Gerd Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage: Warum waren die Kapitalabflüsse der Anleger aus Fonds im August so hoch?

14. Oktober 2011 von um 22:34 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! Gerd Bennewirtz-Fonds-Kaufen-Kapitalabflüsse-Anleger: Was Privatanleger, Sparer und FondsInvestoren aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Warum waren die Kapitalabflüsse der Anleger aus Fonds im August so hoch? FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger zeigten sich im August von ihrer ängstlichen Seite – dies zeigen die Kapitalabflüsse. Parallel zu den Kursstürzen an den globalen Börsen zogen FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger im August aus den Publikumsfonds per saldo 5,4 Milliarden Euro ab. Dies zeigen die aktuellen Absatzzahlen der FondsIndustrie. Die massiven Kapitalabflüsse sind die höchsten seit Oktober 2008 im Umfeld der Pleite der US-Bank Lehman Brothers, die FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger verunsicherte. Die Nervosität bleibt also hoch, wie die Kapitalabflüsse zeigen. SJB FondsSkyline FondsVerwalter Gerd Bennewirtz aus Korschenbroich analysiert für Privatanleger, Sparer und FondsInvestoren die Lage und untersucht, ob der reflexartige Verkauf von Fonds bei plötzlichen Kursstürzen nicht gerade die falsche Entscheidung mit Blick auf Kapitalabflüsse darstellt.

Die jüngsten Kapitalabflüsse von FondsInvestoren, dem Sparer und Privatanleger aus den so genannten Publikumsfonds waren massiv. Allein Aktienfonds verloren im August gut vier Milliarden Euro, Mischfonds aus Aktien und Anleihen büßten 1,6 Milliarden Euro an Kapital ein. Während FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger also flohen, konnten die Mittelzuflüsse institutioneller Investoren die Branchenbilanz nicht retten. Zwar steckten große Investoren wie Versicherer oder Pensionseinrichtungen im August netto knapp 1,3 Milliarden Euro frisches Kapital in die für sie geschaffenen Spezialfonds und fast 1,5 Milliarden Euro in Vermögensmandate. Aber die Kapitalabflüsse dominierten. Unter dem Strich flossen laut FondsVerband BVI aber knapp 2,7 Milliarden Euro aus deutschen Fonds ab.

Wichtigster Grund für die massiven Kapitalabflüsse von Seiten der FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger ist die Psychologie. „Wenn ein Privatanleger Angst hat, dass die Euro-Zone zusammenbricht, legt er kein Geld am Kapitalmarkt an“, kommentiert die Sparkassen-Fondstochter Deka die Kapitalabflüsse. Privatanleger, Sparer und FondsInvestoren können dies bestätigen. Einerseits ist es verständlich, dass durch die Staatsschuldenkrise verunsicherte Anleger nach dem starken Einbruch der Aktienkurse im August FondsAnteile verkauften und so Kapitalabflüsse auslösten. Wer Angst hat, noch mehr zu verlieren, zieht sein Geld panikartig ab. Dies gilt für viele FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger. Aber wäre ein antizyklisches Nachkaufen bei Kursrücksetzern nicht viel effektiver, meint die SJB?

Aber viele Anleger wollen nur noch raus aus dem Kapitalmarktrisiko. Auch mit dem Mittel Kapitalabflüsse. Außer FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger verkauften auch Dachfondsmanager oder Manager strukturierter Vermögen, deren Risikobudgets nach den starken Kursverlusten ausgeschöpft sind. Diese Investoren halten gewichtige Anteile am Vermögen der Publikumsfonds. Jene Verkäufe ziehen wieder neue Kursverluste nach sich – ein Teufelskreis der Kapitalabflüsse für Privatanleger, Sparer und FondsInvestoren.

Denn die Neigung unter FondsInvestoren, dem Sparer und Privatanleger, Kapitalmarktrisiken einzugehen, liegt aktuell auf einem niedrigeren Niveau als nach der Lehman-Pleite. Der FondsAbsatz dürfte erst wieder stabil zulegen, wenn sich die Aktienmärkte eine längere Zeit deutlich nach oben bewegten, erwarten Marktbeobachter. Aber ist nicht gerade dann der falsche Zeitpunkt zum Einstieg, fragt die SJB? Denn langfristig gute Anlageergebnisse erzielen nur FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger, die in der Nähe der Tiefpunkte kaufen und sich beim Thema Kapitalabflüsse zurückhielten.

