Gerd Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage: Warum verliert Gold den vierten Tag in Folge?

27. September 2011 von um 20:15 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! SJB-Fonds-Markt-Edelmetalle-Goldpreis? Was Investoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Warum verliert Gold den vierten Tag in Folge? Der Preis  für eine Feinunze Gold ist innerhalb von vier Handelstagen rund 15,0 Prozent gefallen. Am Montag rutschte der Goldpreis im Tief bis auf 1.536 US-Dollar. Knapp 350 US-Dollar unter dem Jahreshoch von 1.920,25 US-Dollar. Das ist der stärkste Rutsch beim Goldpreis, den Investoren, Anleger und FondsVerwalter seit 1983 hinnehmen müssen. Viele Analysten und FondsVerwalter nennen diese Entwicklung „historisch“. Schon fragen besorgte Investoren und Anleger ihre FondsVerwalter, ob Gold immer noch ein „sicherer Hafen“ als Wertspeicher in der Vermögensplanung ist. Bei einem anderen der Edelmetalle fällt der Preisabfall noch stärker aus. Beim Silber gab der Preis innerhalb weniger Tage rund ein Drittel nach, auf jetzt rund 33,0 US-Dollar. Die Gründe für diese Entwicklung beim Goldpreis, die Investoren und Anleger in Erstauen versetzt, sind vielfältig. FondsVerwalter müssen die Situation nüchtern analysieren. Einer starken Nachfrage privater Anleger stehen massive Verkäufe der Edelmetalle durch institutionelle Investoren gegenüber. Der Einfluss auf den Goldpreis ist unterschiedlich. Dementsprechend verschieden fallen die Meinungen von Experten aus: Einige raten Investoren und Anlegern wegen der fallenden Preise für die Edelmetalle Gold und Silber zum Kauf. Andere FondsVerwalter sehen ein Platzen der Rallye beim Goldpreis gekommen. Alternativen für Anleger bieten Fonds mit Schwerpunkt Gold- und Edelmetallaktien. Zum Beispiel der Craton Capital Precious Metal (ISIN: LI0016742681, WKN: 964907) oder der Falcon Gold Equities (ISIN: CH0002783535, WKN: 972376). FondsVerwalter Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Korschenbroich, sammelt die Informationen und zeigt für Investoren und Anleger, dass bei Nachrichten über Edelmetalle nicht alles Gold ist, was glänzt und Reden Silber sein kann.

Gold gehört seit Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise Mitte 2007 zu den begehrtesten Anlageklassen für Investoren und Anleger. Private Anleger und institutionelle Investoren haben das Edelmetall als Wertspeicher für ihre Vermögenswerte stark nachgefragt. Anfang 2008 durchbrach der Goldpreis zum ersten Mal die Marke von 1.000 US-Dollar pro Feinunze.

Die zunehmende Diskussion um die Schuldenkrise der Industrienationen in den USA und Europa hat nach Überzeugung vom FondsVerwalter SJB die „Flucht in die Sachwerte“ der Investoren und Anleger noch einmal beschleunigt und den Goldpreis auf ein Allzeithoch von 1.920,25 US-Dollar pro Feinunze getrieben. Andere Edelmetalle wie Silber und Platin wurden vom Goldpreis mit in die Höhe gezogen. Diese Edelmetalle haben allerdings auch eine starke Nachfrage aus der Industrie, nicht nur die der privaten Anleger und Investoren. Die Psychologie der Investoren, Anleger und FondsVerwalter und ihr Vertrauen in die Märkte lässt sich mehr als bei Fonds am ehesten am Goldpreis als reinem Vermögenswert Investment ablesen.

Über die Gründe des Absturzes beim Goldpreis von rund 15,0 Prozent innerhalb von drei Tagen sind sich Analysten und FondsVerwalter wie die SJB weitgehend einig. Rund 350 US-Dollar ging es beim Goldpreis abwärts auf jetzt rund 1.600 US-Dollar pro Feinunze Gold. Im 1. Quartal 2008 hatte der Goldpreis schon einmal innerhalb eines kurzen Zeitraums rund 300 US-Dollar nachgegeben, nachdem das Edelmetall Anfang 2008 für Investoren, Anleger und FondsVerwalter erstmals über 1.000 US-Dollar pro Feinunze geklettert war. Erst der Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers im September 2008 hat den Trend beim Goldpreis wieder umgekehrt. Innerhalb von drei Jahren stieg der Goldpreis für Investoren, Anleger und FondsVerwalter auf mehr als 1.900 US-Dollar. Die Marke von 2.000 US-Dollar pro Feinunze hatten einige Goldpreis Experten genauso wie spekulative Investoren und Anleger schon im Blick. Jetzt der für Investoren und Anleger unerwartete und schnelle Absturz, den FondsVerwalter sachlich analysieren müssen.

