Gerd Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage: Ist eine verstärkte Hilfe durch die Notenbank EZB nötig?

18. November 2011 von um 19:45 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! Gerd Bennewirtz-Fonds-Kaufen-EZB-Notenbankhilfe: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Ist eine verstärkte Hilfe durch die Notenbank EZB nötig? FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger beobachten die immer mehr zunehmenden Diskussionen, ob die Europäische Zentralbank (EZB) sich stärker in die EU-Schuldenkrise einmischen und praktisch unbegrenzt Anleihen von in Bedrängnis geratenen EU-Schuldenstaaten aufkaufen soll. Ist diese Art von Hilfe durch die Notenbank nötig bzw. sinnvoll, fragen sich FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger? Auch die bekannten Münchener Vermögensverwalter Jens und Jan Ehrhardt von DJE haben zuletzt in einem Interview für FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer für eine verstärkte Hilfe der Notenbank EZB plädiert. SJB FondsSkyline Geschäftsführer und FondsVerwalter Gerd Bennewirtz aus Korschenbroich fasst für FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger die wichtigsten Elemente der Diskussion über eine Hilfe durch die Notenbank EZB zusammen und bezieht letztlich eine klare Position dagegen.

Mit Sorge sehen zahlreiche FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger, dass mittlerweile auch in Deutschland die Stabilitätskultur des Geldes infrage gestellt wird, für die die EZB eigentlich stehen sollte. Der offizielle Auftrag der EZB besteht darin, als Notenbank die Inflation in der Eurozone für FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger unter Kontrolle zu halten und so Hilfe für die Geldwertstabilität zu gewähren. Zu diesem Zwecke soll die EZB dafür sorgen, dass sich die EU-Inflationsrate in dem für Privatanleger, FondsInvestoren und Sparer bekannten Rahmen von „unter, aber nahe bei“ 2 Prozent bewegt. Dann sei für Sparer, FondsInvestoren und Privatanleger Preisstabilität aus Sicht der Notenbank gegeben.

Im Zuge der sich zuspitzenden EU-Schuldenkrise werden aber nun die Stimmen – vor allem aus dem Ausland – lauter, die ganz offen verstärkte Markteingriffe der EZB fordern, um mit Hilfe der Notenbank die Renditen der Anleihen kriselnder Eurostaaten in den Griff zu bekommen. Die EZB solle, so die für die SJB erstaunliche Forderung, praktisch unbegrenzt als Käufer dieser Anleihen auftreten und so als Notenbank Hilfe für eine Marktstabilisierung leisten. Die Finanzierung von Staatsdefiziten ist der EZB jedoch ausdrücklich untersagt. Auch deshalb stand bereits das vor einigen Monaten begonnene Anleihenaufkaufprogramm der EZB als Hilfe der Notenbank unter Kritik von „Hardlinern“ wie den Deutschen Axel Weber oder Jürgen Stark, wie Sparer, Privatanleger und FondsInvestorenbemerkten. Wirft die EZB im Zuge einer verstärkten Hilfe als Notenbank nun alle ihre Prinzipien für FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger über Bord und stellt den Anleihemärkten unbegrenzte Liquidität zur Verfügung, so macht sich die Notenbank als Hüterin der Geldwertstabilität vollends unglaubwürdig für Privatanleger, FondsInvestoren und Sparer.

Aber trotzdem kommen nun auch Stimmen aus Deutschland, die eine verstärkte Hilfe durch die Notenbank EZB zur Eindämmung der Eurokrise fordern. Die Münchener Vermögensverwalter Jens und Jan Ehrhardt von DJE, die Gelder der FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger in Höhe von rund zehn Milliarden Euro betreuen, haben in einem Handelsblatt Interview für mehr Hilfe durch die Notenbank angesichts nervöser Märkte plädiert. Die EZB müsse Geld drucken, so die Einschätzung der erfahrenen Vermögensverwalter, da der Euro andernfalls nicht überleben werde. Die Notenbank müsse nun mit Hilfe von Anleihenkäufen in den Markt eingreifen, auch wenn dies die Inflation für Sparer, FondsInvestoren und Privatanleger weiter anheizen würde.

Jens Ehrhardt fordert explizit von der Notenbank, dass die EZB handeln und diese Hilfe an den Märkten der Privatanleger, FondsInvestoren und Sparer auch entsprechend offensiv ankündigen müsse. Man brauche die Hilfe der Notenbank zur Beruhigung der Märkte, betont er. Ehrhardt zum Handelsblatt: „Die EZB muss Geld drucken und Anleihen der Krisenstaaten in großem Stil aufkaufen. Allein die Ankündigung, dass sie ein bestimmtes Renditeniveau für Italien verteidigt, dürfte an den Märkten etwas bewegen.“ Auch weitere Zinssenkungen für FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger seien notwendig, ergänzt Jan Ehrhardt. Die jüngste Zinssenkung der Notenbank sei ein Schritt der Hilfe in die richtige Richtung gewesen, aber reiche nicht. Die EZB solle die Leitzinsen schrittweise weiter senken, bis auf nahe Null. Das würde die Stabilisierung für FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer im Euroraum fördern.

