Gerd Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage: Unterstützt die lockere Geldpolitik von China die Märkte?

30. November 2011 von um 19:30 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! Gerd Bennewirtz-Fonds-Kaufen-China-Geldpolitik: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Unterstützt die lockere Geldpolitik von China die Märkte? FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger haben es vernommen: Die Notenbank von China hat zum ersten Mal seit drei Jahren eine geldpolitische Lockerung vollzogen und die Mindestreserve-Anforderungen für Banken gesenkt. Viele Sparer, Privatanleger und FondsInvestoren werteten diesen Schritt als Hoffnungssignal für die Weltkonjunktur, da so die dringend an den Märkten benötigte Liquidität nun leichter bereitgestellt werden kann. Die Reaktion an den Börsen war entsprechend, wie FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger feststellten: Der DAX sprang über 6.000 Punkte, besonders Bankentitel und Finanzaktien waren gefragt. Aber ist die lockere Geldpolitik von China überhaupt ein so absolut positives Zeichen, wie es nach der ersten Marktreaktion scheint? SJB FondsSkyline Geschäftsführer und FondsVerwalter Gerd Bennewirtz aus Korschenbroich untersucht für alle FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger, ob China mit seiner gelockerten Geldpolitik nicht auch bestimmte Risiken erhöht und was Sparer, Privatanleger und FondsInvestoren deshalb beachten sollten.

Die chinesische Notenbank „People’s Bank of China“ hat am Mittwoch für alle FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger überraschend erstmals seit drei Jahren die Geldpolitik gelockert. Die Mindestreserve-Anforderungen für die großen Banken in China wurden um 50 Basispunkte auf 20,0 Prozent gesenkt. Mit dieser Lockerung in der Geldpolitik können die Banken in China nun leichter Kredite vergeben, um die mit Ermüdungserscheinungen kämpfende Konjunktur anzukurbeln.

FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger wissen: Die Notenbank von China senkte die Mindestreserve-Quote für die größten Institute gerade deshalb, um den Banken eine Ausweitung der Kreditvergabe zu ermöglichen. Denn die Banken in China müssen nun gemäß der veränderten Geldpolitik, die ab dem 5. Dezember greift, weniger Geld bei der Zentralbank vorrätig halten. Die gesparten Gelder können sie dazu verwenden, Konsumenten und Unternehmen in China neue Kredite zugänglich zu machen.

Geht man nach der Reaktion der internationalen Aktienmärkte auf diese Entscheidung, so scheint der Entschluss von China zur Lockerung der Geldpolitik ausschließlich positive Aspekte zu haben. Aber ist die Sache tatsächlich so einfach, fragen sich FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger? Mitnichten, sagt die SJB, und erinnert alle FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger daran, dass noch vor wenigen Wochen über die verschlechterte Kreditqualität chinesischer Banken sowie ein Übergreifen der Subprime Krise auf die Portfolios der Banken in China diskutiert wurde.

Diese Gefahr ist längst nicht gebannt, sollten alle FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger wissen. Denn die Banken in China haben nach wie vor zahlreiche Kredite zur Finanzierung überteuerter Immobilien oder nur unzureichend abgesicherte Kredite an staatliche Stellen oder Provinzregierungen im Portfolio. Wenn sich nun durch die weiter gelockerte Geldpolitik in China die Kreditvergabe weiter erhöht, so hat das wiederum negative Auswirkungen auf die Qualität der Kredit Portfolios chinesischer Banken, die ohnehin in der Kritik standen. Vergleichbare Liquiditätsengpässe, wie sie derzeit in Europa oder den USA zu beobachten sind, gibt es in China zudem nicht. FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger ahnen es: Eine noch mehr gelockerte Geldpolitik kann sich für das Land, für das vor wenigen Monaten noch eine wirtschaftliche Überhitzung befürchtet wurde, vielmehr als fatal erweisen.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Für Chinas Notenbank liegt vielmehr die Vermutung nahe, dass sie sich an der globalen Liquiditätsschwemme beteiligen wollte, die kurz danach von den großen Notenbanken verkündet wurde. Denn eine gute Stunde, nachdem die Meldung über die gelockerte Geldpolitik von China über die Ticker gelaufen war, vermeldeten die EZB, die Fed und andere wichtige Notenbanken, dass sie koordiniert in den Geldmarkt eingegriffen hätten. Man habe dem weltweiten Finanzsystem mehr Liquidität zur Verfügung gestellt, erfuhren FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger. Die Notenbanken verständigten sich darauf, die Kosten bestehender Dollar-Swaps ab dem 5. Dezember um 50 Basispunkte zu senken und bilaterale Abkommen zu Zinsgeschäften zwischen den Zentralbanken zu ermöglichen. Diese Geldpolitik erleichtert Finanzinstituten weltweit die Refinanzierung. Da wollte auch die Zentralbank von China nicht zurückstehen und hat ebenfalls mit der Senkung der Mindestreserve-Anforderungen in China der Weltkonjunktur unter die Arme gegriffen. Allerdings scheint dies, liebe FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger, eher der „Political Correctness“ geschuldet, als durch die wirtschaftlichen Gegebenheiten in China selbst veranlasst zu sein. Damit könnte sich die gelockerte Geldpolitik für China noch als Bumerang erweisen.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Markt. Facettenreich.
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