Als Auslöser gelten für FondsVerwalter massive Verkäufe an Beständen von physischem Gold und Silber durch institutionelle Investoren wie Fonds. Nach Daten der Commodity Futures Trading Commission (CFTC), der Aufsichtbehörde für die US-Terminmärkte, haben Hedge-Fonds neben anderen spekulierenden Investoren ihre Positionen in Gold in der Vorwoche um elf Prozent zurückgefahren. Als Grund für die Verkäufe sehen Experten und FondsVerwalter einerseits die Notwendigkeit dieser Investoren und FondsVerwalter die Cash-Quote zu erhöhen, um die Aktienbestände der Fonds nach dem Börsenbeben der letzten Wochen zu sichern, bzw. zu verbilligen. Dafür nutzen sie den hohen Goldpreis.

Andererseits gibt es verstärkt Gewinnmitnahmen dieser Investoren. „Da die Gold-Indexfonds derzeit kaum Abflüsse verzeichnen, dürfte der starke Rückgang beim Goldpreis im Wesentlichen auf Gewinnmitnahmen spekulativer Finanzinvestoren zurückzuführen sein”, sagt Eugen Weinberg. Dabei lässt der Rohstoff-Experte der Commerzbank die reale Marktentwicklung beim Goldpreis scheinbar außer acht. Am gestrigen Montag hat der FondsVerwalter SPDR Gold Trust 5,45 Tonnen Gold aus dem Bestand verkauft. Durch den Verkauf haben sich die Goldbestände des weltweit größten Gold ETF auf 1.246,76 Tonnen reduziert. Einem FondsVerwalter wie der SJB ist klar: Im Vergleich zu dem, was diese Fonds auf den Markt bringen könnten, ist die Transaktion des SPDR Gold Trust klein. Anfang 2005 gehörten solchen Index Fonds gerade 200 Tonnen Gold, heute sind es rund 2000. Verkaufen diese Fonds nun 100 Tonnen, so sind das zwar gerade mal fünf Prozent ihres Besitzes, eine solche Verkaufsorder kann den Goldpreis kurzfristig deutlich einbrechen lassen.

Weinberg kommentiert die Entwicklung beim Goldpreis so: „Die Märkte spielen total verrückt.“ Jim O’Neill, Chef der Goldman Sachs Asset Management zweifelt sogar an der Legende vom Gold als „sicheren Hafen“. Was Analysten und FondsVerwalter wie die SJB beim Thema Edelmetalle skeptisch sehen, ist das diametrale Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage bei privaten Anlegern und institutionellen Investoren. Die Nachfrage nach Gold durch private Anleger und Investoren bei Händlern der Edelmetalle und ihrem FondsVerwalter ist ungebrochen. Edelmetallhändler wie die Lor AG zufolge übersteigt die Orderzahl der Investoren und Anleger trotz der Entwicklung beim Goldpreis inzwischen das Niveau von Ende 2008, als die Investmentbank Lehman Brothers Bankrott gegangen war und von 2010, als die Griechenlandkrise begann.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Private Investoren und Anleger haben kaum Einfluss auf die Goldpreis Bewegung. Entscheidend sind die Transaktionen der institutionellen Investoren und FondsVerwalter, die für massive Preisbewegungen wie in den letzten Tagen beim Gold verantwortlich sind. Daher sollten sich private Anleger und Investoren in Erinnerung rufen, welche Funktion Gold in der Vermögensplanung einnimmt. Von Gold als Spekulationsobjekt raten unabhängige FondsVerwalter wie die SJB dringend ab. Gold ist ein Sachwert und Wertspeicher. D.h. Gold schützt Teile des Vermögens vor Kaufkraftverlust durch Preissteigerung und Entwertung der Geldwerte. Weiterhin hat Gold die Aufgabe Teile des Vermögens der Anleger im Falle eines Staatsbankrotts von einer Währung in die nächste zu transportieren. Beide Szenarien, steigende Inflation und Staatsbankrott können wegen der Schuldenkrise der Industriestaaten weiter Realität werden. Private Anleger und Investoren müssen sich aus Sicht der FondsVerwalter wie der SJB die vernünftige Frage stellen, welche Bewegung Goldpreis die wirkliche Übertreibung ist. Die Abwärtsbewegung der letzten Tage oder die Aufwärtsbewegung seit 2007? Für Investoren, die wie FondsVerwalter Gold als Handelsgut sehen, bieten Fonds mit Schwerpunkt Gold- und Edelmetallaktien eine Alternative. Zum Beispiel der Craton Capital Precious Metal (ISIN: LI0016742681, WKN: 964907) oder der Falcon Gold Equities (ISIN: CH0002783535, WKN: 972376).

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Markt. Facettenreich.
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