Ein Spiegelbild der Lage der FondsIndustrie gibt die Entwicklung bei der Deutsche-Bank-Tochter DWS und ihre Kapitalabflüsse. Sie ist dem Privatanleger, Sparer und FondsInvestoren gut bekannt. Die DWS verzeichnete die höchsten Kapitalabflüsse nach Fondsanbietern von per saldo knapp 1,5 Milliarden Euro. Dies kommt auch deshalb, weil die DWS schwerpunktmäßig Aktienfonds managt. Dies wissen FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger. In die Geldmarkt- und Anleihenfonds haben Anleger dagegen netto Kapital investiert, berichtet die DWS. Diese Entwicklung entspricht genau der branchenweiten Tendenz: Geldmarktfonds sammelten im August per saldo 1,4 Milliarden Euro ein, Anleihefonds 0,9 Milliarden Euro. Doch dies kann die Kapitalabflüsse nicht ausgleichen. Insgesamt managt die FondsIndustrie nun  ein Vermögen von FondsInvestoren, dem Sparer und Privatanleger von 1,76 Billionen Euro.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Immer wieder lässt sich an der Börse und am FondsMarkt feststellen, dass FondsInvestoren, Sparer und Anleger panisch und in höchste Nervosität verkaufen, wenn die Kurse stärker ins Rutschen kommen. Die Kapitalabflüsse steigen. Nach Meinung der SJB sollten Anleger genau das Gegenteil tun. Wer innerhalb einer Krisensituation nahe der Tiefpunkte in mehreren Tranchen einsteigt oder zu diesem Zeitpunkt einen Sparplan startet, erzielt sehr schnell positive Renditen. Auch ohne Kapitalabflüsse. Dies sollten sich Privatanleger, Sparer und FondsInvestoren einprägen. Anleger, die erst nach einer längeren Boomphase in den Markt gehen, haben den größten Teil des Kursanstiegs hingegen bereits verpasst. Dies belegen unabhängige Studien der SJB, die FondsInvestoren und dem Sparer und Anleger gern zur Verfügung gestellt werden. Deshalb sollten Sie sich der Tendenz zu Kapitalabflüssen aus Fonds entgegenstellen, die derzeit allerorts zu beobachten ist. Steigen Sie lieber in bester antizyklischer Tradition ein oder erhöhen sie ihre Investitionen, um eine günstige Ausgangsbasis für künftige Kursgewinne zu schaffen, liebe Privatanleger, Sparer und FondsInvestoren. Welche Fonds und welche Märkte sich dafür am besten eignen, sagt Ihnen Ihr FondsBerater und FondsVerwalter der SJB. Zum Thema Kapitalabflüsse sagt er lieber nichts.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

Empfehlung von FondsVerwalter Bennewirtz für den FondsBlog und den FondsBlogger: Sie wollen mehr FondsAuskünfte von Ihrer SJB FondsSkyline? Sie wünschen sich eine direkte Antwort auf Ihre individuelle(n) MarktFrage oder MarktFragen bevor Sie Fonds, Funds oder einen Fund kaufen? Sie wollen als Privatanleger, Investor und FondsSparer neben der Frage – Warum waren die Kapitalabflüsse der Anleger aus Fonds im August so hoch? – vertiefende Informationen, Nachrichten und Analysen auch Auskünfte rund um das Thema Geldanlage und zu Investmentfonds sowie den Spezialthemen finden? Diese finden Sie auf allen auch hier verlinkten SJB Internetseiten. Ob Beratung, Verwaltung oder Rabatte. Kein Problem. Einfach Anfragen. Für Kunden gibt es zukünftig das FondsPortal mit direktem, exklusiven Depotzugang. Bis Sie Kunde sind lieber Blogger, Ihre direkte Frage einfach hier im Blog, oder kurz unter Fragen stellen. Alternativ besuchen Sie uns doch einfach einmal zu einem Webinar, Seminar oder direkt zu einer individuellen Beratung in unserem Büro in Korschenbroich. Wir freuen uns immer. Genau auf Sie!

Kategorien: Markt. Facettenreich.
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