen auf eine Einmalanlage von 10.000 Euro ohne Ausgabeaufschlag betrugen +1.975,00 Euro. Der Fidelity Euro Bond Fund (ISIN LU0238209513, WKN A0MJQB) eignet sich sowohl für eine Einmalanlage mit Auszahlplan, als auch als Sparplan! Weitere Informationen finden Sie zukünftig in unseren Hitparaden für Fonds mit einem großen Angebot von Investmentfonds zur freien Auswahl in übersichtlichen Tabellen. Rat für Sparer und Anleger: Erwerben Sie den Fondsals Anlage zur Altersvorsorge erst nach einer individuellen Beratung.

Kategorien: Markt. Facettenreich.
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