In Diskussionen mit seinem Vater konnte Jan Ehrhardt auch diesen für seine Auffassung zur Hilfe der Notenbank EZB gewinnen: Jens Ehrhardt war zunächst skeptisch, und hielt eine solche Geldpolitik der Notenbank für „nicht seriös“. Mittlerweile ist er aber überzeugt, dass es gar nicht anders geht, wenn man den Euro behalten will. Geld zu drucken und die Zinsen zu senken sei zwar keine gute Lösung der Notenbank EZB für Sparer, FondsInvestoren und Privatanleger, aber unter den schlechten immer noch die beste. Denn die Alternative wäre, so Jens Ehrhardt, dass das gesamte Finanzsystem ohne Hilfe der Notenbank EZB zusammenbricht. Von EuroBonds halten die beiden Vermögensverwalter Jens und Jan Ehrhardt zudem gar nichts. Es sei am besten, wenn eine nötige Hilfe zur Stützung der Märkte durch die EZB selbst erfolge, lassen sie alle FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger wissen. Für die Hilfe für den Euro nehmen sie auch Risiken wie eine steigende Inflation in Kauf.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Aus Sicht eines unabhängigen FondsVermittlers bzw. einer FondsVermögensVerwaltung wie der SJB muss dem Ruf nach einer verstärkten Intervention der EZB zur „Lösung“ der Eurokrise eine klare Absage erteilt werden. Wenn die Hilfe der Notenbank EZB so aussieht, unbegrenzt Geld zu drucken und ohne jede Beschränkung Anleihen von kriselnden Eurostaaten zu erwerben, so würde sie die aktuell bestehenden Vermögenswerte durch Inflation bis hin zur Hyperinflation entwerten. Verlierer dieser Hilfe in Form wundersamer Geldvermehrung wären aber alle FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger, die bereits Vermögen aufgebaut und investiert haben. Aus Sicht der SJB würde der Wert des Geldes sinken, nur auf dem Papier würden die Depotstände wachsen. Und der Staat sich mit Blick auf die kalte Progression über einen bilderbuchmäßigen Olivera-Tanzi-Effekt freuen. Die Vermögensverwalter Jens und Jan Ehrhardt wollen ihre Kunden offenbar scheinreich statt steinreich machen. Nicht hingegen die SJB, liebe FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger. Wir sprechen uns klar gegen ein Anwerfen der Notenpresse, unbegrenztes Gelddrucken und ungesetzliches Finanzieren als Hilfe für defizitäre Staatshaushalte undisziplinierter EU-Staaten aus. Fragen Sie Ihren SJB FondsVermögensVerwalter nach Details, liebe FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger, wie sie Ihrem Vermögen durch eine überlegte Streuung in Sachwerte vor den Folgen einer verfehlten Eurorettungspolitik Hilfe leisten können!

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

Empfehlung von FondsVerwalter Bennewirtz für den FondsBlog und den FondsBlogger: Sie wollen mehr FondsAuskünfte von Ihrer SJB FondsSkyline? Sie wünschen sich eine direkte Antwort auf Ihre individuelle(n) MarktFrage oder MarktFragen bevor Sie Fonds, Funds oder einen Fund kaufen? Sie wollen als Sparer, Privatanleger und FondsInvestoren neben der Frage Ist eine verstärkte Hilfe durch die Notenbank EZB nötig? – vertiefende Informationen, Nachrichten und Analysen auch Auskünfte rund um das Thema Geldanlage und zu Investmentfonds sowie den Spezialthemen finden? Diese finden Sie auf allen auch hier verlinkten SJB Internetseiten. Ob Beratung, Verwaltung oder Rabatte. Kein Problem. Einfach Anfragen. Für Kunden gibt es zukünftig das FondsPortal mit direktem, exklusiven Depotzugang. Bis Sie Kunde sind lieber Blogger, Ihre direkte Frage einfach hier im Blog, oder kurz unter Fragen stellen. Alternativ besuchen Sie uns doch einfach einmal zu einem Webinar, Seminar oder direkt zu einer individuellen Beratung in unserem Büro in Korschenbroich. Wir freuen uns immer. Genau auf Sie!

Kategorien: Markt. Facettenreich.
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